Archiv für Oktober 2008

Googles Knol jetzt auch auf deutsch

Die im Juli 2008 von Google gestartete Wissensplattform Knol, wurde jetzt auch in andere Sprachen übertragen. Die dort veröffentlichten Beiträge, auch Knols genannt, können jetzt bspw. in deutsch, französisch oder arabisch verfasst werden.

ScreenShot623.bmpGoogle Knol, die Wissensplattform von Google, gibt es nun auch in deutscher Sprache. Nutzer können auf der englischen Seite die Spracheinstellungen ändern oder die deutsche Version direkt unter der Adresse knol.google.com/k/?hl=de aufrufen. Dort können sie Beiträge, so genannte Knols, ab sofort in deutscher Sprache verfassen und online stellen. Eine deutsche Benutzeroberfläche und Hilfetexte sollen die Nutzung des Dienstes erleichtern.

Daneben stehen auch Versionen auf Französisch, Italienisch, Portugiesisch und Arabisch zur Verfügung. Google Knol war im Juli 2008 zunächst nur auf Englisch gestartet.

Wie die Wikipedia will auch Google Knol das Wissen der Welt allen Internetnutzern zugänglich machen.

“Wir haben Knol eingeführt, weil wir einen Bedarf für das Internet gesehen haben. Das Web ist eine riesige Informationsquelle, aber es gibt immer noch so viel Wissen, das nicht im Internet zu finden ist”,

sagt Jürgen Galler, Produkt Manager bei Google.

“Knol bietet Nutzern die Möglichkeit, ihr Wissen einzubringen und mit anderen zu teilen. Wir freuen uns sehr, Knol in Deutschland auf den Markt zu bringen. Das erleichtert es deutschsprachigen Nutzern, Teil dieser Gemeinschaft zu werden.”

Anders als bei der Online-Enzyklopädie Wikipedia stammen die Beiträge auf Knol von einem, bestimmten, namentlich genannten Autor, der die Kontrolle über seinen Artikel behält. Er kann aber ausgewählten Lesern Schreibrechte an dem Beitrag einräumen. Sonst können Leser Knols nur bewerten und kommentieren.

Zudem können Knol-Autoren Geld mit ihren Texten zu verdienen, indem sie kontextbezogene Werbung aus Googles Adsense-Programm auf den Seiten anzeigen lassen.

via: Golem



Kooperation zwischen LinkedIn, Amazon und Google

LinkedIn, bekannt als B2B-Community und Xing-Konkurrent, hat mehrere Office-Angebote in seine Community integriert. Den Usern ist es ab sofort möglich Dienste von Amazon, Box.net und Word Press zu benutzen.

ScreenShot626.bmpDie Dienste reichen vom File-Sharing über Projektmanagement bis hin zu Geschäftsreiseinformationen. Das Angebot soll laut Geschäftsführung sukzessive ausgebaut werden. Die Angebote im Überlick: Amazon Reading List: Durch die “Amazon Reading List” können Mitglieder Büchervorlieben und -präferenzen in ihr Profil einarbeiten sowie Buchempfehlungen verreiten. Datenaustausch mit Box File. Box.net ist ein online Datenmanager zum Speichern von Daten (Präsentationen, Lebensläufen etc.). My Travel von TripIt zeigt User die Reiseaktivitäten des Netzwerkes an. Google Presentations: Software zur Archivierung von Präsentationen. WordPresssynchronisiert externe Blogeinträge der Mitglieder und stellt diese im Userprofil dar. Slide Share: Ebenfalls eine Software zum „Sharen” und Auffinden von Präsentationen. Six Apart: Verbindung des persönlichen Blogs von User mit dem Linked In -Profil. Huddle erlaubt Usern einen privaten Online-Workspace für die Zusammenarbeit mit Netzwerkkontakten, ausgestattet mit grundlegenden Tools für die Projektarbeit. Company Buzz monitort Aussagen über Unternehmen auf der Plattform Twitter. Polls - Umfrage-Tool für die Community.

via: Acquisa



Studie: Kunden wünschen sich den Austausch mit Unternehmen

Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass Kunden durchaus bereit sind ihre Wünsche, Kritik und Erlebnisse an Unternehmen weiter zu tragen.

Nach Ausweis einer Online-Umfrage im Auftrag finden es fast drei Viertel (71,4 Prozent) der 1.000 befragten Teilnehmer in Ordnung, nach einem Kauf oder einer anderen Interaktion mit dem Unternehmen um ein Feedback gebeten zu werden. Mehr als ein Drittel aller Befragten wünscht sich sogar, Unternehmen würden Kundenfeedbacks noch proaktiver einholen. Umso erstaunlicher ist es, dass Unternehmen das Potential nicht voll ausschöpfen: Nur 54,5 Prozent der Befragten wurden von einem Unternehmen um Feedback gebeten - 45,5 Prozent wurden noch nie gefragt.

