Archiv für März 2008

Google startet Youtube Insight

Google stellte jüngst ein kostenloses Analyse-Tool für sein Video-Portal YouTube vor.

youtube_logo_2.jpgYoutube Insight ist in die Benutzeroberfläche von YouTube integriert und kostenlos verfügbar. Mit dem Tool können YouTube-Nutzer genau nachvollziehen, wann, von wem und aus welcher Region kommend ihre Videos angesehen wurden.

YouTube Insight steht sowohl registrierten Nutzern als auch Teilnehmern am YouTube-Partnerprogramm und Werbetreibenden zur Verfügung. Anzeigen lassen sich die Statistiken nach dem Login über den Button „About this Video“ unter „My account/Videos“, „Favorites“, ‘Playlists/Manage my Videos’.

Neue Features sollen bald folgen, unter anderem soll dann auch eine Pfadanalyse möglich sein mit der erkennbar werden soll auf welchem Wege die Zuschauer zum Video gelangt sind. In seiner Pressemeldung zum Produktstart teilt Google stolz mit das Videoportal damit “in eine der größten Marktforschungs-Fokusgruppen der Welt”, zu verwandeln.

via: iBusiness



Photoshop Express jetzt kostenlos online

Adobe gibt die im vergangenen Jahr angekündigte Public Beta der kostenlosen Online-Bildbearbeitung Photoshop Express frei.

Die Browserbasierte Version der Bild-Bearbeitungssoftware setzt Flash Player 9 voraus. Bis zu 2 GByte Speicherplatz stehen pro Nutzer zur Verfügung um eigene Bilder zur Bearbeitung auf den Adobe-Server zu laden. Photoshop Express soll ein Dienst sein, über den Nutzer ihre Fotos austauschen können. Beim Hochladen können sie entscheiden, ob die Bilder in öffentlichen oder privaten Alben erscheinen sollen.

Auch von den Diensten Facebook, Photobucket und Picasa lassen sich eigene Bilder direkt in Photoshop Express öffnen und nach dem Speichern wieder dorthin zurückschicken. Flickr soll ebenfalls folgen.

Die Bearbeitungswerkzeuge gruppiert Adobe in Basic, Tuning und Effects und liefern einen großen teil der Standartfunktionalitäten für den kostenlosen Gebrauch.

via: Heise



40 Millionen Deutsche sind online

Nach den aktuellen Internet Facts 2007-IV der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF) sind erstmals mehr als 40 Millionen Deutsche im Netz unterwegs.

Weitere Resultate der regelmäßigen Erhebung kurz Zussamengefasst:

  • 64 Prozent der Bundesbürger, also 41,32 Millionen Deutsche, sind online
  • 14- bis 29-Jährigen sogar zu 92,9 Prozent
  • Über-60-Jährigen nur zu 24,6 Prozent
  • zwei Drittel der Internet-Nutzer (66,7 Prozent) ist bereits seit mehr als drei Jahren im Netz unterwegs.
  • Neun von zehn Surfern (92,7 Prozent) gehen von zu Hause ins Internet
  • ein Drittel (32,8 Prozent) am Arbeitsplatz
  • ein Viertel (28,5 Prozent) bei Freunden oder Verwandten

Zu den Top-Aktivitäten gehören in dieser Abfolge:

  • Schreiben und Lesen von Mails (88,0 Prozent)
  • Informationsrecherche (86,9 Prozent)
  • Lesen von Nachrichten zum Weltgeschehen (63,9 Prozent)

via: Internet Professionell



Kostenloser Usability-Leitfaden vom BVDW

Die Fachgruppe E-Commerce im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hat einen Leitfaden für die benutzerfreundliche Gestaltung von Online-Shops veröffentlicht.

„Allzu oft scheitern Online-Kunden immer noch an zentralen Shopfunktionalitäten, weil der Warenkorb oder der Weg zur Kasse nicht gefunden wird oder Produkte im Warensortiment gut versteckt oder unzureichend beschrieben werden“,

so Roland Fesenmayr, Vorsitzender der Fachgruppe E-Commerce.

pdficon_large.gifDer Leitfaden liefert eine gute Annäherung an die Thematik „Usability“ und zeigt an Hand von Praxis Beispielen was einen guten Online-Shop ausmacht und steht hier kostenlos zum Download bereit.

via: OnetoOne



Live vom Handy ins Internet: 1000Mikes bringt Talk Radio 2.0 nach Deutschland

Unter dem Stichwort 1000Mikes gibt es nun einen neuen Dienst in Deutschland, welcher dem Sprechradio neuen Schwung geben könnte.

Das neue Medium ist offen für jeden, der etwas mitzuteilen hat. Anscheinend mit Erfolg: Die Moderatoren des User-Generated-Radio in den USA ziehen laut Angabe der Betreiberfirma mehr als 100.000 Zuhörer täglich in ihren Bann.

