Archiv für Oktober 2007

Studie über Typologie der Web-2.0-Nutzer

Einer Studie zufolge sind nicht soziodemografische Rahmenbedingungen verantwortlich für das Nutzungsverhalten im Web 2.0, sondern Persönlichkeitsmerkmale und grundsätzliche Einstellung.

Darausfolgend ergibt sich ein neuer Zugang zur Usergruppe des Web 2.0, welche sich in acht Typen einteilen lassen. Auf Grund von Persönlichkeitsmerkmalen, Lebenseinstellungen und psychologische Grundmotive kann bestimmt werden, wie sich eine Person in Web 2.0-Communities engagiert. Zu diesem Ergebnis ist das Münchner Markforschungsinstitut in ihrer repräsentativen Studie “Web 2.0 offensiv!” gekommen. Bereits 40 Prozent aller deutschen Onliner nutzen Web-2.0 Anwendungen wie Blogs, Chats und Community-Plattformen. Die Nutzertypologie der Studie wurde nach den Merkmalen wie Kommunikationsverhalten, Interaktion, Affinität und Persönlichkeitsprofile ausgerichtet.

Aus der Studie geht hervor, dass die Kerngruppe eine besonders hohe Web-2.0 Affinität und ein großes Kommunikationsbedürfnis.

  • Dazu zählen “die Sehnsüchtigen”, die rund zehn Prozent der Onliner ausmachen. Sie sind bescheiden und suchen Beziehungen auf Single-Plattformen und in Video-Communities.
  • Sieben Prozent der Onliner zählen zu den „Denkenden“, welche ebenfalls dieser Kerngruppe zugeordnet werden. Sie sind ehrgeizig, analytisch und interessieren sich für Blogs und kommunizieren in Communities.
  • Auf den Empfehlungswebsites treffen sich “die Fühlenden” und gehen Shoppen, wo sie sehr intuitiv entscheiden und fünf Prozent der Nutzergruppe ausmachen.
  • Zu den Nutzern der Gruppe „Freien“ zählen 20 Prozent. Sie sind gebildet, freiheitsliebend, konsumieren und schätzen das mobile Internet.
  • 23 Prozent der Internetnutzer gehören der Gruppe „Die Relaxten“ an, welche Unterhaltung und Entspannung suchen.Sie lassen sich im Web treiben und haben keine bevorzugten Adressen.
  • Zu der Gruppe der “Getriebenen” mit rund 16 Prozent zählen jene die mit sehr hohen Ansprüchen an sich selber leben. Den Nutzern sind zwar soziale Online-Netzwerke bekannt, allerdings tauschen sie sich nur selten darin aus.
  • Nur gelegtenlich nutzen die “Die Ruhenden” das Internet. Sie zählen zu der ältesten Gruppe unter den Onlinern und haben kaum Affinität zu Communities. Mit 10 Prozent zeichnet sich diese Gruppe zeichnet durch traditionelles Einkaufs- und Informationsverhalten aus.
  • Die letzte Gruppe mit 9 Prozent sind die “Skeptiker”. Sie nutzen das Internet und seine Kommunikationsoptionen bislang kaum.

    via: iBusiness



    Apple auf der Überholspur

    Nach dem erzielten Rekordergebnissen zum vierten Quartal hatte die Apple-Aktie an der Nasdaq einen Wert von 186,10 Dollar verzeichnet.

    apple_logo_1.jpgDie Marktkapitalisierung des Macintosh-, iPod- und iPhone-Herstellers liegt somit bei 161,84 Milliarden Dollar. Die Apple-Aktie ist höher als jene von IBM, Intel oder Nokia. Das Unternehmen Apple für den vierten Platz aller Hightech-Werte nach Microsoft, Google und Cisco Systems an. Das starke Wachstum scheint über alle Produktbereiche unaufhaltsam weiter zu steigen. Marktbeobachter führen Apples Erfolg außerdem auf Microsofts Misserfolg mit dem neuen Windows Vista zurück, da viele Windows-Nutzer auf einen Mac umschwenken. Apple selbst hat in dieser Woche begründet, dass die Hälfte aller verkaufter Rechner an Neukunden gehen.

    Georges Yared von Yared Investment Research, hat in diesem Monat ankündigt, dass Apple IBM bei der Marktkapitalisierung überholen würde. Dass es jedoch so schnell gehen würde, hätte Yared vermutlich auch nicht gedacht.

    via: Computerwoche



    DMMA-Jahrbuch “Interaktive Trends 2007″ online lesen

    Das Jahrbuch zum DMMA „Interaktive Trends 2007“ ist jetzt auch online verfügbar.

    salescat_1.JPGDas 176 Seiten starke Jahrbuch präsentiert die preisgekrönten Gewinner des Deutschen Multimedia Awards 2007 und beschäftigt sich ausserdem mit aktuellen Trends und Top-Themen der Internet-Branche. Das Buch kann online für 49€ bestellt werden, oder auf technischer Basis des SalesCatalog, jetzt auch kostenlos Online gelesen werden.

    Die einzelnen Seiten lassen sich virtuell umblättern, herunterladen und mit der Lupe, sowie der Zoomfunktion können die Artikel auch am Bildschirm leicht gelesen werden. Auch virtuelle Notizzettel lassen sich hinterlegen und ermöglichen so, das einfache Wiederfinden der jeweiligen Seite per Mausklick. Viel Spass beim Stöbern!



