Archiv für Oktober 2007

Telekom-Tochter erhält Lizenzen für Handy-TV in Deutschland

Die Rundfunksparte der Deutschen Telekom; T-Systems Media & Broadcasting, bisher Dienstleister für die Übertragung von Radio und Fernsehen hat gestern den Zuschlag für den technischen Betrieb von Mobile-TV auf dem Rundfunk-Standard DVB-H, von der Bundesnetzagentur erhalten.

TMB_Meta_Logo_im.gifDie gesetzlichen und technischen Vorgaben der Ausschreibungsbedingungen wären von der Telekom-Tochter am besten erfüllt worden. Unter anderem besitze die Telekom zahlreiche Funktürme um Fernsehsignale auszustrahlen. Die Nachricht über den Zuschlag stimmt optimistisch, so dass zur Cebit im Frühjahr 2008 mit den ersten mobilen TV-Angeboten im DVB-H-Standard gerechnet werden kann.

In Konkurrenz stehen dann das DMB-Standard, für welches sich Debitel und Mobilcom entschieden haben. Und die Kooperation der drei Netzbetreiber T-Mobile, Vodafone und O2 das DVB-H-Standart nutzen werden. Heute entscheiden die Landesmedienanstalten zudem, wer den Zuschlag für die deutschen Sendelizenz erhält und dadurch das Recht erlangt die Inhalte für das mobile Fernsehangebot zusammenzustellen.

via: Handelsblatt



Burda launcht “TV Today Mobile” und Web-TV

Die Programmzeitschrift TV Today launcht auf ihrer Webseite ein Web-TV Angebot das Nutzer in verschiedenen Formaten über das aktuelle TV-Programm informiert.

tvtoday_1.JPGDie zur Burda Lifestyle Community gehörende Marke TV Today bietet in Kooperation mit Focus TV TV-Tipps im Format “Die Ansagerinâ€? ab sofort als Video-Stream und Podcast auf seiner Web-Seite an. Komikerin Yvonne Hotz führt durch das aktuelle Programm und gibt Tipps zu aktuellen Spielfilmen und Sendungen.Außerdem ist das Angebot auch mobil unter tvtoday.de abrufbar. Nutzer können auf der werbefinanzierten Plattform den Service “TV Today Mobil” kostenlos nutzen.

Begleitet wird die Einführung des Angebotes auf den verschiedenen Kanälen mit einer Online-Werbekampagne unter dem Claim “Wissen, was heute läuft”.
via: W&V



Web 2.0 Technologie wird von Händlern geschätzt

Die aktuelle Umfrage von T-Systems Multimedia Solutions, welche bei 124 deutschen Online-Shops durchgeführt wurde zeigt auf, dass die Mehrheit der Online-Shopbetreiber in Deutschland die Möglichkeit und vor allem die Vorteile von Web 2.0 als sehr positiv sehen.

Mit 97 Prozent führen Online-Communities und –Foren die Bekanntheitsskala an. Besonders zukunftsträchtig scheint auch die Shop-Betreiber Produktbewertung zu sein. Bereits 25 Prozent haben diese Technologie bereits im Einsatz und 57 Prozent planen die Anwendung der Produktbewertung und die Erweiterung um ein Forum. 43 Prozent der Befragten möchten die Projekte rasch umsetzen. Stärkere Verlinkungen mittels Mash-ups planen sogar 36 Prozent der Befragten.

Hingegen können sich nur 24 Prozent eine Integration eines Weblogs vorstellen, auf Grund der aufwendigen Inhaltspflege. Tagging wird zwar als sinnvolle Kundenorientierung gesehen, jedoch denken nur 21 Prozent an eine Umsetzung. Auch können sich Shopbetreiber vorstellen, weitere Themen wie Online-Umfragen, Votings, virtuelle Rundgänge, interaktive E-Magazine zu realisieren. Sogar 21 Prozent der Befragten denken, dass sie auf ein Mietsystem umzusteigen, da die Möglichkeit der Komplexität mit der „All-in-one-Lösung“ gegeben wäre.

Die Befragung wurde im August 2007 unter 124 deutschen Online Shops mit einem Umsatz von 100 Millionen Euro jährlich zum Thema Web 2.0 in Zusammenarbeit von Online-Dienstleistern Pisacane und Dresdner T-Systems-Tochter Multimedia Solutions durchgeführt.

via: Internet World Business



Yahoo ist gegen Googles Doubleclick-Deal

Erstmals hat sich Yahoo gegen die Übernahme des Online-Werbeunternehmens Doubleclick durch Google ausgesprochen. Der britische „Telegraph“ berichtet in seiner Ausgabe, dass Yahoo in einem Schreiben an die Europäische Kommission die bedenken auf den sich auswirkenden negativen Wettbewerb am Online-Werbemarkt, Stellung genommen hat.

doubleclick.JPGDerzeit überprüft die Kommission die Übereinstimmung der EU-Wettbewerbsrichtlinien auf Wunsch von Google. Yahoo gilt als der größte Konkurrent von Google und befürchtet deshalb, dass eine Übernahme die Preise für Online-Werbung in die Höhe treiben könnte. Weiters könnte das Einkommen von Onlinepublikationen sich auf die Werbeeinkünfte auswirken, da Google höhere Abgaben verlangen könnte. Für Google ist Doubleclick auf Grund der Technologie, welche Werbekunde anbietet ihre Online-Kampagnen zu organisieren, interessant. Gemeinsam mit Googles Online-Auktionsunternehmen Adsense macht es Doubleclick für Konkurrenten schwer, mitzuhalten. Bereits jetzt werden schon 25 Prozent der Online-Werbeflächen des europäischen Marktes über Adsense versteigert.
Die Europäische Kommission wird mit Ende des Monats eine Entscheidung treffen, ob eine dreimonatige Untersuchung betreffend Übernahme eingeleitet wird. Google könnte seine Dominanz mit der Übernahme von Doubleclick am Werbemarkt ausbauen, wie bereits am Suchmaschinen-Markt.