Dabei stehen Beschwerden oder Kritik nur an dritter Stelle (40,9 Prozent), warum Nutzer sich mit einem Unternehmen in Verbindung setzten wollen. Viel wichtiger ist es den Verbrauchern, ihre Gedanken und Gefühle zum Ausdruck zu bringen (68,8 Prozent) oder dazu beitragen, dass Produkte und Services für künftige Kunden verbessert werden (57,4 Prozent).

“Ein neuer Trend im Kundenservice ist Chat über Instant Messenger”,

meint Joe Brown, General Manager EMEA bei RightNow Technologies.

“In Amerika ist Chat als Feedback-Kanal, bereits gang und gäbe. Fast zwei Drittel der Amerikaner kommunizieren mit Unternehmen auch per Live-Chat. Deutschland ist da noch nicht so weit - jedoch wäre zumindest mehr als die Hälfte aller befragten Deutschen daran interessiert, Chat als Feedback-Kanal auszuprobieren.”

Die Studienergebnisse zeigen also, dass die Nutzer bereit für das Web 3.0 sind. Denn künftig werden - vor allem im Web-Umfeld - die Nutzer immer mehr in die Produktentwicklung (Open Innovation) einbezogen und zur Bestimmung des Markenwertes (Netnography) herangezogen. Schon jetzt lässt beispielsweise der Kaffeeröster und Versandhändler Tchibo auf seinem Portal Tchibo Ideas die Nutzer an den neuesten Wochenangeboten der Zukunft arbeiten. Auch Starbucks oder Dell fahren vergleichbare Strategien.

via: iBusiness



Sicherheits-Lösung für Geldgeschäfte im Internet

Ein spezialisierter USB-Stick soll eBanking-Transaktionen sichern, selbst wenn der PC oder Laptop angegriffen wurde.

Ein Expertenteam des IBM Forschungslabors Zürich hat eine Authentisierungs-Lösung namens „Zone Trusted Information Channel“ (ZTIC) für eBanking-Anwendungen entwickelt, die einem Memory-Stick mit eingebautem Display und Steuerungstasten ähnelt. Sie soll einen zusätzlichen Schutz angesichts neuer, immer raffinierterer Angriffsmethoden von Hackern auf Heim-Computer und Laptops bieten. Der „Security Stick“ lässt sich dabei über eine beliebige USB-Schnittstelle an einen Computer oder Laptop anschließen und baut eine direkte, sichere Verbindung zum Online-Banking-Server der Bank auf. So umgeht der ZTIC den Heim-Computer des Benutzers, der möglicherweise von Hackern geknackt oder durch Malware befallen sein könnte.

Laut IBM kann sich ein Benutzer mit dem ZTIC einerseits sicher bei einer eBanking-Anwendung anmelden und einloggen, und andererseits alle Transaktionen direkt mit dem Server überprüfen und bestätigen. So soll der „Security Stick“ durch die Umgehung des möglicherweise infizierten Heim-Computers auch Hackerangriffe unwirksam machen, die unbemerkt Daten im Hintergrund auf dem PC des Benutzers manipulieren. Alle sicherheitskritischen und kryptographischen Prozesse, wie die Eingabe eines PIN-Codes oder die Bestätigung einer Transaktion, werden vom PC des Benutzers auf den „Security Stick“ verschoben. Dieser stellt daraufhin eine geschützte Verbindung zum Bankserver her. Das Display des ZTIC zeigt dem Benutzer dabei zu Kontrollzwecken alle Daten an, die der Bankserver vom Benutzer empfängt.

Da alle ausschließlich auf PC-Software basierenden Authentisierungsverfahren aufgrund immer professionellerer Hacker potenziell gefährdet seien, habe es einen neuen Ansatz gebraucht, sagt Dr. Peter Buhler, Manager Computer Science am IBM Forschungslabor Zürich. Das Konzept des ZTIC sei zudem Resultat einer genauen Analyse von Pro und Kontra heute bekannter Lösungen. Der ZTIC soll mit allen Betriebssystemen kompatibel sein und mit entsprechender Konfiguration durch eine Bank ohne Installation zusätzlicher Software auf dem Heim-PC laufen. Erste industriell gefertigte Prototypen stehen für Pilotanwendungen mit interessierten Banken zur Verfügung.

via: Ecin



www.menteoo.de: Vermittlungsplattform für Mentoren

Aufgrund der großen Nachfrage nach professionellem Mentoring sahen zwei Startup-Gründer eine gute Grundlage für ein neues Internet-Geschäftsmodell.

