Die Einführung des Apple iPhones ist die größte Produktinszenierung der Hightech-Industrie seit der Einführung von des Betriebssystems Windows 95. Prognosen behaupten einen Mindestverkauf von 100 000 Geräten in den ersten zwei Tagen, teilweise erwarten die Analysten sogar einen Vertrieb von bis zu 200 000 iPhones.
Kritiker beobachten die Einführung des Handy jedoch skeptisch; unteranderem wird spekuliert wie AT&T und Apple es überhaupt logistisch schaffen wollen, für mehr als 100.000 Kunden an einem Wochenende die die Freischaltung des Gerätes durchzuführen. Selbige sprechen davon, dass das iPhone zwar revolutionär sei, es aber Fehler hat. Es kann Dinge, die noch kein Telefon konnte, aber ihm fehlen einfachste Funktionen. Beispielsweise sei es nicht durch externe Speicherkarten erweiterbar und könne keine Videos aufnehmen.
Dennoch ist man allgemein der Meinung, dass Apples technische Innovation Potenzial hat, den Umgang der Menschen mit dem Mobiltelefon und dem Computer grundlegend zu verändern. Neuartig beim iPhone seien zum Beispiel Anwendungen von Partnern wie Google und Yahoo sowie ein integrierter iPod.
Der Hype um das iPhone machte sich auch an der Börse bemerkbar; Der Kurs der Apple-Aktie stieg über wochen bis im Mai über 100 Milliarden Dollar erreicht wurden. Unerfüllte Erwartungen bei den Kunden könnten jetzt dazu führen, dass der iPhone start für Apple ins Auge geht und sich negativ auf den Konzern auswirkt.
In Europa wird es bis zu der Einführung des iPhones noch etwa ein halbes Jahr dauern, dadurch besteht die Möglichkeit das hier bereits eine verbesserte Version des Handys erscheint. Es ist allerdings auch immer noch unklar, ob das UMTS-Netz das bisher ausschließlich unterstützte Datenfunknetz Wi-Fi in Europa ersetzen wird.
via: Computerwoche
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