Archiv für August 2008

Telefonieren im Web und Web 2.0 auf dem Handy

Wesentliche Merkmale des mobilen Web 2.0 sind es, jeder Zeit mobil und ortsbezogen online und gleichzeitig telefonisch erreichbar zu sein. Nun sollen Web 2.0 und mobiles telefonieren noch enger miteinander verzahnt werden.

02.Twango_Nokia_N95_lowres_1.jpgMobile Web 2.0-Anwendungen und das Mobiltelefon zu einer Einheit verschmelzen - dieses Ziel soll mit einer nun erschienenen Lösung näher gerückt sein. Durch das Fraunhofer FOKUS Mobile Widget Runtime können kleine Web-Anwendungen - sogenannte Widgets - auf das Mobiltelefon übertragen werden und so gleichzeitig Funktionen moderner Telefone integrieren. Für Nutzer, die viel unterwegs sind und gleichzeitig vor Ort Web 2.0-Dienste nutzen und telefonisch kommunizieren müssen, soll die Anwendung große Erleichterungen bringen.

Die Basis für mobile Web 2.0-Anwendungen bilden kompakte, in sich geschlossene Web-Anwendungen, besser bekannt als Widgets. Das FOKUS Mobile Widget Runtime stellt prinzipiell nichts anderes dar als eine Plattform, mit der Widgets auf dem Handy ausgeführt werden können. Mit diesen Widgets können so nützliche Dinge wie Bluetooth, Satelliten-Navigation, MMS, Instant-Messaging oder Telefonkonferenzen genutzt werden. Die Plattform kann mobile Web 2.0-Lösungen ganz unterschiedlich unterstützen. Möglich ist die Verwendung als alleinstehende Plattform für komplette Anwendungen, aber auch eine Einbettung in bestehende Anwendungen als Basis für kleine Erweiterungen. Mobile Web 2.0-Dienste lassen sich so, während sie schon in Betrieb sind, um neue Funktionen bereichern.

Laut David Linner vom Fraunhofer FOKUS-Institut für offene Kommunikationssysteme gehe es vordergründig um den erweiterten Einsatz des Handys als Zugang für standortbezogene Dienste, dies liege vor allem im Interesse der Hersteller mobiler Endgeräte sowie der Mobilfunk-Provider.
Browser-Anbieter seien, so Linnen, durchaus an neuen Plattformen interessiert. Sie wüssten aber gleichzeitig, dass die heutigen Web-Anwendungen sich nicht eins zu eins auf mobile Enderäte umsetzen ließen. Mit dem Fraunhofer FOKUS Mobile Widget Runtime sei hier also ein Schritt für eine größere Integrierbarkeit von Web 2.0-Anwendungen in mobile Endgerät getan.

via: Ecin



Deutsche informieren sich gerne online

Die Mehrzahl der deutschen Internetnutzer stöbert gerne nach Lust und Laune im Internet. Besonders gerne wird im Netz nach Informationen über sich selbst oder andere Personen gesucht.

Mit 63 Prozent nutzt die Mehrheit der Deutschen das Netz für die Suche nach personenbezogenen Informationen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage von TNS Emnid im Auftrag des Internet-Magazins TOMORROW, auf die die Personen-Suchmaschine yasni verweist. Am beliebtesten dabei ist die Suche nach der eigenen Person, 70 Prozent der Befragten überprüfen gelegentlich, was das Internet über sie preis gibt. Prominente mit 55 Prozent und Freunde mit 53 Prozent stellen ebenfalls populäre Nachforschungsobjekte dar. Gerne gestöbert wird auch nach Verwandten, 40 Prozent befragen das Netz nach Familienangehörigen.