ScreenShot625.bmpIn der zunehmenden Nachfrage nach professionellem Mentoring Unter www.menteoo.de haben Till Luschert und Niclas von Bernstorff eine Vermittlungsplattform für Mentoren gegründet. Internet-Nutzer können dort ihre Fragen stellen und bekommen von Experten entsprechende Antworten geliefert. Mit Unterstützung von zwei Universitäten und Kapital der drei Ricardo-Gründer Christoph Linkwitz, Stefan Glänzer und Stefan Wiskemann ging der Dienst nach einem Jahr Entwicklungszeit jetzt an den Start. Der Bereich für Privatpersonen ist kostenlos. Darüber hinaus haben Unternehmen gegen Gebühr die Möglichkeit, in einem geschlossenen Bereich ihr Firmenmentoring komplett abzubilden. Zusätzliche Einnahmen sollen Stellenanzeigen liefern.

via: InternetWorldBusiness



Blogs beeinflussen Kaufentscheidungen

Konsumenten sehen in Webblogs eine verlässliche und vertrauenswürdige Informationsquelle. Blog-Einträge wirken sich sogar stärker aus, als soziale Netzwerke.

Laut einer Studie von JupiterResearch lassen sich Konsumenten beim Produktkauf eher von Empfehlungen aus Weblogs leiten, als von Meinungen innerhalb sozialer Netzwerke. Die Mehrheit der befragten Internet-Nutzer gab an, Blogs im Gegensatz zu Communites als zuverlässige Informationsquelle zu achten und zu nutzen. Den Analysten zufolge liegt dieses Vertrauensbekenntnis vor allem daran, dass Blogger, besonders bei Nischen-Themen, häufig geradezu den Rang einer Autorität erreichen und darüber hinaus eine persönliche Beziehung zu den Lesern aufbauen. Weblogs entwickelten sich mehr und mehr zu anerkannten Leitfäden, gerade für Konsumenten, die online auf der Suche nach speziellen Informationen sind.

Blogs werden immer beliebter, alleine innerhalb der vergangenen vier Jahre vergrößerte sich die monatliche Leserschaft um 300 Prozent. Dabei beschränken sich Nutzer selten nur auf einen Weblog: 49 Prozent der Gelegenheitsleser und sogar 71 Prozent der regelmäßigen Nutzer sehen sich während einer Sitzung mehrere Blogs an. Für Werbetreibende könnte diese Information durchaus von Bedeutung sein, denn mehrere Blogs bedeuten auch vermehrte Online-Werbemöglichkeiten. Und auch professionelle Blog-Werbung lohnt sich: Ein Viertel aller Nutzer schenkt Reklameanzeigen in Weblogs Aufmerksamkeit und Vertrauen, bei sozialen Netzwerken sind es weniger als 20 Prozent.

Zudem fand die Studie heraus, dass bereits 40 Prozent der gelegentlichen Nutzer aufgrund von Blog-Werbung gehandelt haben, bei den regelmäßigen Blog-Lesern ist es sogar jeder Zweite. So gaben 17 Prozent an, sich Rezensionen zu beworbenen Produkten angesehen zu haben, 16 Prozent holten online weitergehende Produktinformationen ein oder besuchten die Website des Herstellers oder Händlers. Werbeanzeigen in Blogs bieten also eine durchaus ernstzunehmende Möglichkeit, relativ gezielt mögliche Konsumenten zu erreichen. Marketer sollten diesen Werbekanal daher nicht außen vor lassen.

via: Ecin



3D-Shopping bei Amazon

Amazon hat in Form einer „virtuellen Regalwand“ eine dreidimensional animierte Shopping-Website vorgestellt. Ausgewählte Produkte des Online-Kaufhauses sollen dort präsentiert werden.

ScreenShot621.bmpEin neues Shopping-Erlebnis für Produkte wie Bestseller-Bücher und Videospiele, aber auch CD-Neuerscheinungen verspricht Amazon mit seinem Windowshop. Nach dem Prinzip einer virtuellen Regalwand werden die Produkte nebeneinander mit Vorschaubildern präsentiert. Der Nutzer kann sich, als würde er vor einer echten Regalwand stehen, mit den Pfeiltasten der Tastatur oder mit der Maus, vor- und zurück sowie seitwärts bewegen.

Sobald man etwas Interessantes findet, reicht ein Klick auf das Vorschaubild, um ein kurzes Video zum Produkt abzuspielen. Zum Shop gelangt man über einen Link im Video. So sind beispielsweise bei CDs rechts unten zwei Schaltflächen für den Erwerb des Albums als CD oder zum kostenpflichtigen Herunterladen als MP3 vorhanden. Die Inhalte seines „Windowshops“ will Amazon regelmäßig mit neu erschienenen CDs, Filmen, Büchern und Computerspielen aktualisieren. Das System basiert, nach Angaben des Unternehmens, auf Amazons Simple Storage Service (S3). Zum Abspielen ist eine aktuelle Version des Flash-Players erforderlich.

via: Ecin