Archiv für Januar 2009

Neues von etracker: Version 7.7 ab sofort verfügbar

etracker rollt eine neue Version der gleichnamigen Web-Controlling-Lösung aus. In Version 7.7 sind einige interessante Neuigkeiten zu finden. Neben der Performance-Steigerung stehen im neuen Release die Präzision der Daten und die Erfassung von mobilen Endgeräten im Fokus.

Ab sofort können Leads- und Sales-Dubletten vermieden werden. Als Leads werden Umsätze tituliert, die voraussichtlich eintreffen werden, wie zum Beispiel die voraussichtliche Bezahlung einer bestellten Ware. Sales hingegen sind tatsächlich fix verbuchte Umsätze oder Umsätze, die mit Sicherheit eintreffen werden.

etracker bietet die Möglichkeit, über das Benutzerinterface Leads zu Sales-Umsätzen manuell zu bestätigen oder nach einer festlegbaren Zeit automatisch zu Sales zu konvertieren, es sei denn, ein Storno der Bestellung ist zwischenzeitlich erfolgt. Alternativ dazu kann auch eine automatisierte Schnittstelle direkt angebunden werden, die z.B. direkt aus dem Warenwirtschaftssystem bedient werden kann.

Die zusätzlich vom Kunden abgespeicherten Bestell-Bestätigungen können in diesem Bestell-Ökosystem einen empfindlichen Störfaktor bedeuten, wenn diese zwischenzeitlich erneut im Browser aufgerufen werden. Hierbei kann je nach Shop-System die Bestellung als neuerlicher Lead oder aber Sale gezählt werden, was unweigerlich zu einer Verfälschung der tatsächlichen Leads & Sales- Umsätze führt. etracker kann ab sofort doppelte Leads & Sales-Erfassungen wirkungsvoll verhindern, indem eine Bestellnummer innerhalb eines definierten Zeitraumes immer nur einmal gezählt wird.

Auch bei der Erkennung von Mobile Devices hat etracker nun die bereits verfügbaren Statistiken ausgeweitet. So können neben dem Browser, unterstützen Techniken und Betriebssystemen ab sofort auch die Hersteller und der Endgerätetyp ausgewertet werden.

Die neue Version wird ab sofort automatisch für etracker-Kunden zur Verfügung stehen.



Google Mail jetzt auch offline verfügbar

Googles Webmail-Dienst Google Mail steht nun auch dann zur Verfügung, wenn keine Verbindung zum Internet besteht.

Noch ist die Offlinefunktion für Google Mail experimentell und steht daher nur im Rahmen der Gmail Labs zur Verfügung. Dabei nutzt Google die Browsererweiterung Gears, mit der sich Webapplikationen unter anderem um eine Offlinefunktion erweitern lassen.

Ist die Offlinefunktion für Google Mail einmal aktiviert, lädt die Webanwendung neue E-Mails in einen lokalen Cache. Wann immer eine Verbindung zum Internet besteht, wird dieser Cache mit Googles Servern synchronisiert. Wird die Verbindung gekappt, wechselt Google Mail automatisch in den Offlinemodus und nutzt die auf der Festplatte gespeicherten Daten, statt Informationen über das Internet anzufordern.

via: Golem



Keine guten Zeiten für Yahoo – Internationales Geschäft treibt den Konzern ins Minus

Der Internetkonzern Yahoo machte im vierten Quartal 2008 303 Millionen US-Dollar Verlust.

Als Gründe nannte der Internetkonzern den Konzernumbau und Abschreibungen auf sein internationales Geschäft. Der Umsatz in den Vereinigten Staaten blieb mit plus zwei Prozent stabil, der Gewinn sank jedoch um 21 Prozent. Der Umsatz, den Yahoo außerhalb der USA erwirtschaftete, brach um sogar zehn Prozent ein, der Verlust betrug im internationalen Bereich 368 Millionen US-Dollar.