Interessant sind die geschlechtsspezifisch unterschiedlichen Kontrollbedürfnisse innerhalb von Beziehungen. So will knapp ein Viertel aller Frauen wissen, was ihr Partner im Netz treibt, umgekehrt interessieren sich nur 16 Prozent der Männer für die Internet-Aktivitäten ihrer Liebsten. 19 Prozent der Befragten gehen per Suchmaschine der Frage nach, was Arbeitskollegen im Internet machen, Nachforschungen über die Nachbarn im Netz betreiben dagegen lediglich fünf Prozent. Die Umfrage bestätige eindrucksvoll, dass im Netz das gleiche gelte wie im wirklichen Leben: Menschen seien vor allem an Menschen interessiert, fasst yasni-Geschäftsführer Steffen Rühl zusammen.

via: Ecin



eCommerce auf dem aufsteigendem Ast

Mehr und mehr entwickelt sich das Einkaufen über das Internet zum Massengeschäft. Mittlerweile kaufen 27 Millionen Menschen über das Internet ein, dass entspricht jedem zweiten Onlinenutzer.

27 Millionen Menschen ab zehn Jahren haben in Deutschland im 1. Quartal 2007 Waren oder Dienstleistungen für private Zwecke über das Internet bestellt. Das entspricht einer Steigerung von rund 7 Prozent.

Das Statistische Bundesamt teilte mit, dass gut die Hälfte (53 Prozent) derjenigen, die das Internet nutzen, es auch zum Einkaufen nutzen. Besonders eifrige Shopper finden sich in der Altergruppe der 25- bis 44-jährigen. Diese Internetnutzer sind zu 66 Prozent auch Online-Shopper. Die Silversurfer (ab 65) hingegen sind auch sehr aktiv beim Online-Einkauf. Jeder dritte (32 Prozent) von ihnen nutzt Online-Einkaufsmöglichkeiten.

Nach wie vor sind die beliebtesten Online-Artikel Bücher, Magazine oder Zeitungen. Auch Kleidung und Sportartikel sowie Möbel oder Spielzeug sind beliebte Kaufobjekte. 44 Prozent der Internetkäufer nutzten das Medium, um Reisen, Urlaubsunterkünfte sowie Bahn- oder Flugtickets zu bestellen.

37 Prozent der Onlineshopper kauften Computer- und Videospiele sowie Software im Netz. Der Bereich Filme und Musik konnte ein Wachstum von 5 Prozent erzielen. Ein Drittel der Internetkäufer (34 Prozent) ordert Veranstaltungstickets. Nur 10 Prozent der Onlinekäufer bestellen Lebensmittel im Netz.

via: Golem



Web-TV bei Weltbild.de

Ab sofort bindet der Online-Medienhändler Weltbild.de TV-Trailer in sein Angebot ein.

ScreenShot215.bmpOnline-Videos informieren beim Internetmedienhändler Weltbild.de ab sofort über einzelne Top-Produkte und Neuerscheinungen. Die kurzen Web-TV-Trailer bieten Informationen zu Elektronik-Highlights, Haushaltshelfern oder Bestsellerreihen wie der Stephen King SammlerEdition. Komplexe Informationen, wie zum Beispiel die richtige Handhabung einer Musik-Anlage, sollen dadurch leicht verständlich werden.

“Mit der besseren Produktpräsentation steigt die Kaufbereitschaft”

, so Klaus Driever, Geschäftsführer der Verlagsgruppe Weltbild.

“Wer ein Video anklickt, nimmt die Inhalte viel intensiver wahr und kauft deutlich eher.”

Der E-Commerce-Experte sieht Produktfilme als Wachstumstreiber im Online-Handel.

Die Palette der speziell für Weltbild.de produzierten Produktfilme reicht von der Präsentation von Bestsellerreihen im Buchbereich über Fitnessgeräte bis hin zu Spielkonsolen. Die Kurzfilme sind in der Regel wie eine Infosendung mit Moderator aufgebaut. Erste Produkte, die Weltbild.de mit Web-Videos bewirbt, sind zum Beispiel die Wii-Fit Spielkonsole oder ein Nordic-Walking-Crosstrainer. Das Web-TV-Angebot findet sich gebündelt unter www.weltbild.de/web-tv.

via: InternetWorldBusiness



eCommerce: User wollen Superservice lieber kostenlos

Eine Studie von Novomind deckt auf, dass Premium-Services gegen Aufpreis im Online-Handel sich nicht durchsetzen können.

