Archiv für Juli 2009

SEM und Landingpage fördern den eCommerce-Absatz

Die wichtigsten Treiber im eCommerce sind Suchmaschinenmarketing, Nutzermeinungen und eine optimierte Landingpage. Besonders wichtig ist die Conversion Rate.

Das geht aus einer Befragung des BVDW (Bundesverband Digitale Wirtschaft). Demnach nutzt über ein Drittel aller Befragten nutzt eine Suchmaschine für die gezielte Produktsuche und gelangt über entsprechende Links in einen Online-Shop. Ein weiteres Drittel gibt die Webadresse des E-Commerce-Anbieters direkt in den Browser ein oder nutzt vorher gespeicherte Lesezeichen. Rund 14 Prozent suchen über eine Suchmaschine nach Shops, weitere 14 Prozent nach dem günstigsten Anbieter eines Produktes über eine Preissuchmaschine, um in einen Online-Shop zu gelangen.

Diese Zahlen belegen dem BVDW zufolge die Bedeutung von Suchmaschinenoptimierung für Online-Shop-Betreiber. Am wichtigsten für die Abverkaufssteigerung ist der Umfrage zufolge eine optimierte Landingpage (4,6 auf einer Skala bis 5), gefolgt von Suchmaschinenmarketing/-optimierung (4,1) und Nutzerbewertungen/Blogs (3,9) Das zeigt, dass Social Media bereits als wesentlicher Treiber für E-Commerce-Erfolge angesehen wird. Gütesiegel (3,5) und Affiliate Marketing (3,1) spielen ebenfalls eine Rolle. Weniger wichtig sind laut Umfrage Display-Werbung (2,7) und In-Text-Advertising (2,1). (cp)

via: Acquisa



Vanityfair.de mindert Online-Angebot

Die bisherige Mischung aus Videos, Fotostrecken und redaktionellen Beiträgen wird ersetzt durch Fotos mit knappen Bildunterschriften. Kommentarfunktionen und Verlinkungen sind aber nach wie vor möglich.

In den vergangenen Monaten hat Condé Net, das Schwesterunternehmen von Condé Nast im Internet, verschiedene Modelle für eine eigenständige Fortführung von „Vanity Fair” als reine Onlinemarke geprüft.

„Ein tragfähiges Konzept hätte einen umfangreichen Relaunch und Investitionen erfordert, die in der aktuellen Marktsituation nicht sinnvoll erschienen”,

heißt es beim Verlag.

Marc Hoenke: Vanity Fair ist eine etablierte Marke, die auch als reines Online-Angebot eine hohe Zugkraft hat. Durch die Umstellung sollen Ressourcen geschont werden, die nun

„stärker auf die Betreuung und Weiterentwicklung der anderen Online-Marken sowie auf das neue E-Commerce-Portal Style.de konzentriert werden können”.

Auf Vanityfair.de sind daher ab der ersten August-Woche jeden Donnerstag die „Bilder der Woche” zu finden. Die Bilder werden mit einer Web-Publishing-Technologie erstellt (Miki), die die Hochglanzoptik auch im Netz transportieren soll. Am Ende des Jahres sollen die Wochenrückblicke zu einer bildstarken Jahressrückschau zusammengefügt werden. Dadurch will Condé Net die Website für Werbekunden attraktiv halten.

Marc Hoenke, Country Manager Condé Net:

„Vanity Fair ist eine etablierte Marke, die auch als reines Online-Angebot eine hohe Zugkraft hat. Mit den ‚Bildern der Woche’ schaffen wir eine Plattform, auf der diese Technologie aufmerksamkeitsstark präsentiert und weiter entwickelt werden kann.”

(se)

via: Horizont



MyVideo kooperiert mit den Holtzbrinck-Verzeichnissen

Mitglieder von StudiVZ, MeinVZ und SchülerVZ ist es damit ab sofort möglich, ihre Lieblingsvideos mit ihren Freunden zu teilen.

Über den VZ-Button unterhalb des Videoplayers kann sich der User mit seinem VZ-Login direkt auf MyVideo.de anmelden und bis zu zehn Freunde aus studiVZ, meinVZ oder schülerVZ auswählen, denen er das betreffende Video zeigen möchte. Schließlich kann er es ihnen – wahlweise mit einer Nachricht versehen – auf ihre Startseite im Network-Portal stellen.

„Mit der Einbindung von studiVZ gelingt es uns, unsere Reichweite im Bereich der sozialen Netzwerke enorm zu steigern“,

erklärt Dominic Hesse, Leiter Marketing und Kommunikation der beauftragten Agentur.

