Archiv für September 2008

MySpace startet iTunes Konkurrent Myspace Music

Bereits in der letzten Woche hat der Community-Musikdienst des Social Networks MySpace, MySpace Music seine Pforten geöffnet. Leicht verzögert ging der iTunes –Konkurrent an den Start, Grund dafür sollen anhaltende Verhandlungen mit dem Major-Label EMI gewesen sein.

ScreenShot526.bmpSo hätte das Joint Venture zwischen den vier weltweit größten Plattenfirmen und MySpace nach mehreren Anläufen bereits in der zweiten September Woche gelauncht werden sollen. Zu dem Zeitpunkt waren jedoch erst Universal Music, Sony BMG und Warner Music mit an Board. Nach weiteren Gesprächen mit EMI wird den Usern MySpace Music nun zwar verspätet, dafür mit dem vollständigen Repertoire der vier Major-Labels angeboten.

Abgesehen von dem Apple-Musicstore iTunes gelingt es MySpace erstmalig, die vier bedeutendsten Plattenfirmen unter einem Dach zu vereinen. Zudem bringt der neue Dienst nicht nur Labels, sondern auch Künstler, Musikverlage und User zusammen. So sind auch der Verlag Sony/ATV Music Publishing sowie der Indie-Vertrieb The Orchard an dem Joint Venture beteiligt. Damit entsteht eine nach eigenen Angaben über fünf Mio. Künstler umfassende Musik-Community, die den weltweit größten Musik-Katalog bilden soll.

Den Nutzern wird auf MySpace Music neben exklusiven Audio- und Videoinhalten die Möglichkeit geboten, Playlisten aus dem Angebot zu erstellen, um sie anschließend auf den eigenen Profilen einzubinden. Im “Personal Music Player” wird künftig jedoch auch Werbung erscheinen. Als Werbepartner treten bisher die Konzerne McDonalds, Sony Pictures, Toyota und State Farm auf. Das Streaming von MP3s ist zwar kostenlos, allerdings auf den PC beschränkt und demzufolge etwa auf dem Handy nicht möglich. Über eine Kooperation mit Amazon wird die Musik im Direktvertrieb aber auch zum Kauf angeboten. Während MySpace Music derzeit nur auf der US-Version des Social Networks und daher nur in englischer Sprache verfügbar ist, soll der Dienst erst “in den kommenden Monaten” auch auf MySpace Deutschland starten.

via: eCommerce Magazin



Google: Mobiltelefonieren durch Werbung subventionieren

ScreenShot522.bmpGoogle will sich in Sachen mobile Werbung weiter entwickeln und möchte Handybesitzer, die sich mit Werbebotschaften berieseln lassen, künftig günstiger telefonieren lassen.

Googles neues Handy T-Mobile G1 will nicht nur mobile Internet-Anwendungen revolutionieren, sondern vor allem in Sachen Online-Werbung Gas geben. wie die “New York Times” berichtet, will das Unternehmen G1-Besitzern anbieten, ihre Handykosten teilweise über Werbung zu refinanzieren. Wer einwilligt, sich mobil Werbespots anzuschauen, soll den darauf folgenden Anruf vergünstigt tätigen können. Auch über werbefinanzierte E-Mails denkt das Unternehmen nach. Darüber hinaus glauben Kommunikationsexperten, dass mobile Werbekampagnen über das Android-System einfach durchzuführen sein als über Apples iPhone.

In Deutschland soll das Gerät im ersten Quartal 2009 auf den Plan kommen. Preise sind noch nicht kommuniziert worden - in den USA sollen sie mit Zweijahresvertrag bei 179 Dollar liegen - 20 Dollar unter dem Preis des iPhones.

via: InternetWorldBusiness



Axa und eBay kooperieren

Ziel der Kooperation zwischen eBay und dem Axa Konzern ist der Vertrieb von Versicherungen. Ebay möchte seinen Kunden künftig passend zu den erworbenen Produkten Versicherungsleistungen anbieten.

ebay_1.pngScreenShot525.bmpIn einem ersten Schritt werden Ebay-Kunden über ein spezielles Partnerportal und durch Online-Werbemittel auf dem Ebay-Marktplatz über die Kooperationsprodukte informiert, können sich verschiedene Angebote kalkulieren lassen und auch direkt online abschließen. In einer zweiten Phase möchte der Online-Marktplatz seinen Kunden dann zu dem erworbenen Produkt passende Versicherungsleistungen unmittelbar nach Abschluss des Kaufvorgangs anbieten.

Neben der geplanten Einbindung der Versicherungsprodukte in den Kaufvorgang des Kunden werden alle Kooperationsprodukte in einem speziellen Ebay-Partnerportal (axa.ebay.de/) präsentiert. Dort können sich Nutzer über weitere AXA Versicherungsprodukte informieren und Prämien berechnen.

via: Acquisa



TV-Produktion jetzt auch im Web aktiv – Grundy Light Entertainment produziert online Video-Format

Das neueste Projekt von Grundy Light Entertainment zeigt einmal mehr, dass auch Online-Portale zunehmend Bewegtbild benötigen. Das eröffnet für TV-Produzenten neue Betätigungsfelder.

