Archiv für Mai 2008

Junge Nutzergruppen pushen mobile soziale Netzwerke

14 bis-20jährigen, nutzen gerne mobile soziale Netzwerke. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der Marktforscher In-Stat.

aaaa_1.jpgBlogging, Foto-und Video-Sharing, Location-Based-Socialization-Services, Games, SMS und Instant-Messaging sollen die sozialen Netzwerke ergänzen, um den Usern eine weite Bandbreite an Erfahrungen von einem Endgerät zu ermöglichen. So soll das Mobilfunkgerät eine Erweiterung des Nutzers in vielen Lebenslagen werden. In-Stat prognostiziert 229,5 Millionen mobiler Abonnenten weltweit bis 2012. Zwar bleibt die Werbung in mobilen sozialen Netzwerken experimentell, die Umsätze sollen aber 2008 schon 1,5 Milliarden US-Dollar betragen.

Besonders die Einführung des iPhone im vergangenen Jahr habe auch wenig technikbegeisterte User an das mobile Internet herangeführt. Das hat zudem die Erwartungen der Nutzer an das mobile Netz nachhaltig verändert, glauben die Analysten. Um auf Basis dessen mit den Angeboten Geld verdienen zu können, gäbe es insgesamt drei Hauptmethoden – Werbung, Abonnenten-Dienste und Premium-Upgrades.

via: Ecin



Holtzbrinck startet Karriereportal Business Live

Holtzbrinck hat sein neues Karriereportal Business Live gestartet. Das Portal bietet im Wesentlichen drei Inhalte an: Jobsuche, Karriereentwicklung und den Austausch von Expertise.

businesslive.jpgSo können sich User auf Business Live etwa online Stärken-Schwächen-Profile erstellen lassen, um ihre beruflichen Chancen selbst besser einschätzen zu können.

Personaler können auf dem Portal Stellenanzeigen für Festanstellungen oder zeitlich begrenzte Tätigkeiten aufgeben. Mittels eines Matching-Verfahrens werden Arbeitgeber und Jobsuchende dann zusammengeführt. Neben Stellenanzeigen aus dem Netzwerk werden auch passende Angebote vom Kooperationspartner Stellenanzeigen.de angezeigt.

Zusätzlich zu dem Wissensaustausch innerhalb der Community ermöglicht der so genannte Expertenauftrag Fachleuten, auf Anfrage ihr Wissen zur Verfügung zu stellen, um damit ein Zusatzeinkommen zu verdienen. Über dieses Tool können Auftraggeber auf einen Pool mit Spezialwissen zurückgreifen und für eigene Projekte nutzen.

via: OneToOne



Comscore übernimmt M:Metrics für 44 Millionen US-Dollar

CS_LOGO.gifDas Onlinemarktforschungsinstitut Comscore übernimmt das US-amerikanische Unternehmen M:Metrics, das sich der Marktforschung im Bereich mobiles Internet verschrieben hat für rund 44 Millionen US-Dollar und 50.000 Aktienoptionen für einige Investoren von M:Metrics.

Zum Portfolio von M:Metrics gehören: MobiLens, eine monatliche Umfrage zur Erforschung der Handynutzung, Datenübertragung, Mediennutzung und der Demografie der Nutzer für die USA, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien.

MeterDirect zur Untersuchung der Nutzung des mobilen Internets und M:Ad zur Messung der Nutzung von Werbung auf mobilen Geräten für die USA und Großbritannien. Comscore will nun vor allem die Panelgrößen erweitern und sowohl mobile als auch stationäre Internetnutzung kombiniert messen

via: Golem



Studie: Mobiles Internet muss simple sein!

Nach einer IBM-Studie über Entwicklungspotentiale und Tendenzen des mobilen Internet-Marktes, wird der Markt für mobiles Internet wird bis 2011 auf 80 Mrd. US-Dollar anwachsen und die Nutzerzahl wird weltweit eine Milliarde überschritten haben.

02.Twango_Nokia_N95_lowres_1.jpgMobiles Internet wird sich laut der Studie weltweit unterschiedlich entwickeln. In den USA und Europa sowie in Teilen Asiens sind PC-basierte Internet-Angebote nach wie vor führend und werden dies wohl auch bleiben. Mobile Angebote werden hier eher als sinnvolle Ergänzung für Unterwegs angesehen. In Schwellen- und Entwicklungsländern hingegen könnte das mobile Internet sogar alleiniges Online-Kommunikationsmedium werden und den PC gewissermaßen umgehen. Hier ist das Entwicklungspotential enorm, jedoch technisch anspruchsvoll.

