Archiv für November 2008

Analyse der beliebtesten Google-Dienste

So gut wie niemand kommt heute noch am Suchmaschinengigant Google vorbei. Denn neben der Internetsuche stellen die Kalifornier viele weitere Anwendungen für das Netz bereit. Die Marktforscher von Fittkau und Maaß haben in einer Analyse ermittelt welche Google-Dienste die Onliner bevorzugt nutzen.

Neben seiner legendären Suchmaschine bietet Google Services zu Unterhaltung, E-Mail, Nachrichten, Produktrecherche, Einkaufen, Büroanwendungen, Straßenkarten und fast im Wochenrhythmus kommen neue Anwendungen dazu. Laut einer repräsentativen Untersuchung des Fittkau und Maaß liegt der Bekanntheitsgrad der Google Websuche bei der deutschsprachigen Internet-Nutzerschaft praktisch bei einhundert Prozent. Und fast jeder Nutzer (immerhin über 90 Prozent) setzt mindestens einmal pro Monat Googles Websuche aktiv ein. Die Video-Community Youtube haben die Suchmaschinenbetreiber mit einer Bekanntheit von 89,7 Prozent äußerst erfolgreich im Markt etabliert: Mit über 40 Prozent monatlicher Nutzung liegt sie im Ranking der deutschsprachigen Video-Communities ganz klar auf Platz eins. Auch Google Video zählt mit über zehn Prozent monatlicher Nutzung keinesfalls zu den Schlusslichtern im Markt.

Bekanntheits- und Nutzungsgrad der Geo-Anwendungen Google Maps und Google Earth haben ebenfalls ein beachtliches Niveau erreicht. Beide Service sind über 90 Prozent der Internetnutzer ein Begriff. Genutzt werden sie immerhin von 41,1 beziehungsweise 0,1 Prozent der Befragten. Zudem gab fast jeder dritte befragte Internet-Nutzer gibt an, mindestens einmal monatlich die Google Produktsuche einzusetzen. Somit zählt diese zu den wichtigsten Preisvergleichs-Web Sites im deutschsprachigen Internet.

via: iBusiness



Studie: Trends der Online-Werbung

Burda und Ernst & Young durchleuchten in einer Studie die Trends der Online-Werbung.

Werbung nach dem Gießkannenprinzip ist künftig nicht mehr notwendig, so Gerhard Müller, Partner und Head of Technology, Media & Entertainment, Telecommunications Germany bei Ernst & Young.

„Allerdings wird die personalisierte Ansprache momentan noch nicht angemessen kapitalisiert, da akzeptierte Standards, also eine gültige Währung, fehlen.“

Das sagt viel über den Zustand der Online-Werbung aus, eröffnet aber auch zahlreiche Möglichkeiten. Müller hat gemeinsam mit den Medienforschern von Burda eine Studie erstellt, die herauszufinden versucht, wie man im Internet Geld verdienen kann. Der Titel: „Medien und Marken im Web 2.0 – Erlösmodelle für Medien in der digitalen Welt“.

Vorweg: Die Studie ist keine Anleitung, wie man aus dem Nichts in ein, zwei Jahren Millionen scheffelt. Sie gibt aber einen guten Überblick über den Stand der Online-Werbung im Vergleich zu anderen Kanälen, den besonderen Chancen und auch den nicht zu übersehenden Risiken des viel beschriebenen Web 2.0. Wer schon seit Jahren im Mitmach-Internet als Website-Betreiber unterwegs ist, der kann auf die Burda- und Ernst & Young-Studie gut und gern verzichten. Wer nach neuen Erlösmodellen sucht, findet hingegen interessante Informationen.

So stellen die Interviewpartner fest, dass breit gestreute Werbung besonders im Internet – stärker als im TV oder Print – auf erhebliche Ablehnung stößt. Der Grund dafür liege zumindest für Betreiber von Social Communities auf der Hand, heißt es in der Studie.