Übers Jahr gesehen konnte Yahoo den Umsatz um drei Prozent steigern, der Gewinn brach um mehr als ein Drittel auf 424 Millionen US-Dollar ein, teilte Yahoo im kalifornischen Sunnyvale mit.

Yahoos neue Chefin Carol Bartz gab sich zuversichtlich:

“Vor uns liegt viel Arbeit, aber mich begeistern die Möglichkeiten, die Yahoo bietet.”

Durch bereits durchgeführten Sparmaßnahmen sei das Internetportal gut für schwierige Zeiten gerüstet. Bartz fror vergangene Wochen die Gehälter für alle Mitarbeiter ein. (tga)

via: InternetWorldBusiness



Internet-Nutzer: Milliardenmarke durchbrochen

Ende 2008 wurde erstmals die historische Zahl erreicht. Deutschland stellt europaweit die meisten Nutzer.

Wie die Marktforscher von ComScore berichten, haben im Dezember 2008 weltweit zum ersten Mal mehr als eine Milliarde Menschen auf das Internet zugegriffen. Ein Großteil davon entfällt auf Asien: 41,3 Prozent aller User sind im asiatisch-pazifischen Raum ansässig. Europa stellt 28 Prozent der Netz-Bevölkerung; Nordamerika kommt auf 18,4 Prozent. Lateinamerika sowie der mittlere Osten und Afrika erreichen dementsprechend jeweils nur Anteile im einstelligen Prozentbereich.

Im Ländervergleich dominieren eindeutig China und die USA. Während die Volksrepublik mit 179 Millionen Menschen die meisten User beheimatet, greifen aus den Vereinigten Staaten 163 Millionen Nutzer auf das Internet zu. Auf Platz drei folgt Japan mit knapp 60 Millionen. Die viertgrößte Online-Nation ist bereits Deutschland; fast 37 Millionen Bürger nutzen hierzulande das Web. Damit belegt die Bundesrepublik im europäischen Vergleich den ersten Platz vor Großbritannien und Frankreich und verweist zudem dank einer hohen Marktdurchdringung deutlich bevölkerungsreichere Staaten wie Indien oder Russland auf die Plätze.

via: Ecin



TrustYou jetzt auch mit internationalen Hotelbewertungen

Alle Hotelbewertungen auf einen Blick – Jetzt auch international Bewertungen zu Hotels suchen.

Semantische Suchmaschine TrustYou findet jetzt auch Hotels in den beliebtesten Reisezielen - Neues Update mit: mehr Quellen, mehr Bewertungen und einer einfachen Hotelnamen Suche München, 23. Januar 2009 – Nach knapp zwei Monaten im Netz gibt es bereits die nächsten Neuerungen bei TrustYou (www.trustyou.com), der ersten semantischen Suchmaschine Deutschlands.

Im Rahmen eines umfassenden Updates hat das Münchener Startup die Funktionalitäten seiner Website erweitert. Wichtigster Punkt auf der ToDo-Liste der Entwickler: die Ausweitung der Suchregionen. Bisher war die Suche bei TrustYou auf Hotelbewertungen im Internet beschränkt, die sich auf deutsche Hotels beziehen. Mit der neuen Version kann der User ab sofort auch Hotels in Österreich, der Schweiz, Italien, Spanien, Griechenland und der Türkei auf ihre inhaltlichen Aussagen hin überprüfen und sich so für das beste Hotel entscheiden.

Als zweite Neuerung bietet TrustYou außerdem eine weitere Suchfunktion an: neben der Suche „Hotel Vorschläge“ und der „Freitext Suche“ kann der Besucher nun gezielt nach Hotelnamen suchen. Dies ermöglicht einen direkten Qualitäts-Check aller zugänglichen Meinungen und Bewertungen, die online über dieses Hotel existieren. Um die Neuheiten abzurunden, wurde darüber hinaus die Benutzerfreundlichkeit der Seite in vielen Punkten verbessert.

