Archiv für Dezember 2008

Mozilla kann stärkstes Wachstum verzeichnen

Der Marktforscher Nielsen Online ermittelte, dass die Website von Mozilla stärker wächst als zB. die von Youtube.

Mozilla ist 2008 die wachstumsstärkste Internetmarke in Deutschland. Die Websites des Firefox-Browsers verzeichneten zwischen Mai und November 2008 einen Zuwachs von rund vier Millionen Besuchern (Unique Audience). Damit zog der Internetauftritt des Unternehmens aus Kalifornien an der Videogemeinschaft Youtube vorbei. Die Web 2.0-Videoseiten rangieren mit einem Zuwachs von über drei Millionen Besuchern auf einem respektablen zweiten Rang. Dies sind die Ergebnisse einer Sonderauswertung die der internationale Medien- und Marktforscher Nielsen Online für die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” erstellt hat.

Anders als im Vorjahr sind auch die Schwergewichte Google, Wikipedia und Microsoft in der Gunst der Internetgemeinschaft wieder ein gutes Stück vorangekommen. Google verbesserte sich um fast 2,9 Millionen Internetnutzer auf die in diesem Jahr insgesamt größte Nutzerzahl von mehr als 31 Millionen Besuchern im November 2008. Wikipedia und Microsoft schließen mit einem Plus von fast 2,5 Millionen Unique Audience das Jahr 2008 ab.

In den USA rangieren die beiden Vorjahresgewinner Youtube und Glam Media weiterhin unter den Top-3 Wachstumschampions. Dabei stiegen die Nutzerzahlen der Internetseiten des Marktführers von Videoseiten um über 14 Millionen Nutzer auf fast 82 Millionen im November 2008. Noch besser lief es bei Glam Media. Das Netzwerk für Frauen und Lifestyle erreichte mit einem Wachstum von über 22 Millionen auf über 39 Millionen Nutzer einen starken zweiten Platz.

Neuer Platzhirsch 2008 unter den am stärksten wachsenden Websites in den USA ist Facebook. Die sozialen Netzwerker aus Harvard stürmten mit einem Plus von mehr als 24 Millionen Nutzern in den Wachstumsolymp des Internets und steigerten ihre Nutzerzahl auf mehr als 47 Millionen.

Grundlage der Sonderauswertung waren die Internetnutzerzahlen (Unique Audience) aus dem repräsentativen NetView-Panel von Nielsen Online in Deutschland und den USA. Es wurde das Wachstum der Unique Audience der deutschen Top 250 Brands im November 2008 seit Mai 2008 ermittelt. Für die USA wurden die November-Zahlen mit den Januarwerten verglichen. (dp)

via:InternetWorldBuisness



Hulu soll zu zentraler Plattform für Musikvideos werden

Um einen Weg zu finden Musikvideos im Web zu kommerzialisieren, haben große Plattenlabels Hulu ins Auge gefasst.

Internationale Musikkonzerne wollen eine zentrale Online-Plattform für Musikvideos gründen. Wie die “Financial Times” aus Branchenkreisen erfahren haben will, sieht die Branche dafür drei Möglichkeiten: Die Online-Plattform Hulu, ein Premiumdienst auf Youtube oder ein eigenständiges Unternehmen, an dem alle vier großen Musikkonzerne beteiligt sind. Bevorzugter Partner jedoch, so sagten Vertreter der Musikfirmen, sei Hulu, das Joint Venture von News Corp. und NBC.

Mit der Videoplattform Youtube besteht nach langem Ringen bereits eine Kooperation. Branchenkenner bezweifeln jedoch, dass die Zusammenarbeit für beide Seiten gewinnbringend ist, da Youtube oft Gebühren an die Musikunternehmen zahlen muss, ohne dass diese über Werbeumsätze refinanziert würden. (dp)

via: InternetWorldBusiness



Das neue Jahr bringt erweiterte Pflichten zur Datenspeicherung

Ab kommendem Jahr werden Telefongesellschaften, Internetprovidern und Anbietern von E-Mail-Diensten mehr Pflichten bei der Datenspeicherung auferlegt.

Von 1. Januar 2009 an werden zusätzliche Kommunikationsdaten von Bürgern und Unternehmen zu Sicherheitszwecken für sechs Monate gespeichert. Dazu zählen die E-Mail-Adressen von Absender und Empfänger beim Versand elektronischer Nachrichten sowie die Protokollierung von IP-Adressen bei der Internutzung. Zudem werden Rufnummern sowie Beginn und Ende von Gesprächen per Internettelefonie erfasst. Seit 2008 werden bereits die Verbindungsdaten von Telefongesprächen im Festnetz und im Mobilfunk aufgezeichnet. Gespeichert wird nicht der Inhalt von E-Mails oder Telefonaten, sondern wann und von wem gemailt oder telefoniert wurde. Die Speicherpflicht betrifft alle Telefongesellschaften und Internetprovider sowie Anbieter von E-Mail-Diensten. Die Daten sollen den Ermittlungsbehörden zur Prävention und Verfolgung von Straftaten dienen. Allerdings ist die so genannte Vorratsdatenspeicherung juristisch hoch umstritten. Eine Grundsatzentscheidung des Bundesverfassungsgerichts wird für 2009 erwartet. (dp)