„Da der Web-2.0-Verbraucher über die vielfältigsten Informationen aus erster Hand verfügt, wird er die Werbung in klassischer Form bald ohnehin nicht mehr akzeptieren.“

Angebote des Social Shopping böten hier eine Alternative zur klassischen Bannerwerbung. So verweist ein Experte auf das Prinzip der Tupper-Party. Dabei werden die Kunden – ganz im Sinne eines so genannten Prosumers – selbst zum Anbieter von Waren und Dienstleistungen, die über die Community-Plattform vertrieben werden. Erwähnenswert ist aber auch, dass dies in der Bewertung der Experten gegenwärtig nur eine vergleichsweise unbedeutende Option im Long Tail darstellt. Zur Studie: In Einzelgesprächen sind im Sommer dieses Jahres 18 Führungskräfte der Medienwirtschaft und großer Markenartikler interviewt worden (Vorstände, Geschäftsführer und leitende Angestellte). Vertreten waren dabei Unternehmen der Verlags- und TV-Branche, New-Media-Start-ups sowie Führungskräfte großer werbungtreibender Unternehmen.

via: OnetoOne



Nicht mehr DMEX sondern dmexco

Erst ein halbes Jahr ist die Gründung her und schon hat die DMEX einen neuen Namen. Ab sofort trägt die vom Online-Vermarkter-Kreis im BVDW initiierte Messe, die erstmals am 24. September 2009 seine Tore öffnen wird, den Namen dmexco.

Der Web-Auftritt dmex.de ist bereits nicht mehr erreichbar – Informationen finden sich jetzt auf dmexco.de.

„Die Conference ist ein zentraler Bestandteil der Veranstaltung. Deshalb haben wir uns entschieden, dies ab sofort auch im Titel der Messe zu verankern und haben den Namen auf dmexco erweitert“

begründet Kai Schmude, Director Finance & Administration der dmexco, die Umbenennung offiziell. Hinter den Kulissen wird unterdessen gemunkelt, dass der neue Name auch aufgrund der nicht zu leugnenden Verwechslungsgefahr mit DMAX, dem Männersender von Discovery Networks, gefunden werden musste. Ein Gerücht, das freilich nicht bestätigt wird.

Nach Angaben des Veranstalters Koelnmesse haben sich bis dato über 70 Aussteller für die dmexco angemeldet. Unterstützt wird die Messe vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) mit seinen Fachgruppen Onlinevermarkterkreis (OVK), Performance- und Affiliate Marketing, Mobile und Agenturen. Der BVDW hatte den Vertrag mit dem Düsseldorfer Messeveranstalter Igedo, dem Betreiber der Onlinemesse OMD, im April gekündigt.

via: Horizont



Online-Shop-Kunden wollen von Extras profitieren

Laut einer aktuellen Studie von dmc digital media center aus Stuttgart, wollen Online-Shopper mehr Sonderleistungen.

Für 08/15-Online-Shops sieht die Zukunft schwarz aus. Denn der zufriedene Online-Shopper von Heute erwartet mehr als nur einen personalisierten Bereich, in dem Bestelldaten oder Adressen verwaltet werden können. Wichtigste Erkenntnis: Kunden wollen auch im Internet König sein! Shop-Betreiber können und müssen vor allem mit Sonderleistungen wie Willkommenspräsente, Produktbewertungsmöglichkeiten oder Sonderaktionen punkten, wenn sie Kunden gewinnen und langfristig binden wollen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Online-Studie, die von dmc digital media center in Auftrag gegeben wurde. Die dmc Studien-Reihe “Im Focus” analysiert die Bedürfnisse der Nutzer beim Online-Shopping und zeigt Shop-Betreibern auf, was Kunden beim Einkaufen im Netz wirklich wollen. Untersucht wurde, wie zufrieden Kunden tatsächlich sind und mit welchen Leistungen diese begeistert werden können.

