Archiv für März 2010

Das nächste iPhone – keine Exklusivverträge?

Apple gibt eventuell die Exklusivbindungen mit den Mobilfunktprovidern in diversen Ländern auf. Bisher hatte der iPhone Erfinder immer auf Exklusivität gesetzt.

In den USA wird demnach außer AT&T auch Verizon als Partner in Betracht gezogen. In Deutschland ist T-Mobile der Exklusivpartner von Apple, jedoch gibt es mittlerweile auch diverse andere Anbieter, die das iPhone mit Verträgen anbieten. So könnte es sein, dass Apple in den USA eine CDMA-Version des Smartphones auf den Markt bringt, um so eine größere Fläche an Kunden abzudecken. T-Mobile hatte vergangenen Sommer dementiert, dass die Partnerschaft zwischen ihnen und Apple mit 2010 sein Ende finden würde.

Der neue Name des Apple Smartphones soll iPhone HD lauten. Dies alles sind bisher jedoch nur Vermutungen und Gerüchte. Eher wahrscheinlich scheint die höhere Displayauflösung von möglicherweise 960 x 640 Punkten zu sein. Das aktuelle 3GS zeigt nur 480 x 320 Bildpunkte und ist somit weit hinter die aktuellen Smartphones der Konkurrenz gefallen. Das Motorola Milestone beispielsweise besitzt 854 x 480 Punkte. Als weiteres Feature wird eine Frontkamera genannt, die Videotelefonie ermöglichen soll, bei der Konkurrenz ist auch dies seit längerem möglich.

Seit geraumer Zeit wird auch über Multitasking diskutiert, das jedoch bereits für das 3GS erhältlich sein soll. In der iPhone OS Version 4. Bisher ist es jedoch noch nicht eindeutig erkennbar, ob diese Version nur für das iPad entwickelt wurde, oder auch auf dem iPhone zum Einsatz kommen wird. Als nächstliegenden Vorstellungstermin wird im Internet meist Juni genannt, es bleibt also abzuwarten, welche neuen Features das neue iPhone beinhaltet.



SIM-Karten fürs iPad von simyo

Simyo wird ab April die ersten Micro-SIM-Karten auf den Markt bringen. Damit ist der Mobilfunk-Discounter der erste in Deutschland.

Die Micro-SIM-Karten benötigt man, wenn man mit dem iPad auch unterwegs online sein möchte. In Deutschland werden Ende April beide Versionen des iPads erhältlich sein. (WLAN & Dual)

Die Micro-SIM wird 14,90 Euro kosten, darin sind 3 Euro Startguthaben enthalten. Für das Datenpaket „Daten-1GB“ werden die simyo-Kunden 9,90 in einem 30-Tageszeitraum bezahlen müssen.

Der simyo-Newsletter, der auf der simyo-Webseite abonniert werden kann, informiert in Kürze über aktuelle Änderungen und Verfügbarkeiten des Micro-SIM-Karte.



Gewinnbeteiligung für die Handyindustrie

Google wird in Zukunft die Mobilfunknetzbetreiber und Handyhersteller an den Werbeeinnahmen, die bei der Websuche eingenommen werden, beteiligen. Diese Vereinbarung beschränkt sich nicht auf die Android-Smartphones, sondern alle Handys.

Wird auf einem mobilen Telefon die Werbung bei den Suchergebnissen von Google angeklickt, so erhalten der Gerätehersteller sowie der Netzbetreiber einen prozentualen Anteil an den Einnahmen. Leider wollte Google wegen der Geheimhaltung der vertraulichen Verträge sich nicht zu der Summe der Auszahlung äußern.

Mobilfunknetzbetreiber erhalten hingegen keine Auszahlung von den Einnahmen, die durch die Werbung in Android-Applikationen generiert werden. Dies gilt auch für die Applikationen Google Maps, Youtube und diverse andere.



iPad fördert HTML5

Wenn man Videos im Internet ansieht, steckt meist der Flashplayer dahinter. Doch mit der Einführung des iPads könnte sich das ändern. Wie bereits bekannt unterstützt Apple mit seinen Produkten keine Flash-Applikationen und setzt deswegen auf HTML5.

Bisher war es am einfachsten den Adobe Flash Player zu benutzen, da dieser eine zentrale Plattform für die Nutzer bietet und das nervige Installieren von zusätzlichen Plugins erspart. Zudem ist es mittlerweile recht einfach Werbung in das Flashvideo zu integrieren.

Das iPhone ist momentan Marktführer im mobilen Web und dürfte daher auch Wegführer in Sachen HTML5 sein. Contentanbieter legen zusätzlich große Hoffnungen aufs iPad, dort sollen in Zukunft Videos gezeigt werden, da dort leider kein Flash unterstützt wird, wird man hier auf HTML5 setzen müssen.

