Archiv für Juli 2008

Google Maps integriert Street View Bilder

Nicht immer kann man online sein um den richtigen Weg zu finden. Google schafft Abhilfe. In Google Maps ist es jetzt möglich genaue Wegbeschreibungen auszudrucken, die jeden Schritt dokumentieren und erstmals, mittels Street View Bildern helfen, die Umgebung besser zu erkennen.

google_logo_1.jpgUm Nutzern den Weg besser zu weisen, macht Google es jetzt möglich Street View Bilder in Google Maps zu integrieren. Anhand der Bilder wird dem User erklärt wie er am besten zum Ziel findet. Voraussetzung dafür ist das Bilder der gewünschten Umgebung auch in Street View hinterlegt sind.

Allerdings sollen die Street View Bilder nicht nur online weiter helfen. Einfach  Wegbeschreibungen ausdrucken und beispielsweise Bilder des Ziels einfügen. So sind Nutzer nicht darauf angewiesen der schriftlichen Beschreibung zu folgen und können sich anhand der Bilder besser orientieren.

via: Google Lat Long Blog



Blippr – Twitter für Produktbewertungen

Auf dem Bewertungsportal Blippr kann man seine Meinungen zu Medien, Musik und Filmen mit anderen Usern austauschen. Jedoch ist ähnlich wie bei Twitter die Länge der Nachrichten stark beschränkt.

blippr.pngDie Plattform Blippr ermöglicht es Nutzern, eigene Produktbewertungen zu veröffentlichen und mit der Meinung anderer zu vergleichen. Ähnlich wie beim sozialen Netzwerk Twitter sind die Nachrichten dabei etwa auf SMS-Länge begrenzt. Maximal 160 Zeichen darf eine Rezension umfassen. Nutzer werden dadurch gezwungen, sich aufs Wesentliche zu konzentrieren.

Ob eine Kritik gelungen ist oder nicht, wird anhand von Smilies entschieden. Die abgegebenen Bewertungen werden von Blippr an Twitter, Facebook und FirendFeed weitergeleitet und können auch dort von den Freunden des Nutzers eingesehen werden. Der Vorteil für den Nutzer ist also, dass er sich nicht mehr durch seitenlange Rezensionen kämpfen muss, sondern knapp und präzise informiert wird. Zusätzlich stehen die Meinungen zur allgemeinen Diskussion. Nun kann wirklich jeder ein Kritiker werden.

via: Ecin



Alternative zu PayPal & Co. – Amazon baut auf eigene Bezahldienste

Mit Simple Pay und Checkout by Amazon geht das Online-Handelshaus gegen PayPal & Co. in Stellung. Geplant ist, dass die Bezahldienste Kunden und Händlern auch auf anderen E-Commerce-Plattformen zur Verfügung stehen, vorerst aber nur in den USA. Derzeit lässt sich noch nicht festlegen wann auch hierzulande mit den neuen Zahlungssystemen zu rechnen ist.

amazon_1_1.jpgCheckout by Amazon ist eng mit Amazons 1-Click-Bestellsystem verbunden und erlaubt Verkäufern die komplette Abwicklung der Bezahlung über die Handelsplattform des E-Tailers. Bei Amazon registrierte Kunden, die bereits ihre Informationen zur Abrechnung – also etwa Kreditkarten- oder Lastschriftdaten – hinterlegt haben, können per 1-Click den Bestellprozess abkürzen. Diesen Service will Amazon nun Händlern und Käufern auch auf anderen Handelsplattformen zur Verfügung stellen.

Der ähnlich ausgelegte Bezahldienst Simple Pay beschränkt sich auf die reine Zahlungsabwicklung – ohne die erweiterten Funktionen wie Versandkostenermittlung und Paketverfolgung – und tritt damit in direkte Konkurrenz zu PayPal von eBay. Während Amazon darauf vertraut, dass Kunden es schätzen werden, die von der eigenen Plattform vertraute Zahlungsabwicklung auch auf anderen Online-Handelsplattformen nutzen zu können, sind Analysten keineswegs vom Erfolg des Simple Pay-Dienstes überzeugt.