via: Computerwoche



Mozilla will Firefox auf mobile Geräte bringen

Nach Angaben zufolge möchte Mozilla die Firefox-Erfahrung und Technik auf mobile Geräte bringen. Die Geräte selbst werden aber nach Angaben von Firefox-Chefentwickler Mike Schroepfer erst im Jahr 2008 erscheinen.

firefox_1.jpgDie künftige Code-Basis “Mozilla 2″ wird die Grundlage von Firefox-Versionen nachbilden. Zwei neue Vollzeitentwickler wurden eigens für das Projekt unter Vertrag genommen, um die Firefox-Version voranzutreiben. Die Entwicklung wird Christian Sejersen, zuletzt Browser-Chef bei Openwave leiten und ein R&D-Zentrum in Kopenhagen aufbauen. Unterstützt wird er von Brad Lassey, der aus der Entwicklungsabteilung der France Telecom kommt. Brad Lassey hat schon schon in der Vergangenheit an mobilen Projekten von Mozilla mitgearbeitet.

Von mobilen Geräten aus, wird das Internet zukünftig immer öfter genutzt werden. Die Möglichkeiten des mobilen Markts dürfe Mozilla sich nicht entgehen lassen. Allerdings sei ein so flexibel anpassbarer Browser wie Firefox auch für Gerätehersteller interessant. Endgeräte benötigen für eine ausreichende Prozessorleistung mindestens 64 MB Arbeitsspeicher.

Das Mozilla-Mobilprojekt “Minimo” wird voraussichtlich nicht mehr weiterentwickelt, so Firefox-Chefentwickler. Das Mobilprojekt hat aber wertvolle Informationen über die mobilen Umgebungen geliefert. Minimo kann als Experimentierfeld in Sachen mobile Benutzererfahrung gesehen werden. In das Projekt „Joey“ möchte Mozilla auch während der Übergangszeit zum mobilen Firefox investieren. Hierbei handelt es sich um eine Lösung, die ausgewählten Web-Inhalte wie Bilder, Textauszüge, Videos, RSS-Inhalte und Live-Bookmarks auch auf mobile Endgeräte zu nutzen. Auf einem zwischengespeicherten Server, werden die Inhalte speziell für Endgeräte aufbereitet. Joey ist und wird wahrscheinlich auch ein Forschungsprojekt von Mozilla bleiben. Zielplattformen für Mobile Firefox stehen zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht fest.

via: Computerwoche



Tendenz steigend - Googles Anteil am Online-Werbemarkt

Internet Advertising Bureau hat errechnet, dass Googles Anteile am amerikanischen Online Werbemarkt im Jahresvergleich von 34,6 auf 39,8 Prozent gestiegen sind.

Im Gegensatz zu den Display Ads hat die Kategorie Suche einen weiteren Zuwachs zu verzeichnen. Durch den Zukauf von Doubleclick wird die Vormachtstellung des Medienkonzerns gestärkt, indem sich Gooogle in Zukunft noch stärker am Markt für grafische Anzeigen engagieren wird.
Aufmerksamkeit unter den Anbietern bleibt währenddem sehr hoch. Die Top 10 der USA verbuchen 70 Prozent des Branchenumsatzes auf sich. Die Gefahr einer Preisabsprache und die Gefahr der Behinderung des Wettbewerbs bleibt somit bestehen.

via: Media-Blog



Panasonic launcht Foto-Community 2.0

Panasonic hat mit der Website “My Place” ein Community-Portal für Hobby-Fotografen mit Faible für Großbritannien und Irland eröffnet. Fotobegeistere können künftig ihre Schnappschüsse oder professionelle Aufnahmen die auf Motivsuche in Großbritannien oder Irland unterwegs waren, weltweit Gleichgesinnten auf der Website „My Place“ zugänglich machen.

myplace_1.JPGDurch Einsatz neuer Web 2.0 Technologien bietet die Foto-Community-Website viele benutzerfreundliche Funktionen wie zum Beispiel eine auf Geodaten basierende Karte, die bis auf Landstraßen-Niveau gezoomt werden kann.

My Place soll Hobby-Fotografen eine interaktive Plattform, aus der sich im Laufe der Zeit ein digitales Fotoarchiv Großbritanniens und Irlands entwickeln kann, verschaffen. Für die Besucher spielt auch das Design eine große Rolle. Der Nutzer kann beispielsweise nicht nur durch Eingabe von Schlagwörtern suchen. Es gibt auch die Möglichkeit mit der Maus über die Landkarte “zuspazieren”. Beim Rollover über die von Fotografen angelegten Markierungen wird eine Vorschau des jeweiligen Fotos angezeigt. Es besteht im Anschluss die Möglichkeit sich das Foto in Großansicht anzusehen. Zusätzliche bietet My Place weitere Tools wie Voting oder die Versandmöglichkeit mit URLs an Freunde und Bekannte die direkt zum Foto mit der Voting-Möglichkeit geführt werden.

via: Contentmanager