Archiv für Oktober 2009

Lidl twittert mit

Der Discounter Lidl twittert jetzt auch seine Schnäppchen-Werbung in die Welt hinaus. Aktuelle Angebote findet man unter dem Account @LidlOnline, teilweise führen die Angebote per Link direkt auf die Lidl-Webseite.

Rund 600 Follower kann Lidl bisher verzeichnen. Via Twitter will der Discounter auch exklusive Sonderaktionen für seine Follower anbieten. Bisher ist kein Dialog mit den Followern zu verzeichnen. Beworben wird das ganze über den Lidl-Newsletter.

Um alle Angebote zu zentralisieren, wurden die bereits bestehenden Twitter-Accounts zu einzelnen Lidl-Sparten abgeschaltet. Insbesondere zu den Themen Lidl-Reisen, Lidl-Shops, Lidl-Blumen, Lidl-Fotos und das Lidl-Higlights wird es auf dem neuen Twitter-Kanal Informationen geben.

Währenddessen schlief die Konkurrenz nicht, zumindest nahm man das kurzzeitig an, denn wie sich herausstellte war der Account von Lidl-Konkurrent Aldi ein Fake und wurde mittlerweile entfernt.



Google bietet Gratis-Navigation an

Google tritt mit einem kostenlosen Navigationssystem für Mobiltelefone in Konkurrenz zu Herstellern von GPS-Leitsystemen.

Nach eigener Aussage wird die Software auf den neuen Internet-Handy „Droid“ installiert sein, das in der kommenden Woche auf dem US-Markt erscheinen soll. Nach dieser Ankündigung brachen bereits die Aktienkurse der Navigationshersteller Garmin und TomTom ein.

Vorerst wird das Programm „Google Maps Navigation“ nur auf Handys nutzbar sein, welche die Google-Software Android 2.0 benutzen. Ähnlich den bereits auf dem Markt befindlichen GPS-Produkten wird das Programm über Sprachansagen und dreidimensionale Karten verfügen. Als Zusatz werden auch Fotos der Zielorte aus Googles „Street View“ abrufbar sein.



Facebook erhält Redesign – im Vordergrund stehen Spiele und Anwendungen

Nutzer werden eine neue Bedienoberfläche erhalten und Entwickler mehr Möglichkeiten.

Innerhalb des nächsten halben Jahres, soll Facebook übersichtlicher und Anwenderfreundlicher werden. Ein kleiner Wehmutstropfen bleibt allerdings, mit den Neuerungen wird wohl auch das Potenzial steigen, durch mitteilsame Anwendungen angesprochen zu werden, die zusätzlich Zugriff auf die E-mail-Adressen erhalten.

Angekündigt wurden die geplanten Veränderungen auf der ersten Facebook-Developer-Garage-Veranstaltung. Bei Ustream.tv ist davon ein Videomitschnitt zu finden.

Erstmals sollen auch über die API, E-Mail-Adressen der User abgefragt werden können, um Facebook-Connect-Partnern und Anwendungsentwicklern eine direkte Ansprache der Nutzer zu ermöglichen. Absichernd, verspricht das Netzwerk aber, dass dies für Nutzer ein sicherer Prozess sein wird, die Herausgabe der E-Mail-Adresse muss zusätzlich von den Nutzern per Klick bestätigt werden.



In Kooperation mit ShopStyle bindet Brigitte.de ein Shoppingportal ein

Nutzerinnen von Brigitte.de können sich ab sofort einen eigenen Shoppingkanal einrichten und dort aus 1.100 Marken wählen. Um das Projekt zu realisieren, kooperiert Brigitte.de mit dem Social-Shopping-Portal ShopStyle.

Das erst seit gut einem Monat in Deutschland verfügbare Shoppingportal ShopStyle konnte kurz nach seiner Gründung mit Brigitte.de seinen ersten Kooperationspartner gewinnen. Das Sortiment umfasst neben vielen national bekannten Marken auch hochwertige Marken wie Matches, Forzieri oder Net-A-Porter.

Shannon Edwards, Director ShopStyle Europe dazu:

“Wir freuen uns besonders, dass wir wenige Wochen nach unserem Start in Deutschland eine so starke Marke wie Brigitte.de als Partner gewinnen und von unserer Technologie überzeugen konnten.”

Aus dem Lager von Brigitte.de äußerte sich Susanne Gundlach, Fashion- & Beauty-Director von Brigitte.de:

“Das neue Shopping-Portal ist ein echter redaktioneller Mehrwert für unsere Userinnen - das Angebot bietet eine große Auswahl an modischen Labels, die mit click-and-buy nun ganz einfach bestellt werden können.”



