Google erwartet zeitnahe Einigung mit China

Der Suchmaschinenriese Google will eine schnelle Entscheidung für seine Geschäfte in China.

“Wir stehen in aktiven Verhandlungen mit der chinesischen Regierung”, sagte Google-Chef Eric Schmidt. Genauere Informationen nannte er nicht, jedoch sei bald eine Entscheidung zu erwarten.

Anfang diesen Jahre hatte Google bekanntgegeben, die chinesische Zensur nicht weiter hinzunehmen und drohte mit einem Abzug aus dem größten und am schnellsten wachsenden Internetmarkt. Google war Ende letzten Jahres Opfer eines massiven Hackerangriffs aus China geworden. Zudem kritisierte Google nicht nur die strenge Internet-Zensur sondern vielmehr die eingeschränkte Meinungsfreiheit. Neben dem Suchmaschinenanbieter sollen weitere Konzerne Angriffen ausgesetzt worden sein.

In den letzten Jahren seien von 25 chinesischen Staaten die Dienste von Google blockiert worden sein. Darum soll die USA weiterhin Druck auf die Staaten ausüben, die die Internet-Zensur fördern und somit die Menschenrechte einschränken.



Neue Website für MySpace

In den kommenden Monaten will die neue Führung des Online-Netzwerks MySpace diverse Veränderungen an der Plattform vornehmen und so mehr Nutzer generieren.

Durch die Änderungen möchte sich MySpace stärker für den gegenseitigen Austausch von Medien und Musik profilieren. Einige neue Features sollen in Zukunft auch die Möglichkeit bieten über mehrere Netzwerke Musik und andere Inhalte untereinander auszutauschen.

In der Vergangenheit gingen die Nutzerzahlen von MySpace drastisch nach unten, da der Druck seitens Twitter und Facebook immer größer wurde. Facebook ist schon längst an MySpace vorbeigezogen und ist somit das weltweit größte Social-Network. Die oben angesprochene Neuausrichtung soll den Nutzern mehr Freiheiten geben, über die Einschränkungen der Netzwerke hinweg miteinander zu kommunizieren. So sollen zukünftig auch Tweets direkt in die MySpace-Seite eingespeist werden können. Bilder, Musik und andere Inhalte sollen in Zukunft leichter zu filtern und zu teilen sein.



Mehr Sicherheit auf Twitter

Twitter wird in Zukunft die Links in den Tweets seiner Nutzer stärker überprüfen. Somit will das Team von Twitter Spam, Phising und die Verbreitung von Malware über den Kurznachrichten-Dienst mindern.

Im Moment reagiere man zwar im Nachhinein auf erkannte „böse“ Links, jedoch wolle man schon vornherein diese Schäden verhindern. Im offiziellen Twitter-Unternehmensblog schreibt die Sicherheitschefin von Twitter Del „delbius“ Harvey über die genannten neuen Maßnahmen zum Schutz der User. In Zukunft sollen so die Links und Kurzlinks bereits vor dem Publizieren überprüft werden.

Die meisten Angriffe finden momentan noch über die privaten Nachrichten statt. Die dadurch verschickten E-Mail-Benachrichtigungen beinhalten den Link ebenfalls. So will Twitter die User trotzdem schützen, indem twt.tl-Kurzlinks verschickt werden, die Twitter selbst sperren kann.



Geschäftsanwendungen im neuen Marketplace von Google

Google bietet ab sofort einen neuen Service an. Unternehmen, die diverse Anwendungen nutzen und Cloud-Computing einsetzen, erhalten durch diesen Service die Möglichkeit verschiedene Cloud-Applikationen zu finden und verwalten. Der Service nennt sich Apps Marketplace.

Mittels weniger Klicks können sich Geschäftskunden diverse Businessanwendungen kaufen und aktivieren. Dabei hilft ein intelligentes Bewertungssystem. Freigeschaltete Administratoren verwalten die aktivierten Applikationen über die Google-Apps-Konsole, welche mittels OpenID-Integration eine einmalige Anmeldung für jede Applikation erfordert. Dadurch braucht man sich nicht mehr für jede Anwendung einzeln anmelden, sondern kann so alles zentral verwalten.