Der Infrastrukturanbieter für Webvideos „Brightcove“ kündigte jüngst eine HTML5-Lösung an. Die Produkte des Unternehmens kommen unter anderem bei der New York Times, der Times und in Deutschland bei Zeit Online und Gruner+Jahr zum Einsatz.

Diese Produktlösung dürfte ein weiterer Schritt zur Video-Player-Revolution sein. Man darf gespannt sein wie sich der Markt entwickelt und ob Adobe mit seinem Flash-Player die noch vorhandenen Vorteile nutzen kann.



Apple: iPad bereits vergriffen

Sollte sich jetzt jemand entscheiden ein iPad zu bestellen, der muss mindestens bis zum 12. April warten. Die erste Auflage, die zum 3. April zum Verkauf bereitstehen wird, ist bereits vollkommen vergriffen. An diesem Tag beginnt der offizielle Verkaufsstart in den USA.

Die Interessenten in Deutschland müssen sich noch bis Ende April gedulden, dann wird das iPad auch hierzulande erhältlich sein. Vor ungefähr 2 Wochen begann die Vorbestellung des iPads, dabei besteht die Möglichkeit sich das Gerät am 3. April zuschicken zu lassen, oder es abzuholen.

In den letzten Wochen wurde bereits von diversen US-Medien berichtet, dass das iPad einen großen Erfolg verbuchen wird. So wird erwartet, dass das iPad einen größeren Starterfolg haben wird, als das iPhone im Jahr 2007, als nach 74 Tagen bereits über eine Millionen Geräte verkauft wurden.

Über die Euro-Preise wurde bisher noch kein offizielles Statement abgegeben. In den USA kostet die WLAN Version mit 16 GB Speicher 499 Dollar, was 360 Euro entspricht, jedoch ist zu erwarten, dass Apple die Geräte in Deutschland für 499 € anbieten wird, wie es bei diversen anderen Apple-Produkten schon der Fall war.



Neue Anwendung „Contributors“ geht online

Twitter hat ein neues Feature für Geschäftsanwender hinzugefügt. Dieses Feature heißt „Contributors“ und soll besonders im Bereich Corportate-Twitter genutzt werden.

Der Dienst bietet die Möglichkeit den Account von verschiedenen Quellen zu befüllen. So können mehrere Twitterati tweeten. Das neue Feature wurde bereits vergangenes Jahr vorgestellt, befand sich da jedoch noch in einer Testphase. Diese ist jetzt beendet und nun hat der Rollout von „Contributors“ begonnen. Der Vorteil des Tools ist, dass nun mehrere Autoren gleichzeitig den Account nutzen können. Die Autoren werden durch einen zusätzlichen Hinweis in der „Byline“ differenziert. So wird mehr Übersichtlichkeit geboten und der Kunde weiß mit wem er twittert. Bisher musste immer ein Teil der 140 Zeichen dafür „verschwendet“ werden, ein Autorenkürzel einzufügen.



Stiftung Warentest: Soziale Netzwerke und der Datenschutz

Die Ergebnisse dürften die sozialen Netzwerke in Deutschland nicht erfreuen. Die Stiftung Warentest fand einige erhebliche Mängel beim Datenschutz auf den bekannten sozialen Netzwerken.

Dabei unterscheiden sich die in Europa entwickelten Netzwerke deutlich von den amerikanischen. SchülerVZ und StudiVZ schnitten mit „einigen Mängeln“ noch am besten ab, wohingegen Facebook, LinkedIn, MySpace und Stayfriends den Test mit „erheblichen Mängeln“ abschnitten. Xing, Lokalisten und wer-kennt-wen konnten „deutliche Mängel“ nachgewiesen werden.

Um den Datenschutz der genannten Seiten zu analysieren, agierten die Tester als Hacker. Dies geschah mit dem Einverständnis der Netzwerke.

So dürfte es auch keine Überraschung darstellen, dass die weltweit größten Netzwerke (Facebook, …) am schlechtesten abgeschnitten haben. Die deutschen Anbieter agieren nach den europäischen Ansätzen, was bedeutet, dass jeder Nutzer das Recht an den eigenen Daten hat. Die amerikanischen Netzwerke hingegen würden die Rechte der Nutzer einschränken, und die Daten an Dritte weitergeben.

“Du gibst uns eine weltweite Lizenz für die Nutzung jeglicher IP-Inhalte die du auf oder im Zusammenhang mit Facebook postest”, heißt es auf Facebook.

Dabei stellen IP-Inhalte das geistige Eigentum von Texten und Bildern dar. MySpace zum Beispiel benutzt 20 unwirksame Klauseln, um sich die Daten zu sichern.

“Der Deal ist einfach: Wir stellen euch das Netzwerk zur Verfügung. Ihr gebt uns dafür eure Daten, die wir zu Geld machen […] Es wird sehr schwer werden, hier eine gemeinsame Basis zu finden. Letztlich ist jeder sein eigener Datenschützer. Je weniger Daten er ins Netz stellt, desto geringer ist sein Risiko.” kommentiert Hubertus Primus von test.de.