Archiv für April 2007

IPTV-Sender Joost kurz vor dem Start

JoostIPTV-Anbieter Joost soll am 1. Mai der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Auf die Nutzer warten 70 Programme mit professionell produzierten Inhalten.

Der IPTV-Sender Joost soll laut Informationen der New York Times ab 1. Mai seinen Dienst aufnehmen. Der Download des Clients soll ab morgen für alle Nutzer möglich sein. Joost TV bietet über einen P2P-Client TV-Sendungen und Videos seinen Nutzern kostenlos, finanziert durch Werbung, an. Die Gründer Niklas Zennstrom und Janus Friis, die u.a. Gründer von Kazaa und Skype sind, wollen sich mit ihrem Angebot gegenüber MySpace und YouTube abgrenzen.

Das Produkt Joost TV befindet sich nun schon seit einigen Monaten im Betatest und soll ab morgen der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Unterscheiden tut sich das Angebot hinsichtlich der Bildqualität und dem breiten Angebot an professionell produzierten Inhalten. Das Angebot kann im Gegensatz zum klassischen TV allerdings auf Bedarf abgerufen werden.

So soll ab morgen das 70-Programme umfassende Angebot weitestgehend zur Verfügung stehen. Dafür wurden bereits Verträge mit Viacom, CBS, Warner Music, Paramount Pictures und anderen geschlossen. Angeboten werden nicht nur TV-Serien, sondern auch Comedy-Formate, Cartoons, Musik-Mitschnitte, Musik-Videois und Sport-/Unterhaltungsprogramme.

Finanziert wird das Angebot über Werbeeinnahmen und zusätzliche Kompensationen. Zu den großen Werbekunden gehören Coca Cola, Intel und in Europa IBM, Microsoft, Nokia und Vodafone. Damit sich das Projekt finanzieren kann Kosten internationale Werbeschaltungen 100.00 Dollar und regionale Einschaltungen in Europa/USA 50.000 Dollar.

via: Pressetext 



Bertelsmann vermarktet 3D Globus

Bertelsmann lässt Google Earth Konkurrenten entwickeln. Vermarktung der Geodaten-Anwendung erfolgt mit Kampfpreisen.

Google Earth bestimmt den Markt für 3D-Anwendung mit Geodaten-Nutzung. Mit 3D Globus macht sich jetzt ein europäisches Unternehmen daran, 3D-Darstellungen in Verbindung mit Geodaten umzusetzen und an Google Earths Thron zu wackeln. Der Pluspunkt bei 3D Globus soll u.a. darin liegen, dass die Nutzer der Anwendungen mehr Freiheiten bekommen. Entwickelt wurde die Software im Auftrag der Bertelsmann Gruppe und soll vergleichbare Karten bieten wie Google, im Bereich der Gestaltung der Bedienoberfläche jeodch viel mehr Freiräume für den Nutzer ermöglichen. So lassen sich Datenbanken und Suchfunktionen integrieren sowie Bilder, Ton, Videos und sonstige Informationen pro Region anzeigen lassen. Zusammen mit einer One-Click-Start-Lösung soll das einfach zu bedienende Tool auch über das Internet nutzbar sein.
Zu Beginn der Vermarktung durch Bertelsmann sollen Werbeschaltungen durch Kampfpreise unter denen von Google Earth vermarktet werden.

via: Internet World Business



Virtuelle Welt für Teenager - Zwinktopia

ZwinkyInteractiveCorporation etabliert auf der eigenen Teenager-Community-Webseite Zwinky die virtuelle Community Zwinktopia. Die virtuelle Welt richtet sich in erster Linie an Teenager, die bereits Zwinky nutzen.

Die Firma IAC startet eine neue virtuelle Welt für Teenager. Mit dem Launch von Zwinktopia kommt InteractiveCorp. gerade rechtzeitig, um den bestehenden Boom im Bereich der virtuellen Netzwerke für Teenager auszunutzen. Zu den Konkurrenz-Angeboten gehören Gaia, Habbo Hotel, Cyworld, Neoprets, Club Pinguin und Webkinz. Alle Angebote erreichen sehr gute Nutzerwerte im Bereich der Unique Visitors und der Verweildauer auf der Seite.

Unter dem Namen Zwinky hat IAC eine Webseite geschaffen, auf der Nutzer Avatare (ursprünglich für andere Seiten) kreiren konnten. Die meisten Funktionen von Zwinky basieren auf einer Toolbar, deren Nutzung Einnahmen aus Suchmaschinen-Werbung generiert.

Zwinktopia wird an die Webseite Zwinky angeschlossen ûnd ermöglich es den Nutzern ihre Avatare durch eine virtuelle Welt zu bewegen, mit anderen zu chatten, oder an Aktivitäten teilzunehmen, für die sie Zbucks erhalten, die digitale Währung in Zwinktopia. Die Zbucks können wiederum dafür eingesetzt werden, um virtuelle Kleidung zu erstehen.

Zwinky selbst hatte im März ca. 4,7 Millionen Unique Visitors, viel mehr als etwa Second Life. Das Business-Modell ist komplett darauf abgestimmt, über die Toolbar-Nutzung Einnahmen aus Suchmaschinenwerbung zu generieren.

via: Techcrunch



Bahntickets im Internet sind gefragt

Das Internet wird ein immer bedeutenderer Vertriebskanal bei der Deutschen Bahn. Bereits 17% des Umsatzes werden im Internet generiert. Weitere mobile Services werden in Kürze veröffentlicht.