    Smatch.com ist online - Shopping 2.0

    smatch_1.JPGDie Shopping 24 GmbH, eine Tochter der Otto Gruppe, launchte seine Plattform Smatch.com.


    Das Portal bietet zu den Bereichen Mode, Wohnen und Lifestyle eine Produktsuche an, die zu einer separaten Seite für jedes einzelne Produkt führt. Hier wird den Kunden, mit Bildern und Hintergrundinformationen, reichhaltiges Wissen über den jeweiligen Artikel vermittelt.

    „Wir konzentrieren uns bewusst auf die Bereiche Mode, Wohnen und Lifestyle, da diese von den Nutzern im Internet immer stärker nachgefragt werden und viele Potenziale in diesen Sortimenten noch nicht ausgeschöpft werden“,

    so Dr. Björn Schäfers, Geschäftsführer von Shopping 24.

    Kaufen kann der Nutzer dann beim Shop seiner Wahl, per Mausklick landet er direkt im entsprechend Online-Shop und kann bestellen. Community-Features runden das Angebot der Plattform ab; jeder kann sein eigenes Profil und eine Lieblingsliste seiner favorisierten Produkte erstellen und diese kommentieren und bewerten lassen.

    via: OneToOne



    Nochmal 500 000 000$ für Facebook?

    Scheinbar gibt es für Facebook noch weitere interessierte Investoren. Das Wall Street Journal, sowie Mashable berichten von unbestätigten Meldungen über weitere Investitionen namhafter Unternehmen im 9stelligen Bereich.

    facebook.JPGDie Summe soll zwischen 260 und 500 Millionen US-Dollar betragen, für einen Verkauf weiterer Anteile von insgesamt 3,4 Prozent. Die Gerüchte stammen aus Unternehmenskreisen, bislang sollen jedoch noch keine Verträge unterzeichnet worden sein. Allerdings stecke man in intensiven Gesprächen mit potenziellen Investoren, die schnell zum Abschluss kommen könnten.

    Die Meldungen zu Facebooks’ Anteilsverkäufen überschlugen sich gestern, nachdem am Mittwoch-Abend bekannt wurde, dass Microsoft satte 240 000 000 US-Dollar für 1,6 Prozent der Community auf den Tisch legte. Facebook will die Finanzspritze in Technologie, neue Mitarbeiter und eine Expansion stecken. Außerdem soll das neue Online-Marketing-System des Social-Networks dadurch teilfinanziert werden.

    via: WSJ



    Deutsche wollen ihr Auto online bestellen

    Die aktuelle Cars Online-Studie 2007 der Unternehmensberatung Capgemini präsentiert die Ergebnisse einer Befragung von rund 2.600 potentiellen Kunden in China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien sowie den USA, zum Thema Autokauf und die damit verbundene Informationsbeschaffung. Außerdem wurden Interviews mit 230 Autohändlern sowie 25 Kfz-Herstellern geführt.

    • 70 Prozent der Suchenden informieren sich zuerst auf den Internet-Seiten des Automobilherstellers.
    • Ansprüche an die Automobilhersteller gestiegen. Wartezeiten auf e-Mail-Anfragen, die mehr als 24 Stunden in Anspruch nehmen, führen dazu, dass sich die Käufer auf die Suche nach einem neuen Händler oder sogar Hersteller begeben.
    • 29 Prozent beziehen ihre Informationen zum Autokauf aus Blogs, Foren oder auch Suchmaschinen. Damit überholt Web 2.0 Fachmagazine im Printbereich um mehr als das Doppelte!
    • 78 Prozent präferieren die Nutzung von Suchmaschinen als Informationsquelle.
    • Jeder Vierte würde gerne seinen Wagen direkt über das Internet bestellen, wenn dies möglich wäre.

    In Europa und insbesondere in Frankreich und Deutschland wird das letzte Szenario besonders geschätzt: Hier gaben jeweils um die 60% an, den Gedanken ansprechend bis sehr ansprechend zu finden.

    Nach den Ergebnissen ist die Nutzung des Mediums Online generell zu den Ergebnissen von 2005 extrem angestiegen, was die Berater damit erklären, dass das Internet als alltäglicher Informationskanal allgemein an Bedeutung gewonnen hat. Autokäufer ließen sich ihren neuen Wagen nicht mehr vom Händler aufschwatzen. Die Informationshoheit läge inzwischen bei den Kunden.

    PDF

    Die komplette Studie mit allen Ergebnissen der Befragung steht kostenlos zum Download bereit.



    Axel Springer trennt sich von T-Online

    Axel Springer wird sein Online-Portal Bild.de künftig in Eigenregie betreiben, was gestern noch als Gerücht seine Runden machte, wurde bereits von Seiten des Verlagshauses bestätigt.

    bild.de_1.gifDas Joint Venture Bild.T-Online war laut Axel Springer eine erfolgreiche Kooperation, man ziehe jedoch zukünftig eine 100-prozentige Markenverantwortung vor, zitierte das Handelsblatt heute. Man suche nach einer “einvernehmlichen Lösung”, die Übernahme des 37-Prozent-Anteils von T-Online in den kommenden Monaten professionell über die Bühne zu bringen.

    Angeblich habe es bereits sogar eine Verabredung zwischen Springer-Chef Mathias Döpfner und Telekom-Chef Rene Obermann gegeben. Die Telekom äußert sich bisher nicht zu diesen Bekanntmachungen.

    via: Internet World Business