Kostenpflichtige Servicepauschalen im Online-Handel haben keine Chance. Nur rund jeder sechste Internetkäufer ist bereit, einen Aufpreis für verbesserten Online-Kundenservice zu akzeptieren. Das zeigt eine aktuelle Studie des Software-Unternehmens Novomind in Kooperation mit der Branchenzeitschrift “Der Versandhausberater”, für die insgesamt 428 Online-Shopper befragt wurden. Insbesondere Frauen halten wenig von Kundenberatung gegen Geld. Nur jede achte Online-Kundin würde für einen verbesserten Service tiefer ins Portemonnaie greifen. Dagegen ist jeder fünfte männliche Internet-Käufer bereit, eine Gebühr oder einen höheren Preis zu zahlen, wenn er dafür bevorzugt bedient wird.

via: InternetWorldBusiness



Google startet „AdManager“

Nun lassen sich auch außerhalb des AdSense-Universums Werbeanzeigen schalten, denn Google bietet den Betreibern von Web-Seiten nun einen kostenlosen Ad-Server an.

google_logo_1.jpgSeit März 2008 lief der neue Dienst des Suchmaschinengiganten Google bereits im Betatest. Nun ist der „Ad Manager“ für alle Nutzer mit AdSense-Account frei verfügbar. Der Service übernimmt im Prinzip die Arbeit einer Werbeabteilung, er bestimmt selbstständig, welche Anzeigen auf Web-Seiten erscheinen. Dabei kann der Nutzer dem Programm eine Reihe von Entscheidungskriterien vorgeben, etwa zu welcher Zeit oder wie häufig ein Banner angezeigt werden soll, auch eine Unterteilung nach Bandbreite, Betriebssystem und Browser des Besuchers lässt sich vornehmen.

Weiterhin bietet der „“Ad Manager“ die Möglichkeit anzugeben, wie viel der Betreiber pro Klick mit einer Anzeige verdient. So können Nutzer den Dienst beispielsweise das Werbeprogramm mit dem höchstmöglichen Erlös entwickeln lassen. Nach Wunsch lassen sich auch weiterhin AdSense-Anzeigen einbinden. Auch die gemeinsame Verwaltung mehrer Web-Seiten ist möglich, wobei Vorschau-Funktion das Kontrollieren der Werbung vor der tatsächlichen Freischaltung ermöglicht. Der Google „Ad Manager“ steht bisher in 32 Sprachen zur Nutzung bereit.

via: Ecin



Händler: Furcht vor Web 2.0

Eine aktuelle Studie des ECC Handel belegt, dass zwei Drittel der Händler in Web 2.0-Anwendungen große Gefahren sehen.

Händler können es sich immer weniger leisten, den Vertriebsweg Internet zu ignorieren. Das zeigt eine Vorabauswertung der Studie “Internet im Handel”, für die das E-Commerce-Center Handel 1.702 Einzelhandels- und Großhandelsunternehmen sowie Handelsvermittlungen befragte. Demzufolge sank binnen Jahresfrist der Anteil der Händler, die noch überhaupt keinen Umsatz über das Web generieren, im B-to-C-Bereich von 26,8 Prozent im Jahr 2007 auf jetzt 22,8 Prozent. Im Gegenzug stieg der Anteil der Händler, deren E-Commerce-Umsatz bereits über zehn Prozent ausmacht, drastisch an. 10,4 Prozent der Umfrageteilnehmer melden Internet-Umsatzanteile von zehn bis 25 Prozent (Vorjahr: 7,2 Prozent). Der Anteil der Händler, die über 25 Prozent ihres Umsatzes über das Web generieren, stieg noch stärker von 26,8 auf 32,1 Prozent.

via: InternetWorldBusiness