Anbieter der Anwendungen müssen die Applikationen nicht separat für die neue Google-Plattform umprogrammieren oder neu erstellen, sondern können ihr vorhandenes System mit der Apps-API verknüpfen. Die Entwickler erhalten bei Aktivierung über den Apps Marketplace 80 Prozent des Kaufpreises, Google behält 20 Prozent des Erlöses für den eigenen Umsatz. Laut Angaben im Google-Blog haben sich bereits 50 vorwiegend amerikanische Anbieter dazu entschieden ihre Anwendungen im Google Apps Marketplace anzubieten. Ob bald nicht-englischsprachige Dienste angeboten werden, wurde bisher noch nicht bekannt gegeben.



TWT erhält SEA-Zertifizierung 2010 vom BVDW

Der Bundesverband Digitaler Wirtschaft e.V. zeichnet mit diesem Gütesiegel die professionelle und seriöse Arbeitsweise von TWT Interactive im Bereich Suchwortvermarktung aus. Als unabhängige Qualitätsauszeichnung bescheinigt das Search Engine Advertising (SEA)-Zertifikat kompetente und nachhaltige Projektrealisierung auf hohem technologischem Niveau.

Zu den Kriterien des BVDW-Gremiums gehören unter anderem die Erfahrung und Arbeitsweise der Dienstleister sowie die Kundenzufriedenheit und das Engagement am Markt. Neben einer Selbstverpflichtung der Zertifikatsinhaber überprüft das Gremium in regelmäßigen Abständen die Einhaltung dieser Kriterien. Das Zertifikat verschafft Kunden einen Einblick in die Agentur-Praxis und bietet somit die Möglichkeit einer objektiven Orientierung auf dem Markt.

„Die SEA-Zertifizierung für TWT dokumentiert den hohen Qualitätsanspruch, den wir an unsere Projekte und Vorgehensweisen stellen. Wir freuen uns, zu den führenden Agenturen in Deutschland zu gehören und sehen uns in unserer Kunden- und Ergebnisorientierung bestätigt,“ so Hans J. Even, Geschäftsführer der TWT Interactive GmbH.

TWT Interactive gehört seit 2006 zum Kreis der BVDW-Qualitätsagenturen in Deutschland.
www.bvdw-sem.de



Studie: Frauen sind auch im mobilen Web sozial

Bisher hatten Studien über die Nutzung der mobilen Welten immer ergeben, dass die Zielgruppe hauptsächlich aus männlichen jugendlichen besteht. Allerdings revidieren neue Zahlen dieses Bild ein wenig.

Laut Nielsen, hat das weibliche Geschlecht nicht nur die Dominanz über den Social-Gaming-Sektor und die sozialen Netzwerke im Internet, sondern sind auch führend bei den meisten Zugriffen auf das Web 2.0 von mobilen Endgeräten. Mit 55 Prozent weiblichen Anteil der mobilen sozialen Netzwerker, hat das vermeintlich schwache Geschlecht den Männern mit 45 Prozent ganze 10 Prozent voraus. Ebenfalls überraschend ist, dass entgegen der Erwartungen, nicht Jugendliche den größten Anteil der Zielgruppe ausmachen. Laut der Studie verwenden diese ihr Handy noch immer am liebsten zum versenden von SMS.

Im Gesamten gesehen, verursachen Studenten und Jugendliche zusammen weniger mobilen Datenverkehr als die Generation ihrer Eltern. 36 Prozent der Nutzer, die ihr Handy für das soziale Vergnügen nutzen, stammen aus der Zielgruppe der 35 bis 54jährigen. Die 25 bis 34jährigen machen einen Anteil von insgesamt 34 Prozent aus. Abgeschlagen mit 16 Prozent folgen die 18 bis 24jährigen. Auf dem letzten Platz liegen die 13 bis 17jährigen sowie die über 55jährigen mit je 7 Prozent.



Agfa geht mit eigener Community an den Start

Agfaphoto erhofft sich durch den Start einer eigenen Fotocommunity, den Vertrieb von Fotobüchern anschieben zu können.

Mit wenigen Klicks sollen User ihre Bilder in das Portal hochladen können, um sie anschließend auch mit Verwandten und Freunden teilen zu können. Um in der Community Bilder ansehen zu können, braucht jeder User eine Einladung des jeweiligen Fotografen. So erhofft man sich, die Nutzer und deren persönlichen Bilder vor Fremdzugriffen schützen zu können.

Nutzer die eingeladen wurden, können dann wiederum eigene Bilder auf dem lokalen Rechner abspeichern oder sie zu einem Fotobuch zusammenstellen und anschließend in Auftrag geben.