Schlüssel für den Erfolg ist die Einfachheit der zugrundeliegenden Dienste. 1000Mikes führt nun erstmalig das neue Talk Radio in Deutschland ein, in einer neuen und innovativen Variante: 1000Mikes verwandelt jedes Telefon in eine mobile Radiostation. Nach der einmaligen Einrichtung eines Kanals auf der Website www.1000mikes.com kann sofort live vom Handy berichtet werden, wann immer, von wo aus immer. Die 1000Mikes-Rufnummer ist eine deutsche Festnetznummer, so dass für den Radiomacher nur geringe oder – mit einer Festnetz-Flatrate – keine Kosten anfallen.

Frank Felix Debatin, Gründer und CEO von 1000Mikes, schreibt im Firmen-Blog:

„Wovon berichten? Das freie Wort kennt keine Grenzen! Sport, im Großen wie im Kleinen, Regional oder Trend, Politik und Unterhaltung, Literatur und Tratsch, die Freuden und das Leid des Alltags…die Mikes entscheiden selbst, worüber sie berichten, und was sie hören.“

Auf der 1000Mikes-Website www.1000mikes.com kann man durch Kanäle stöbern, gezielt nach Themen suchen, kommentieren und bewerten, wie man es von Video- und Podcast-Diensten kennt, mit dem Unterschied dass 1ooMikes Live ist. Den eigenen Kanal oder Lieblingskanal kann man auch bei sich auf der Homepage oder auf dem Blog einbinden und hören.



Xing verdoppelt Umsatz

Die Xing AG hat ihr erstes volles Geschäftsjahr mit einem Umsatz von 19,6 Millionen Euro und einem operativen Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von 6,89 Millionen Euro abgeschlossen.

logo_xing.jpgDamit hat die Business-Community im Vergleich zum Vorjahr die Umsätze fast verdoppelt. Dies liegt unter anderem an der Akquisition der spanischen Plattformen Econozco und Neurona. Der Erwerb der türkischen Plattform Cember.net wird erst im kommenden Geschäftsjahr aufgenommen. Durch die Übernahmen stieg die Zahl der Xing-Mitglieder um mehr als drei Millionen auf rund 4,83 Millionen.

Mit rund 141.000 neuen Premium-Mitgliedern erzielte das Unternehmen darüber hinaus die größte Zunahme bei zahlenden Mitgliedern seit der Firmengründung. Zum Jahresende 2007 zählte der Dienst rund 362.000 zahlende Mitglieder – nach 221.000 Ende 2006.

Die neuen Umsatzstandbeine im Bereich E-Commerce brachten rund 400.000 Eurodurch eingestellte Stellenanzeigen, sowie 750.000 Euro Umsatzerlöse durch Werbung seit dem Start im Dezember 2007. Im Abo-Kerngeschäft erwirtschaftete Xing im abgelaufenen Geschäftsjahr 17,84 Millionen Euro.

via: Internetworld



Versandapotheken auf dem Vormarsch

Im Internet ist der Wettbewerb in Gang gekommen, seit im Jahr 2004 die Preisbindung für rezeptfreie Medikamente aufgehoben wurde.

Laut Verbraucherschutzzentrale kann rezeptfreie Arznei bei Versandapotheken um bis zu 50. Ein Nachteil - vor allem bei akuten Erkrankungen - könne die Lieferzeit von bis zu drei Tagen sein. Auch die mangelnde Glaubwürdigkeit einiger Online-Arzneiversender schreckt immer noch zahlreiche Verbraucher ab. Der Bundesverband deutscher Versandapotheken (BVDVA) etwa prüft seine Mitglieder und vergibt das Zertifikat “Sichere Versandapotheke”, solche Zertifikate sind bislang aber noch nicht die üblich Praxis.

Dennoch nutzen inzwischen der Forschungsgruppe Wahlen zufolge neun Prozent aller Erwachsenen Online-Apotheken.
Einen Überblick über die günstigsten Medikamente liefern mittlerweile spezielle Preissuchmaschinen die, die Angebote der jeweiligen Online-Apotheken miteinander vergleichen.

Und der Wettbewerb bei den frei verkäuflichen Tropfen, Salben oder Dragees funktioniert bislang allerdings nur beim Online-Versand. Die niedergelassenen Apotheken halten sich in der Regel nach wie vor an die Herstellerpreise.
Auch neulich verhängte Geldbußen gegen neun Landesapothekerverbände und zwei Pharmakonzerne wegen illegaler Preisabsprachen zegen, dass der Gedanke des Wettbewerbs sich bei Apothekern und Arzneimittelherstellern noch nicht ausreichend durchgesetzt hat.

Im vergangenen Jahr gaben Verbraucher in Deutschland rund 37 Milliarden Euro für Arzneimittel aus. Nach Angaben des Marktforschungsunternehmens ACNielsen waren das 7,5 Prozent mehr als 2006. Auch der Umsatz mit Produkten zur Selbstmedikation - keine Arzneimittel - stieg leicht an. -der Markt ist also vielversprechend.

via: Computerwoche