Ob Präsente, Aktionen oder animierte Online-Kataloge - Sonderleistungen lassen jedes Kundenherz höher schlagen. Dabei können Shop-Betreiber mit Willkommensgeschenken bei über 43 Prozent der Befragten punkten. Täglich wechselnde Produktaktionen mit stark reduzierten Artikeln lösen bei knapp 39 Prozent der Online-Shopper Begeisterung aus. Auch personalisierte Startseiten mit Produktempfehlungen und Angeboten kommen bei 37 Prozent der Befragten hervorragend an. Darüber hinaus wird die Möglichkeit Produkte zu bewerten von über einem Drittel der Kundschaft positiv beurteilt.

“Künftig werden Zusatzleistungen die entscheidende Rolle bei der Kundengewinnung und -bindung spielen”,

prophezeit Andreas Schwend, Managing Parter von dmc.

“Dabei werden nicht nur Rabattaktionen den Shopping-Alltag der Nutzer erfreuen. Punktesammelsysteme, Premium-Mitgliedschaften und vor allem eine ansprechende Darstellung der Produkte werden immer mehr gefragt sein.”

So stehen Produktvideos und 3D-Welten (44,8 Prozent), animierte Online-Kataloge (37 Prozent) sowie eine emotionale Themen- und Produktpräsentation (34,7 Prozent) in ihrer Beliebtheit bei den Nutzern weit oben.

Während viele Leistungen wie eine einwandfreie Shop-Architektur oder ein personalisierter Nutzerdaten-Bereich mittlerweile Standart sind und von der Mehrheit der Befragten als Selbstverständlich vorausgesetzt werden, fordern zufriedene Kunden weitere Mehrwerte, die das Online-Shopping komfortabler machen. Dazu zählen für über die Hälfte der Befragten eine Navigation mit Kriterien, nach denen die gewünschten Produkte selektiert werden können sowie die Möglichkeit mit einem Klick zu bestellen oder eine versandkostenfreie Lieferung. Weitere 45 Prozent wünschen sich eine Kontofunktion mit Zugriff auf Bestellungen und getätigte Käufe und knapp 40 Prozent Einkaufsgutscheine.

“Betreiber von Online-Shops werden gezwungen sein, die Leistungen anzuheben, um wettbewerbsfähig und vor allem kundenorientiert zu bleiben”,

bilanziert E-Business Experte Schwend.

via: eCommerce-Magazin



BVDW gründet Interessenvertretung für soziale Netzwerke

Derzeit entsteht beim Bundesverband Digitale Wirtschaft eine Interessenvertretung für soziale Medien.

Laut W&V-Informationen gehören zu den Gründungsmitgliedern des AK Social Media unter anderem die Holtzbrinck-Tochter StudiVZ, Lokalisten Media (ProSiebenSat.1), der New-Media-Marktforscher Ethority und die Videoplattform Sevenload.

Die Leitung des Gremiums soll auf der Gründungsveranstaltung bestimmt werden, die voraussichtlich in dieser Woche stattfindet. Das immerhin bestätigte der BVDW, möchte aber keine weiteren Angaben machen.

Der Arbeitskreis Social Media soll sich insbesondere darum kümmern, soziale Medien besser vermarkten zu können. Bis dato erhalten die Betreiber der Plattformen in Relation zu ihren Reichweiten nur geringe Werbeerlöse. Der Arbeitskreis soll Werbestandards etablieren, rechtliche Fragen klären und neue Abrechnungsmodelle erarbeiten. Zudem planen die Mitglieder, Marktdaten für die Werbebranche zu erheben und diese regelmäßig zu veröffentlichen. Die Zahlen sollen zu mehr Transparenz für die Werbebranche führen.