via: InternetWorldBusiness



12 eCommerce Tipps Ihren Online-Shop zu optimieren

Immer mehr Verbraucher shoppen online und kauften Ihre Weihnachtsgeschenke im Internet. Als Grund dafür gaben die Online-Käufer kein Gedränge in den Geschäften, keine Wartezeiten in Schlangen, eine vielfältigere Produktauswahl und vor allem Kostenersparnis an.

Wenn Sie also einen eigenen Online-Shop betreiben und beispielsweise Ihr Weihnachts- oder Ostergeschäft ankurbeln oder bei weiteren Aktionen höhere Umsätze erzielen möchten, ist die Botschaft klar: Ihre Website und die Produkte müssen konvertieren.

Konvertieren bedeutet, dass Ihre Website für den User einfach, intuitiv und schnell zu navigieren sein sollte. Neben gezielter Online-Werbung, sollten Sie sicher stellen, dass die beworbenen Produkte verfügbar sind und termingerecht geliefert werden können. Achten Sie darauf, dass Ihr Shop die steigende Useranzahl in Saison-Geschäften durch ausreichende Bandbreite und System-Performance stand hält, so dass keine Geschwindigkeits- und Komfort-Minderung erfolgt.

TWT hat aus verschiedenen Projekten, Analysen und Befragungen von Online-Händlern eine Empfehlung entwickelt, wie Sie ihre eCommerce-Umsätze steigern können.

Nachstehend bieten wir Ihnen 12 Tipps Ihren Online-Shop zu optimieren:

1. Intelligente Online-Werbung zahlt sich aus.

2. Bieten Sie passend zur Saison Specials und Sales-Aktionen an.

3. Führen Sie Weihnachts-, Oster- oder saisonale Promotion durch, wie beispielsweise Gewinnspiele oder      schenken Sie Ihren Käufern ab einem bestimmten Einkaufswert ein Giveaway.

4. Nutzen Sie eMail- und Mobile Marketing um Kunden zu saisonalen Einkäufen zu ermuntern und bieten Sie Gutschein- und Rabatt-Aktionen an.

5. Testen, testen, testen und optimieren.

6. Fokussieren Sie Ihre Aktionen nicht nur auf Weihnachten, Ostern etc., sondern schaffen Sie Anlässe.

7. Ab einem bestimmten Bestellwert bieten Sie an, die Ware kostenfrei als Geschenk zu verpacken oder gratis Geschenkpapier mit zu liefern.

8. Bieten Sie versandkostenfreie Lieferungen an.

9. Unerlässlich ist ein guter Kundenservice.

10. Geben Sie Ihren Kunden und Besuchern die Möglichkeit Wunschlisten selbst zu erstellen und sprechen Sie Empfehlungen aus.

11. Animieren Sie Ihre Kunden zum erneuten Besuch durch Gratis-Geschenke oder zukünftige Rabatte.

12. Betreiben Sie intelligentes Co-Marketing.

Den ausführlichen Artikel finden Sie unter http://www.twt-ecommerce.de/news/eCommerce_Tipps_Online-Shop/



Amazon kann Rekordweihnachtsgeschäft verzeichnen

Trotz Finanzkrise kann Amazon „Rekordweihnachten“ für die USA und Deutschland verzeichnen. Der Online Einzelhändler behält sich die Bekanntgabe des Umsatzvolumens allerdings vor.

Der US-Konzern Amazon hat das beste Weihnachtsgeschäft seit seinem Bestehen verzeichnet. Am besten Verkaufstag, dem 15. Dezember 2008, wurden in den USA 6,3 Millionen Artikel bestellt, das entspricht 72,9 Artikel pro Sekunde. Amazon.de verkaufte hierzulande 1,2 Millionen Produkte an dem Tag, und damit 37 Prozent mehr als am Spitzentag des Vorjahres.

Für die deutschen Logistikzentren in Bad Hersfeld und Leipzig bedeutete der 15. Dezember 800.000 zu versendende Artikeln. Dafür wurden 3.000 zusätzliche saisonale Arbeitskräfte eingestellt, so das Unternehmen weiter. Im letzten Quartal stieg der Gewinn des Unternehmens um 48 Prozent auf 118 Millionen US-Dollar.

“Wir hatten dank unserer Kunden das erfolgreichste Weihnachtsgeschäft aller Zeiten”,

sagte Ralf Kleber, Geschäftsführer von Amazon.de. Die beliebtesten Weihnachtsgeschenke in diesem Jahr waren hierzulande das Videospiel-Add-on “World of WarCraft: Wrath of the Lich King” und die DVD “Mamma Mia”.