Denn eBay beispielsweise dürfte den PayPal-Konkurrenten wohl kaum auf seiner Auktionsplattform zulassen – der Konzern hatte auch schon Googles Checkout die rote Karte gezeigt. Für E-Tailer, die ihren Kunden bisher nur PayPal anbieten konnten, eröffnet sich mit Simple Pay nun allerdings eine Alternative. Angesichts der Tatsache, dass sich Amazon mit seinem ständig wachsenden Warenangebot zum Konkurrenten von immer mehr Online-Händlern entwickelt, dürfte das Interesse an einem von Amazon kontrollierten Bezahldienst jedoch begrenzt sein. Konkurrent eBay hatte wiederholt mit Zwangsmaßnahmen versucht, die Nutzung seines PayPal-Dienstes voranzutreiben. Aus Sicht der Käufer ist aber eine komfortable Zahlungsabwicklung jenseits der noch immer weit verbreiteten Vorkasse beim Online-Einkauf ein entscheidendes Kriterium bei der Auswahl des Web-Shops, wie eine aktuelle Studie von ibi Research gezeigt hatte.

via: Heise



Kundenbindung – Markenwebsites schneiden am besten ab

Website auf denen es aus ausschließlich um eine Marke geht, sind das beste Werbemodell für Hersteller pharmazeutischer Erzeugnisse. Aber auch für andere Branchen kann sich diese Erkenntnis als nützlich erweisen.

Welche Online-Werbemethode erzeugt die meisten Leads? Das Marktforschungsunternehmen ComScore untersuchte in einer Studie die besten Methoden, den Kunden mittels Online-Werbung an sich zu binden. Analysiert wurden dabei exemplarisch Online-Werbekampagnen von Pharma-Unternehmen. Der Erfolg von Banner-Werbung, Suchmaschinen-Marketing und Brand-Websites fiel, hinsichtlich der generierten Leads, recht unterschiedlich aus.

Potentielle Kunden, die nur einfachen Online-Werbeanzeigen einer Marke ausgesetzt waren, konnten zu vier Prozent an die Marke gebunden werden. Wurden hingegen Rich-Media-Ads, also Online-Video-Werbung oder ähnliches verwendet, stieg diese Zahl schon auf 9,5 Prozent. Besuchten die Konsumenten nun allerdings eine besondere, allein für die Bewerbung der Marke eingerichtete Website, blieben 19,7 Prozent der Marke und damit dem Unternehmen treu.

Eine individuelle Marken-Website allein reiche jedoch nicht aus, so Bridget O’Toole von ComScore. Die anderen Möglichkeiten der Online-Werbung müssten genutzt werden, um Besucher auf die Marken-Website zu locken. Auch hier waren Video-Werbeanzeigen am effektivsten. Kunden, die spontan eine Marke aus einem bestimmten Produktsegment nennen sollten, nannten zu 7,7 Prozent die mit Online-Video-Werbung beworbene Marke. Konventionelle Online-Werbung kam nur auf 5,5 Prozent Markennennungen. Auf die Frage, ob sich die Konsumenten noch an irgendeine Werbeanzeige einer bestimmten Marke aus den letzten 30 Tagen erinnern konnten, fiel der Unterschied deutlicher aus. Hier konnten sich 9,4 Prozent der Befragten an eine Video-Anzeige erinnern, während nur 5,1 Prozent die konventionelle Anzeige im Gedächtnis behielten.

via. Ecin



Studie: Wirkung von Online-Werbung in Multimedia-Kampagnen

Das Verlagshaus Gruner+Jahr berichtet in seiner neusten Studie, welchen Stellenwert Online-Werbung im Medien-Mix hat.

gruner_und_jahr_200x133.gifUm die größtmögliche Aufmerksamkeit zu erzielen, muss ein möglichst optimaler Medien-Mix gefunden werden. Doch auf welches Medium sollte man vorrangig setzen? Das Druck- und Verlagshaus Gruner+Jahr hat in einer umfassenden und kostenlosen Studie die verschiedenen Werbe-Medien durchleuchtet und hält auf seiner Website noch zahlreiche Zusatzinformationen zum Thema bereit. In den Ergebnissen der Studie kann jedes Medium, also TV, Zeitschriften, Tageszeitungen und Online, einzeln betrachtet und/oder mit den anderen Medien verglichen werden.

Laut den Analysten steigert Online-Werbung eindrücklich die Lautstärke und die Markenbekanntheit einer Kampagne. Wer online wirbt, wird stärker wahrgenommen. Besonders bei preisgünstigen und schnell abverkaufbaren Produkten, sogenannten Fast-Moving-Products, erzeugt Online-Werbung eine um 60 Prozent höhere Aufmerksamkeit. Online-Werbung kann Marken erschaffen und etablieren, besonders wenn die Seiten, auf denen geworben wird, eine hohe Affinität zum Produkt besitzen.