(tga)

via: InternetWorldBusiness



Gütesiegel für Kundenfreundlichkeit und Servicequalität

Ein neues Gütesiegel soll mehr Servicequalität und Kundenfreundlichkeit im eCommerce gewährleisten.

Eingeführt wurde dieses neue Internet-Service-Siegel von Digitalguru, einem Entwickler von Kommunikationssoftware für den Kundenservice. Das Ziel der Aktion ist es, den Kundenservice in drei Stufen also vor, während und nach dem Kauf zu bewerten und die Online-Shops dann mit Bronze-, Silber- und Goldsiegeln zu zertifizieren. Dadurch soll das Vertrauen der Internetkäufer in diese Shops gestärkt werden.

Wichtige Kriterien für die Vergabe des Siegels sind Reaktions- und Prozessgeschwindigkeit sowie Servicequalität und Kundenfreundlichkeit in allen drei Phasen des Online-Kaufs. Beurteilt wird das Ganze von den Käufern über ein Bewertungsformular, in dem sich auch Platz für Lob und Tadel findet. Internetdienstleister und Online-Shops die das Service-Siegel beantragen möchten, werden einer Vorprüfung unterzogen und müssen mit regelmäßigen Tests ihrer Serviceleistungen rechnen. Dies hat aber nicht nur Vorteile für den Kunden sondern auch für den Dienstleister selbst, da er mit positiven Bewertungen werben und aus negativen Feedback lernen kann. Zusätzlich erhält er Einblicke, welche Optimierungsmaßen für die Service-Prozesse sinnvoll sind.

via: Ecin



Twitter launcht Startseite

Wie bereist von Digital:Next angekündigt, hat der Microblogging-Dienst Twitter seine Startseite aufpoliert. Die Echtzeit-Suche ist deutlich in den Mittelpunkt gerückt, darüber hinaus zeigt eine Tagcloud die aktuell beliebtesten Themen.

Auch der bekannte Twittervogel hat sich etwas verändert und zwitschert nun nicht mehr von einem Ast aus, sondern im Flug. Speziell durch das Einblenden der aktuellen Themen, aufgeteilt nach Woche, Tag und Minute legt Twitter den Fokus nun stärker auf seine Qualitäten als Informationsquelle.

Die Änderungen hatte Twitter-Mitgründer Biz Stone Ende der letzten Woche angekündigt. Erst gestern hatte Twitter sich offiziell zu dem Begriff Tweet bekannt und auf den Nutzerseiten die Rubrik Updates in Tweets umbenannt. (dah)

via: InternetWorldBusiness



Time Warner kauft AOL-Anteile zurück

Noch nicht einmal zwei Monate nachdem Time Warner und AOL offiziell bekannt gegeben hatten sich zu trennen, kauft Time Warner Googles AOL-Anteile wieder zurück.

Um die Abspaltung und den Börsengang von AOL vorzubereiten, kauft der US-Medienkonzern Time Warner den Fünf-Prozent-Anteil von Google am Internetdienstleister AOL zurück. Somit ist Time Warner nun wieder 100-prozentiger Eigentümer von AOL.

Die Trennung vor zwei Monaten hatte Time-Warner-Boss Jeff Bewkes noch als

“weiteren wichtigen Schritt in der Neugestaltung von Time Warner”

verargumentiert. Time Warner könne sich mit diesem Schritt besser auf seine Kerngeschäfte mit Medieninhalten konzentrieren (iBusiness berichtete). (cr)

via: iBusiness



Bauer startet Wunderweib

Gebündelte Frauenpower von Bauer: Wunderweib hat Zugriff auf Inhalte von über 30 Printmarken, diese können in passende Wunderweib Kanäle transferiert werden.

Die Online-Redaktion aus rund 20 Mitarbeitern bereitet Printartikel online-spezifisch auf und ergänzt eigene Beiträge.

„In etwa sollen durchschnittlich drei Viertel der Wunderweib-Inhalte künftig aus den Printheften stammen – dies als Basis für die Online-Weiterverarbeitung“,

erklärt Eva-Maria Bauch, stellvertretende Geschäftsleiterin von Bauer Digital.

Die Nutzerinnen gelangen sowohl unter Wunderweib.de als auch über die Marken-Sites der Printhefte auf das Portal.

„Die redaktionellen Inhalte werden zielgruppenspezifisch für die Markeneingänge zusammengestellt und ausgesteuert“,

so Bauch.

„Wunderweib soll zu einer Top-Brand im Internet-Geschäft werden“

erklärt Andreas Schoo, Geschäftsführer der Bauer Media Group. Die Plattform-Strategie habe riesiges Entwicklungspotenzial – auch im Ausland.

via: WuV