Angaben zum erzielten Umsatzvolumen machte Amazon nicht. Seit dem Jahr 2002 macht der Konzern geltend, dass sein Feiertagsgeschäft das “beste aller Zeiten” oder das “geschäftigste aller Zeiten” sei. Am 22. Oktober 2008 hatte Amazon die Umsatzerwartungen für das vierte Quartal auf 6 bis 7 Milliarden US-Dollar reduziert, und damit die Analystenerwartungen leicht unterschritten.

In den USA klagte der Einzelhandel indes über ein extrem schwaches Weihnachtsgeschäft. Um 4 Prozent gab der Umsatz nach, so die Marktforscher von MasterCard Advisors (SpendingPulse), die mit dem wahrscheinlich schwächsten Feiertagsgeschäft in der modernen Wirtschaftsgeschichte rechnen.

via: Golem



Wer-kennt-wen: Expansion ins Ausland

Wer-kennt-wem will seinen Nutzern ins deutschsprachige Ausland folgen.

Wer geht wohin? Die Gründer der Online-Community wer-kennt-wen.de, Patrick Ohler und Fabian Jager, wollen ihren Nutzern ins deutschsprachige Ausland folgen. Die Web-Aufsteiger des Jahres 2008 machen damit noch mehr Druck auf ihren schwächelnden Konkurrenten StudiVZ - das Holtzbrinck-Netzwerk dreht gerade den Auslandstöchtern den Saft ab. Neben Online-Anzeigen soll in Zukunft eine kostenpflichtige Mobil-Anwendung Geld in die Kasse bringen, sagen die Gründer im Interview mit der “FAZ“. Für die Expansion sucht die Community, bei der inzwischen 46 Menschen arbeiten und deren Anteile zu 49 Prozent bei RTL liegen, einen weiteren Geschäftsführer.

via: WuV



Die innovativsten US-Webhändler

Wie in jedem Jahr hat das US-Fachmagazin „Internet Retailer“ die besten Webshops der USA gekürt.

Ein hervorragender Webauftritt reicht heute nicht mehr aus, um Internetnutzer in E-Commerce-Kunden zu verwandeln. Wichtig ist, die Interaktivität des Internets so zu nutzen, dass die Kunden dort angesprochen werden, wo sie sich aufhalten und wo sie bereit sind, auf Werbebotschaften zu reagieren. Dieses Fazit zieht die US-Fachzeitschrift “Internet Retailer“, die wie schon in den Vorjahren eine Auswahl der 100 besten amerikanischen Webshops erstellt hat.

Die Neuerungen der Shops gehen inzwischen über den Webauftritt hinaus, beobachtet das Magazin:

“Händler beginnen damit, per Mobiltelefon oder Fernseher zu verkaufen, setzen Widgets ein, die die Kunden auf ihre Rechner herunterladen können, und sie erreichen Verbraucher über soziale Netzwerke, die zum Alltag von Millionen Menschen gehören.“

Ein Beispiel für die Nutzung sogenannter Web-2.0-Anwendungen bietet der Männerbekleidungsshop Undergear.com. Gleich auf der Einstiegsseite verlinkt er auf ein Profil in der Social Community MySpace, auf den eigenen Youtube-Kanal und auf die Bilderseite Flickr. Und wer nicht Mitglied bei Myspace ist, der findet auf Facebook ein Profil von Undergear.com.

Auch Videoclips sieht man immer häufiger in Webshops. Laut “Internet Retailer“ stellen sie sich als wirksames Verkaufsinstrument heraus. Der Schuhhändler Shoeline.com hat beispielsweise 100 Kurzclips von Schuhen online gestellt und die Konversionsrate dieser Produkte um 40 Prozent gesteigert, berichtet die US-Fachzeitschrift. Der Werkzeughändler Tool King hat sogar einen eigenen Webauftritt eingerichtet, auf dem er mit bewegten Bildern vorführt, wie die Werkzeuge funktionieren. Beim Skispezialisten Skis.com finden Kunden ebenfalls eine Videobibliothek mit Produktbesprechungen und Tutorials. Ebenfalls interessant: Skis.com bietet Kunden mit einem „Ski-o-pedia“ redaktionelle Inhalte und damit attraktiven Mehrwert rund um den Skikauf.

Der Musikhändler Popcuts.com setzt mit seinem Geschäftsmodell auf Trendsetter: Dort können Lieder für 99 US-Cent gekauft werden. Immer wenn jemand ein Lied kauft, das ein registriertes Mitglied bereits erstanden hat, erhält dieses Mitglied eine kleine Provision. Je früher jemand einen Titel erworben hat, desto mehr erhält er. So schafft Popcuts.com einen Kaufanreiz. Der Modeshop Martin + Osa hat als Feature „Shop by Outfit“ eingeführt, präsentiert mit Bewegtbild. So können gleich passende Kombinationen und nicht nur einzelne Stücke bestellt werden.

via: InternetWorldBusiness