Der Online-Ticket-Verkauf bei der Deutschen Bahn läuft besser als erwartet. Täglich werden im Internet bis zu 50.000 Bahntickets gekauft. Im zurückliegenden Jahr wurden 4,2 Millionen Bahntickets verkauft. Damit konnten 1 Million Tickets mehr abgesetzt werden als 2005. Damit ist das Internet einer der wichtigsten und am stärksten wachsenden Vertriebskanäle bei der Deutschen Bahn, die bereits 17% aller Tickets online verkauft und damit 590 Millionen Euro umsetzt.

In der nächsten Woche wird außerdem eine weitere mobile Dienstleistung für das Handy gestartet. Mit dem Rail Navigator lassen sich umfangreiche Fahrplaninformationen und weitere mobile Services nutzen. So erhält man beispielsweise detailierte Wegbeschreibungen vom Bahnhof bis zum eigentlichen Reiseziel aufs Handy.

via: Computerwoche



100 Dollar-Notebook kurz vor Produktionsbeginn

One Laptop per Child100 Dollar-Notebook-Projekt steht kurz vor Produktionsbeginn. Preis liegt allerdings bei 176 Dollar pro Laptop.

Die entscheidende Phase für das ehrgeizige Projekt des Internet-Veterans Nicholas Negroponte beginnt in Kürze. Dann nämlich soll die Produktion der vom OLPC-Projekt (One Laptop per Child) entwickelten Laptops anlaufen. Nach den neusten Informationen von der Projekt-Webseite unter http://laptop.org müssen bis zum Produktionsbeginn allerdings noch einige verbindliche Bestellungen eingehen, damit sich die Produktion überhaupt rechnet. Bisher haben einige Länder Interesse bekundet, den Kindern in ihren Ländern einen solchen Computer zur Verfügung zu stellen. An verbindlichen Bestellungen sind allerdings erst 2,5 Millionen Stück eingegangen. 3 Millionen sind für die Produktion aber zwingend notwendig. Produziert werden die Notebooks durch den taiwanesischen Auftragsfertiger Quanta. Problematisch ist mittlerweile nur der Preis. Das als 100-Dollar-Laptop angekündigte Projekt musste bereits zweimal den Preis nach oben korrigieren. Waren es vor ein paar Monate bereits 150 Dollar, so soll der Preis nun bei 176 Dollar liegen.
Dennoch ist Negroponte zuversichtlich, mit steigender Produktion, die Preise weiterhin nach unten anpassen zu können



Weiter Wachstum im Online-Reise-Handel

Reisen im Internet zu kaufen wird immer beliebter. Umsätze legten auch 2006 weiterhin zu. Der Trend geht zu individuell zusammengestellten Reisen.

Immer mehr Umsätze der Tourismus-Branche werden im Internet erzielt. Auch im letzten Jahr konnten mehr als ein Viertel der Umsätze bzw. 13 Milliarden Euro im Internet erzielt werden. Das bedeutet ein Plus von 36% gegenüber dem Jahr 2005.
Am häufigsten im Netz gekauft werden Flugtickets. Interessant ist, dass fast ein Drittel in diesem Bereich an die verschiedenen Billigfliger ging. Rückläufig waren dagegen die Entwicklungen im Bereich der Pauschal- und Last-Minute-Reisen. Der Trend zeigt endeutig in Richtung von individuell zusammengestellten Urlaubsreisen. Bis 2010 soll das Wachstum im Online-Reise-Handel anhalten, auch wenn es in Zukunft geringer ausfallens soll.

via: Internet World Business



Neue Features bei YouTube

YouTubeYouTube bietet eine neue Active Sharing-Funktion mit der sich die Nutzer besser vernetzen können. Übersichtsseiten zeigen die zuletzt gesehen Videos, sowie die Videos, die andere Nutzer angesehen haben.

YouTube
hat seit gestern einige neue Features. Zu den wichtigsten Neuerungen gehört wohl die Funktion Active Sharing. Diese erstellt Übersichten auf dem eigenen Nutzer-Channel, die zeigen, wer die eigenen Videos anschaut, sowie welche Videos gerade von anderen Nutzern angeschaut werden. Auf dem Nutzer-Channel werden außerdem in Form einer History die sechs zuletzt angesehenen Videos dargestellt. Die Funktion des Active Sharing läßt sich jederzeit deaktivieren, soll aber dazu führen, dass Nutzer mit ähnlichen Interessen und Geschmäckern, sich noch besser vernetzen können.

Click the “Start Active Sharing” button, then go watch some videos. Your username will show up on the page of the videos as you watch them, and a list of the latest ones you’ve seen will appear in your profile.

Weiterhin ist es ab sofort nur noch einmal pro Login-Session notwendig Captchas einzugeben, um Kommentare zu schreiben. Außerdem wird gerade im geschlossenen Bereich ein Pre-Roll und Post-Roll-Werbe-System getestet, dass bei Nutzervideos zum Einsatz kommen soll.

via: mashable