Neues Film-Netzwerk von Moviepilot und Vertical Networl Media

In Zusammenarbeit starten Moviepilot.de und Vertical Network Media das Vertikale Netzwerk Wirliebenfilme.de. Neben einem eigenen Bewegtbildkanal wird das Markenportal in sieben Kategorien News, Reviews und Tipps zu den Themen DVD, TV und Kino bieten.

Außerdem mit an Bord sind das Filmagazin Critic.de, der Filmblog Fuenf-Filfreunde.de und das Filmpressespiegel-Portal Film-zeit.de. Redaktionell wird das Portal von der Muttergesellschaft von Vertical Network Media, Wunder Media unterstützt. Verantwortet wird die Bewegtbildstrategie von Peter Christmann, der Gesellschafter bei Vertical Network Media ist.

“Am spannendsten wird sicherlich die Vermarktung von Bewegtbild für Werbungtreibende, denn auf diesem Vertical werden wir alle Bewegtbildlösungen anbieten können, die bis dato möglich sind”,

so Stefan Zarnic, Director Sales & Marketing bei Vertical Network Media.



Amazon startet mit PayPhrase ein neues Bezahlsystem

Mit einem Spruch ihrer Wahl sollen Amazon Nutzer jetzt nicht nur bei Amazon selbst, sondern auch bei anderen Händlern zahlen können, die Checkout by Amazon unterstützen.

Es genügt einen persönlichen Spruch einzugeben und schon können die User nicht nur bei Amazon, sondern auch bei allen anderen Händlern die Amazons Checkout unterstützen, zahlen können. Nach Eingabe des Spruches, werden die Nutzer auf eine Checkoutseite von Amazon Payments weitergeleitet, wo lediglich noch ein persönlicher Pin eingeben werden muss. Die Zahlung an sich, wird dann über einen der angebotenen Wege und über eine bei Amazon hinterlegte Adresse abgewickelt. Ein normaler Kundenaccount ist also ausreichend um den Dienst nutzen zu können.

Für Eltern gibt es noch ein besonderes Schmankerl, welches es ihnen ermöglicht, einen Account für ihre Sprösslinge einzurichten und diesen mit einem monatlichen Nutzungslimit zu versehen.

Momentan ist Checkout by Amazon nur in den USA verfügbar. Dort benötigen Händler die den Dienst nutzen wollen eine US-Kreditkarte oder ein US-Bankkonto. PayPhrase wird von Händlern die Checkout by Amazon akzeptieren automatisch mit unterstützt, in den USA sind das bspw. J & R Electronics und Buy.com.



Google versucht sich im Musikgeschäft

Um seine Suche auszubauen, will Suchmaschinenprimus Google ein einfacheres Auffinden von Musiktiteln ermöglichen. Damit es trotzdem in der Kasse klingelt, will sich Google an den Umsätzen der Partner für das Projekt, die Streams und Audi-Previews beisteuern, beteiligen lassen.

Unter google.com/landing/music ist der Direkteinstieg in die neue Musiksuche möglich. User bekommen bei der Suche nach Songs Links zu Streams und Audio-Previews angezeigt. Außerdem werden Möglichkeiten aufgezeigt wo es die Stücke als Download zu kaufen gibt. Bisher funktioniert das ganze allerdings nur für Nutzer aus den USA.

Um bspw. Musikempfehlungen aussprechen zu können, arbeitet Google mit Pandora, iMeem und Rhapsody zusammen. Außerdem beruht das Angebot auf dem mittlerweile zur Myspace-Abteilung gehörendem Dienst iLike und Lala. Die Musiksuche startet allerdings nicht nur mit anderem Musikdienstleitern in einem Boot, sondern auch mit Verträgen mit den vier Majors Sony, Warner, Universal und EMI. Der Dienst funktioniert im Übrigen nicht nur mit ganzen Songtiteln, sondern auch mit Passagen oder Liedtexten.

Auf den ersten Blick erscheinen die Neuerungen nur wie eine Erweiterung der bereits bestehenden Möglichkeiten. Dazu erklärt Google selbst, dass jetzt schon zwei der 10 Top-Suchanfragen auf Musik bezogen sind. Mit der Möglichkeit, über Partner Songs und Alben zum Verkauf anzubieten, entfällt für die User der Reiz noch in anderen Musik-Onlineshops einzukaufen. Es scheint also bisher nur der Anfang zu sein die Google-Suche musikalischer auszurichten.