„Uns war es bei diesem Update wichtig, die beliebtesten Reiseziele der Deutschen in unser Angebot zu integrieren und dem User den direkten Weg zu einem bestimmten Hotel und den dazugehörigen Hotelbewertungen im Netz zu erleichtern. Wir setzen auch bei diesen Erweiterungen auf die Grundidee von TrustYou, nämlich das Web 2.0 für unsere Nutzer übersichtlicher zu machen“

, erklärt Benjamin Jost, Geschäftsführer von TrustYou. TrustYou ist die erste semantische Suchmaschine Deutschlands. Sie ermöglicht die Suche nach dem passenden Hotel, indem sie mehrere Millionen Hotelbewertungen zusammenfasst und aufbereitet. Anders als herkömmliche Suchmaschinen orientiert sich TrustYou nicht nach Schlagworten, die sowohl in der Suchanfrage als auch im Suchergebnis übereinstimmen müssen, sondern an Kontexten. Die proprietären semantischen Suchalgorithmen sind in der Lage, den Sinn der Suchanfrage zu „verstehen“ und mit der Bedeutung der durchsuchten Datensätze in Beziehung zu setzen: die Suche nach „Familienhotel“ liefert auch Ergebnisse wie „Das Hotel war familienfreundlich“ oder gleichbedeutende Konzepte wie „für unsere Kinder ideal“. Dabei unterscheidet TrustYou zwischen positiven, neutralen und negativen Aussagen. So stehen dem Nutzer die voranalysierten Bewertungen im Web 2.0 innerhalb kürzester Zeit als Suchergebnis zur Verfügung.

via: TrustYou (Pressemitteilung)



Holtzbrinck hat ein weiteres Social Network im Visier

Nachdem sich Holtzbrick mit MeinVZ, SchülerVZ und StudiVZ bisher eher auf die jüngere Zielgruppe spezialisiert hatte, nimmt die Stuttgarter Verlagsgruppe mit der Übernahme von Platinnetz auch Bestager ins Visier.

Die Zeiten in denen die Deutschen noch als Web-2.0-Muffel galten sind längst vorbei. Web-Communities stehen bei den Internetnutzern ziemlich hoch im Kurs. Aber nicht nur bei denen, wie die Verlagsgruppe Holzbrinck zeigt: Neben dem 2005 gegründeten StudiVZ gehörten bislang die Schülercommunity SchülerVZ und das allgemeine Gemeinschaftsportal MeinVZ zu Holzbrinck. Nun hat die Beteiligungsgesellschaft des Verlages ihre Anteile an dem Seniorennetzwerk Platinnetz aufgestockt und übernimmt damit die Kontrolle. Gleichzeitig stiegen die Gründer der Gemeinschaft aus ihrem Projekt aus. Das Vorhaben muss jedoch noch vom Kartellamt abgesegnet werden. (dah)

via: InternetWorldBusiness



Deutsche Unternehmen planen die meisten Investitionen für Web-Relaunches ein

Einer Online-Umfrage von iBusiness zufolge steht der Relaunch der Webseite ganz oben auf der Investitionsliste deutscher Unternehmen.

Knapp jeder vierte Befragte antwortete auf die Frage, in was für Internet-Projekte Unternehmen bzw. Kunden-Unternehmen zur Zeit bzw in den nächsten Monaten investieren, mit der Antwort “Relaunches”.

Erst danach folgen Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenmarketing (SEM) mit 19 bzw 14 Prozent der Antworten. Offenbar haben die deutschen Unternehmen ihre Hausaufgaben in diesen Marketingfeldern bereits gemacht, so dass sie dort nicht mehr so viel Investitionsbedarf sehen. Das gilt offensichtlich auch für den Backend-Bereich. Intranet und Extranet sehen nur acht Prozent der online Befragten.

In neue Sites (11%), neue Shops (3%) und neue Methoden (11%) sieht jeweils nur eine Minderheit aktuellen Investitionswillen. (jg)

via: iBusiness