Bereits im April dieses Jahres gründeten Branchenvertreter die Arbeitsgemeinschaft Social Media. Der Verein will in Zukunft mit dem neuen Arbeitskreis zusammenarbeiten.

via: WuV



Die kostenlose Firefox-Erweiterung GPhotospace nutzt Google Mail als Onlinespeicher

Freunde und Bekannte können sich über Google Mail die freigegebenen Bilder ansehen. Die Programmierer teilten mit, dass GPhotospace einen wesentlich schnelleren Upload bietet als bspw. Flickr.

Bevor der Dienst benutzt werden kann, muss die Firefox-Erweiterung installiert werden. Sie läuft sowohl unter Windows als auch unter MacOS X. GPhotospace greift auf die rund 7 GByte kostenfreien Speicher von Google Mail zu. Mit dem E-Mail-Angebot gibt es keine Kollisionen.

Mit der Einladungsfunktion lädt der Nutzer Freunde und Bekannte per E-Mail zum Besuch auf den freigegebenen Fotoalben ein. GPhotospace.com will sich über Werbeeinblendungen und Partnerprogramme (Affiliates) refinanzieren.

Die Erlöse sollen der Hilfsorganisation “Canadian Physicians for Aid and Relief” zur Verfügung gestellt werden, die sich im ländlichen Afrika um eine nachhaltige Entwicklung kümmert. Ein Spendenknopf wird dauerhaft auf den Webseiten des Dienstes eingeblendet.

In einem kurzen Test von Golem.de zeigte sich, dass Google Mail tatsächlich eine höhere Geschwindigkeit für den Datenupload bietet als Flickr. Allerdings fehlen GPhotospace bisher die Communityfunktionen, mit denen Flickr bekannt wurde.

Die Firefox-Erweiterung GPhotospace ist ab sofort zum Download verfügbar. Nach der Installation wird sie im Menü über Extras/gphotospace aufgerufen.

via: Golem



eCommerce Trend ist nach wie vor ungebrochen

Immer mehr Händler zieht es ins Web. Das Internet wird zunehmend als Vertriebskanal genutzt.

eCommerce ist mittlerweile fest in der Geschäftswelt etabliert, das Internet ist als wertvoller Vertriebsweg für den Handel unersetzbar geworden. Innerhalb der letzten Jahre wendeten sich mehr und mehr Unternehmen dem Netz zu; und auch im Jahre 2008 setzt sich dieser Trend noch fort: In den ersten neun Monaten dieses Jahres eröffneten ebenso viele Online-Shops wie jeweils in den Jahren 2006 und 2007. 45 Prozent der aktuellen Online-Händler sind erst seit weniger als drei Jahren im Internet aktiv. Dies sind Ergebnisse einer eCommerce-Studie, die ibi research an der Universität Regensburg gemeinsam mit den Partnern atriga, ConCardis, creditPass, etracker, EURO-PRO, Hermes Logistik Gruppe, Luupay und Saferpay vorgelegt hat.

Bei einem Großteil der Anbieter handelt es sich um kleine Unternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitern, die gerade die Möglichkeiten des eCommerce neu für sich entdecken. Ihre Produkte und Dienstleistungen vertreiben die Händler dabei vorzugsweise über einen eigenen eShop: Etwa neun von zehn Anbietern wählen diesen Vertriebsweg. Auktions- und Verkaufsplattformen kommen dagegen wesentlich seltener zum Einsatz und verlieren auf Händlerseite weiterhin an Popularität: Der Anteil der Unternehmen, die über Auktionsplattformen wie eBay verkaufen, ging im laufenden Jahr um fünfzehn Prozent zurück. Die vollständige Studie, steht unter www.ecommerce-leitfaden.de zum kostenlosen Download zur Verfügung. Dort finden interessierte eShop-Betreiber ebenfalls Informationen zu den Themen Vertriebsmanagement und Web-Controlling, Zahlungsabwicklung, Risiko- und Forderungsmanagement, Versandabwicklung und Verkauf ins Ausland.

via: Ecin