Bei zukünftigen Entwicklungen müssen Nutzerbedürfnisse im Vordergrund stehen. So wünschten sich 69 Prozent der Befragten eine größere Individualisierbarkeit des Angebots und die Ermöglichung von mehr Inhaltskontrolle. Mobiles Internet soll sich vor allem im Alltag nützlich machen. 60 Prozent der Befragten wünschen sich daher Anwendungen für Banking, eMails, Instant-Messaging und für die Suche. Mobiles Entertainment rangiert knapp dahinter. 53 Prozent der Nutzer wünschen sich IPTV, 45 Prozent wollen Musik mobil kaufen können.

Ein großes Problem bei der Bereitstellung von Inhalten ist vor allem aber die Vielzahl an Betriebssystemen und unterschiedlichen Endgeräten, weil die Nutzer eine möglichst einfache Anwendung der Inhalte wünschen. Daher sollten künftig nicht mehr die Anforderungen des Geräts, sondern die Anforderungen des anzubietenden Dienstes im Mittelpunkt der Soft- und Hardware-Entwicklung stehen. Die wichtigsten Kriterien für die mobilen Märkte der Zukunft seien aber vor allem ein günstiger Zugang mit einem günstigen Endgerät.

via: Ecin



Demo-Video: Google präsentiert Android

Google hat an ihrer Entwicklerkonferenz I/O in San Francisco einen ersten Blick auf ein Smartphone gewährt, auf dem eine frühe Version des hauseigenen Betriebssystem Android vorgestellt wurde.

Die Benutzeroberfläche des Android erinnert dabei an die des iPhones. Das Gerät besitzt einen Berührungs-empfindlichen Bildschirm, eine bunte Benutzeroberfläche und Internetzugang. Android wird voraussichtlich Ende diesen Jahres auf den Markt kommen.

YouTube Preview Image

Von der Produktedemo in Kalifornien finden sich noch weitere Videos auf Youtube.

via: CW



Studie: Gütesiegel für Online-Shops wichtig bei der Kaufentscheidung

Die GfK beschäftigte sich in einer aktuellen Studie mit der Fragestellung „Welche Rolle spielen Gütesiegel bei Online-Shops?“

Weitere der Aspekte der Studie behandelten auch die Themen „Welche Siegel kennen die Verbraucher, an welchen orientieren sie sich am ehesten? Und „Welche Shops profitieren davon?“.

Aus den Ergebnissen geht hervor, dass Käufer im Internet sich bei ihrer Kaufentscheidung häufig daran orientieren, ob ein Online-Shop ein anerkanntes Gütesiegel besitzt. Insgesamt 63,3 Prozent der von den Marktforschern der GfK Befragten gaben an, solch ein Siegel sei “wichtig” beziehungsweise “sehr wichtig”. Das Siegel des bisher führenden Anbieters in diesem Segment, Trusted Shop, kannte rund die Hälfte der Befragten.

Vor allem für die älteren Online-Shopper (rund 73 Prozent der über 60-Jährigen) sei ein solches Siegel von Bedeutung. Besonders, wenn der Käufer unsicher ist, dann böte so ein Siegel ein gewisses Maß an Vertrauen. Dies treffe besonders dann zu, wenn der potenzielle Kunde Zweifel an der Seriosität des Shops hat (69,2 Prozent), den Shop noch nicht kennt (66,1 Prozent) oder der Shop seinen Unternehmenssitz im Ausland hat (55,4 Prozent). Für die 47,7 Prozent der Befragten sind vor allem Shops verdächtig, die ihre Produkte extrem billig anbieten.

via: W&V



Google Earth jetzt auch für den Browser

War es bislang nicht möglich die umfangreichen Funktionen von Google Earth für Web-Anwendungen zu nutzen, so schafft Google hier nun Abhilfe.

google_logo_1.jpgAb sofort steht dem User ein Browser Plug-in zur Verfügung, welches ihn nun auch im Web um die ganze Welt fliegen lässt und mit dem er die Welt, seine Gebirge und sogar 3D-Gebäude in hoher Auflösung betrachten kann.

Zur Einbettung in die eigene Website stellt Google zudem eine umfangreiche JavaScript API zur Verfügung. Mit diesem Script lässt sich die Kamera bewegen, Linien, Marker und Polygone erstellen und sogar 3D Modelle aus dem Web integrieren und beliebig auf dem Planeten platzieren. Im Sky Modus lassen sich sogar eigene Inhalte auf anderen Planeten, Sternen und Galaxien unterbringen. Ziel von Google ist es, allen Entwicklern den kompletten Programmkern von Google Earth offen zu legen, damit diese neue, innovative und leistungsstarke 3D Web-Anwendungen erstellen können.

Das Google Earth Plug-in können Sie sich hier herunterladen: http://code.google.com/apis/earth

via: Google Lat Long Blog