ScreenShot523.bmpDer TV-Produzent Grundy Light Entertainment entwickelt und produziert mit der Comedy-Wissensshow “Dr. Ankos 365“ erstmalig Videoclips, die ausschließlich im Internet zu sehen sind. Von 6. Oktober an gehen die ersten 20 Folgen der dreiminütigen Show täglich auf den reichweitenstarken Internet-Portalen von “Bild“ und “Welt“ sowie auf Wissen.de und sevenload.de online.

Bei “Dr. Ankos 365“ werden historische Ereignisse des Tages des Kunsthistorikers und ehemaligen “Zeit”-Autors Christian Ankowitsch verständlich und unterhaltend erklärt - angefangen von der Einweihung der Freiheitsstatue, über den ersten Schulmädchenreport bis zur Fertigstellung des Kölner Doms. “365“ steht für das tägliche Kalenderblatt der Weltgeschichte.

“Dr. Ankos 365“ ist eines der ersten Online-Formate, das zur gleichen Zeit von verschiedenen Portalen genutzt wird. Die vier Portale haben ihre Kernkompetenzen in den unterschiedlichen Bereichen Unterhaltung, Nachrichten, Allgemeinbildung und Wissen und bieten damit alle eine passende Plattform für “Dr. Ankos 365“.

via: InternetWorldBusiness



„Der Handel“ jetzt auch mit Web-TV

Am gestrigen Montag startete der Horizont-Schwesterntitel „Der Handel“, sein moderiertes Web-TV-Format „Mittelstand TV“.

ScreenShot524.bmpAuf dieser Plattform berichtet das Wirtschaftsmagazin wöchentlich über Neuigkeiten aus Politik und Wirtschaft, die für den Mittelstand von Bedeutung sind. Ziel ist, einen kurzen Überblick über aktuelle Entwicklungen sowie Entscheidungen zu geben und somit die ausführlichen Informationen in der Printausgabe zu ergänzen.

Zunächst ist das Projekt auf sechs Episoden mit jeweils 2 bis 3 Minuten Länge angelegt. Die erste Folge widmet sich unter anderem den Themen Fachkräftemangel in Deutschland, Zukunft des Versand- und Online-Handels und Nichtraucherschutzgesetz.

via: Horizont



2008: Computerverkauf erreicht Rekord

Wie der Branchenverband BITKOM mitteilt wird der Computerverkauf 2008 ein Rekordhoch erreichen.

bitkom.gifGrund ist ein “Absatzboom” bei Notebooks, wie der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) am gestrigen Sonntag in Berlin mitteilte. Nach einer aktuellen Erhebung steigt die Zahl der verkauften Computer im laufenden Jahr um 1,5 Millionen Stück auf 11,6 Millionen. Das entspreche einem Wachstum von 15 Prozent im Vergleich zu 2007. Derzeit seien 62 Prozent der verkauften PCs Notebooks. Die Umsätze wachsen nach Berechnungen des Verbandes aber weniger schnell als die Verkaufszahlen. Der bundesweite PC-Umsatz legt in diesem Jahr um 2,1 Prozent auf 6,7 Milliarden Euro zu.

Dem Branchenverband zufolge steigt der Absatz bei Notebooks mit 26 Prozent auf vermutlich 7,2 Millionen Stück. Die Zahl der verkauften stationären PCs bleibe mit 4,4 Millionen Stück auf dem Niveau des Vorjahres. “Grund für den Erfolg der mobilen Geräte sind neben steigender Leistung stark sinkende Preise”, erklärte BITKOM- Präsident August-Wilhelm Scheer. In den vergangenen zwölf Monaten seien die Preise für Notebooks um 25 Prozent gefallen.

“Mit den neuen Mini-Notebooks hat sich eine Geräteklasse etabliert, bei der rund 400 Euro die Preisobergrenze sind”

, erklärte Scheer. Auch die steigende Verbreitung mobiler Internetanschlüsse sei für den Schub beim Notebook-Verkauf verantwortlich.

via: Heise



Mehr Weiblichkeit fürs Internet

T-Online will den Boom um Internetangebote, die auf bestimmte Nutzergruppen abgestimmt sind nutzen.

ScreenShot508.bmpDas Web-Portal der deutschen Telekom, T-Online, will nun neue spezialisierte Internet-Angebote unter neuem Namen herausbringen. Der Content soll dafür von internationalen Medienpartnern kommen, Technik und Vermarktung wird von der Telekom selbst übernommen. Man wolle zum Teil mit ausländischen Partnern zusammenarbeiten, deren Markennamen man in Deutschland nutzt, sagt Ralf Baumann, Senior Vice President der Deutschen Telekom in einem Interview mit dem Wochenmagazin W&V.

Geplant sind bisher Portale für Eltern, Sportfans und Frauen. Aber auch Angebote für Interessierte im Bereich Consumer Electronics und Wetter sollen ihren Weg zum Nutzer finden. Den Anfang soll ein Frauenportal machen. T-Online steigt damit in den sich neu formierenden Markt für weibliche Internetnutzer ein. Ein genauer Starttermin für das Frauenportal ist derweil noch nicht bekannt. Grund für die Aufsplittung ist die Wahrnehmung des bisherigen T-Online Angebots. Eigentlich würde zu allem etwas geboten; es gebe Nachrichten sowie Magazin- und Ratgeberberichte. Wer T-Online aber noch nicht kenne, würde dort vieles nicht vermuten, so Baumann weiter.

via: Ecin