Zensur via Twitter

Der Microbloggingdienst führt ein flexibles Zensursystem ein, um global weiter expandieren zu können.

Mit dem neuen Feature wird bestimmter Content je nach länderspezifischen Vorgaben aus der Anzeige ausgeblendet. Damit reagiert Twitter auf national geltende Gesetze. In Deutschland fällt darunter etwa die Verbreitung von rechtsextremen Gedankengut.

“Von heute haben wir die Möglichkeit, reaktiv Inhalte von Nutzern in spezifischen Ländern fernzuhalten, während diese Inhalte für den Rest der Welt weiterhin zugänglich sind,” erklärt Twitter auf seinem offiziellen Blog.

Trotz starker Kritik animiert der Kurznachrichtendienst Nutzer die Zensur zu umgehen.

Quelle: netzwertig.com



Augmented-Reality-Browser vorgestellt

Keine Barcodes oder Icons – lediglich die Aura ist entscheidend. Der Augmented-Reality-Browser Aurasma verzichtet auf mühevolle Scanvorgänge und versetzt die Welt unmittelbar in einen digitalen Spielplatz.

Matt Mills, Head of Innovation bei Autonomy, bringt sein Produkt auf der DLD-Konferenz in München euphorisch auf den Punkt: „Wir können die Art und Weise ändern, wie Menschen die Welt sehen und mit ihr interagieren“.

Aurasma greift auf sogenannte Auras zurück, die als Verknüpfungen hinterlegt sind und bei bekannten Inhalten ausgespielt werden. Auf dem Display werden visuelle Objekte aus dem Real Life dabei mit Multimedia-Animationen und 3D-Objekten angereichert.

Der Augmented-Reality-Browser steht für alle Smartphones und Tablets mit iOS oder Android kostenlos zu Verfügung.

YouTube Preview Image

(Quelle: focus.de)



Wirtschaftsfaktor: Facebook

Das Soziale Netzwerk trägt entscheidend zum deutschen Bruttoinlandsprodukt und damit dem Wirtschaftswachstum bei. Einer Deloitte-Studie zufolge beläuft sich der generierte Mehrwert aus Facebook für Europa auf 15 Milliarden Euro. Allein für Deutschland ergibt sich eine Summe von 1,4 Milliarden Euro.

Potenziale und Erfolge, die aus Facebook entstehen sind nicht nur wertmäßiger Natur: Facebook-Vorstand Sheryl Sandberg beziffert die durch das Netzwerk geschaffenen Jobs auf 230.000.

Trotz alle dem sollten die Zahlen mit Bedacht betrachtet werden, da der blaue Riese selber die Deloitte-Studie in Auftrag gegeben hat.

(Quelle: ftd.de)



E-Plus macht Plus

Mit Ende des Geschäftsjahres 2011 zeigt sich bei E-Plus erneut die deutlich positive Entwicklung. Die erfolgreiche Mobilfunkstrategie zeigt sich sowohl durch hohe Profitabilität und durch deutlichen Zuwachs im Serviceumsatz, als auch bei den Kundenzahlen.

Neben dem erfolgreichen 4. Quartal 2011 legt E-Plus mit einem intensiven Netzausbau den Grundstein für weiteres Wachstum im mobilen Internet. Der Gesamtumsatz erreichte 3,236 Milliarden Euro. Dabei wurden 3,098 Milliarden Euro aus reinen Mobilfunkleistungen generiert. Der intensive Netztausbau und die gute Vermarktung von Datenprodukten steigerte den Umsatz deutlich. Ende 2011 nutzten 22,7 Millionen Kunden den Service rund um die E-Plus Gruppe. Das sind 2,3 Millionen mehr als Ende 2010. Im letzten Quartal gewann die E-Plus Gruppe 569.000 zusätzliche Kunden. Für das kommende Jahr kündigt das Unternehmen weitere substantielle Schritte im Ausbau des Datennetzes an und setze in der Vermarktung auf das bewährte Portfolio seiner Marken.

(Quelle: Düsseldorf Business on)



Nicknames für Google+

User des sozialen Netzwerks Google+ dürfen sich in den kommenden Tagen mit Spitznamen identifizieren. Damit räumt Google seinen Nutzern die Freiheit ein, neben ihren eingetragenen Namen auch Künstlernamen zu benutzen.

Diese Neuerung scheint begründet in den zahlreichen Kritikern, die sich aufgrund der Realnamenspflicht nicht in dem Netzwerk anmelden wollten. Zukünftig will Google, bei Neu-Registrierungen, auch „gut etablierte“ Pseudonyme gestatten. Einzige Bedingung, Nutzer müssen im Zweifel einen Nachweis durch Links oder ähnliches abliefern, um sich unter ihrer bekannten Online-Identität registrieren zu können. Namensänderungen können innerhalb von 30 Tagen vorgenommen werden.

(Quelle: heise.de)



Entwickler gegen Google-Suche

Die personalisierte Google-Suche, die Ergebnisse aus dem Google+ Netzwerk stärker in den Mittelpunkt rückt, bekommt nun Konkurrenz durch eine Browser-Erweiterung.

Ein Softwareentwickler-Team von Facebook, Twitter und MySpace haben sich zusammengeschlossen und entwickelten ein Programm, das auf Mausklick die bisherige Reihenfolge der Suchergebnisse wieder aufrufen soll. Die Erweiterung hat den Namen „Don´t be evil“ („Tu nichts Böses“) erhalten, was als Seitenhieb auf das informelle Google-Motto verstanden werden kann.
Durch einen Schaltknopf, der in den Browser gezogen und bedient werden muss, schaltet sich das JavaScript-Programm ein. Rechtliche Probleme könnte die Erweiterung jedoch mit sich bringen: Bei der Ausführung des Programms, ändert sich das Google-Logo, die bunten Buchstaben werden umrahmt und mit dem Satz „so wie es sein sollte“ versehen.
Auch wenn die Erweiterung unter der Aufsicht des Facebook-Produktchefs Blake Ross entwickelt wurde, ist das Programm keine offizielle Facebook Aktion. Nach Aussagen des Entwickler-Teams, bringt die Browser-Erweiterung lediglich die von Google gefundenen Treffer aus anderen Online-Diensten nach oben, die von der Suchmaschine selbst zu Gunsten von Google+ unterdrückt würden.

(Quelle: www.netzwelt.de)



Apple mit Bildungsoffensive

Lehrkräfte sollen über die neue iTunes-U-Funktion von Apple zukünftig komplette Kurseinheiten abwickeln können.

Audio- und Video-Dokumente mit Präsentationen und weiteren Dokumenten, PDF-Dateien, Web-Links sowie herunterladbaren iBooks-Lehrbücher, EPUB-Bücher und externe iOS-Anwedungen können über die iTunes-U-Funktion miteinander verknüpft werden. Gesteuert wird die Funktion über den Course Manager, der über ein Web-Interface abrufbar ist. Darüber hinaus können Nutzer auf ein umfassendes Angebot an Gratisseminaren im mobilen Web zugreifen.

(Quelle: heise.de)