Bei allen Vorteilen, die Online-Werbung offenbart, sollten andere Werbemedien jedoch keinesfalls vernachlässigt werden. Frank Vogel von Gruner+Jahr erläutert dazu, dass Online-Nutzer im Grunde Multimedia-Nutzer seien und alle Medien vergleichsweise stärker nutzten. Jeder Online-Werbekontakt sei daher auch ein wirkungsverstärkender Kontakt für andere Medien.

via: Ecin



Google plant eigene Risikokapitalsparte

Ziel ist es in neue Start-ups zu investieren, die Zugriff auf neue und innovative Technologien bringen sollen.

google_logo_1.jpgDie Wirtschaftszeitung Wall Street Journal berichtet unter Berufung auf mehrere beteiligte Personen von dem Plan zur Gründung einer Google-Venture-Capital-Sparte. Über die Struktur und Finanzstärke von Google Venture ist noch nichts bekannt. Eine endgültige Entscheidung für die Gründung sei zudem noch nicht gefallen, hieß es weiter.

Die Beteiligung von etablierten Firmen an jungen Unternehmen in den USA ist rückläufig. 7 Prozent des Risikokapitals für US-Start-ups kamen im ersten Halbjahr 2008 direkt aus großen Unternehmen. Im Jahr 2007 waren es noch 8,4 Prozent, berichtet die Zeitung unter Berufung auf die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers.

Google hat es bislang eher vorgezogen, Firmen zu übernehmen, statt in sie zu investieren. 100 Millionen US-Dollar hat Google jedoch im Jahr 2005 zusammen mit Goldman Sachs und Hearst in den Powerline-Anbieter Current Communications gesteckt. Über seinen gemeinnützigen Zweig Google.org pumpt der Konzern zudem mehrere hundert Millionen US-Dollar in Projekte für erneuerbare Energiequellen.

via: Golem



Aufsteiger – Navigation mit dem Handy

Das Handy als Orientierungshilfe – immer mehr Leute greifen auf ihr Mobiltelefon zurück wenn es darum geht den richtigen Weg zu finden. Bei Geräten mit GPS wird das Handy zum Navigationssystem, ohne GPS greifen viele Nutzer auf Online-Landkarten zurück.

02.Twango_Nokia_N95_lowres_1.jpgSich mittels des mobilen Internet in fremden Gegenden zu orientieren wird immer beliebter. Die Zugriffe auf Routenplanungs-Websites von mobilen Endgeräten überflügeln daher jetzt auch erstmals die Zugriffe von stationären PCs. Dies fand ComScore in einer weltumspannenden Studie heraus. In Europa griffen im Mai 2007 bereits über 5,1 Millionen Nutzer auf mobile Routenplaner zu, im Mai 2008 waren es schon 7,6 Millionen. Dies entspricht einer Steigerung von 49 Prozent. Deutschland allein liegt mit 45 Prozent im Zuwachsvergleich hinter Großbritannien mit 72 Prozent und Spanien mit 54 Prozent. In absoluten Zahlen liegen Deutschland und Großbritannien mit ungefähr 2,15 Millionen Nutzern nahezu gleichauf.

Genutzt wird mobile Navigation überwiegend von Autofahrern; Frankreich ist hier mit 79,9 Prozent Spitzenreiter, Großbritannien mit 57,9 Prozent Schlußlicht. Die Briten nutzen die Technologie zu 41 Prozent vor allem zum Laufen, Joggen und Radfahren. In Deutschland wird zu 62,4 Prozent im Auto und zu 31,2 Prozent zu Fuß oder mit dem Fahrrad navigiert.

Im Vergleich zu den Zahlen für mobile Navigation nehmen sich die Steigerungsraten für Zugriffe auf Routenplaner von stationären PCs eher bescheiden aus. Konnte in Frankreich mit elf Prozent und in Deutschland mit fünf Prozent noch ein leichter Zuwachs verzeichnet werden, ist die Benutzerzahl in Großbritannien mit minus einem Prozent sogar rückläufig. Die Entwicklung bringt Mark Donovan von ComScore auf den Punkt:

„Das Mobiltelefon als persönliches Navigationssystem zu benutzen mache ungeheueren Sinn. Im Markt für mobile Navigation stecke daher, mit oder ohne GPS, eine Menge Potential.“

via: Ecin