Archiv für Juni 2010

Bereits 150 Millionen Windows 7 Lizenzen verkauft

Windows 7 lässt Microsoft aufatmen. Der zuvor schwache Absatz von Windows Vista ist so gut wie vergessen.

Windows 7 wurde inzwischen 150 Millionen Mal verkauft. Erst vor zwei Monaten hat man die 100-Millionen-Marke geknackt. Am 22. Oktober 2009 startete der Verkauf des aktuellen Betriebssystems. Damit verkaufte Microsoft sieben Exemplare die Sekunde. Dieser Erfolg fällt nun deutlich höher aus, als der „Misserfolg“ des Vorgängers. Windows Vista verkaufte sich im gesamten ersten Verkaufsjahr gerade einmal 100 Millionen Mal.

Derzeit wird die erste Auslieferung des Service Pack 1 für Windows 7 vorbereitet. Bereits jetzt gelangte eine Vorabversion des SP1 ins Internet. Die erhoffte Unterstützung von USB 3.0 wurde leider nicht integriert. Es bleibt abzuwarten, ob sie noch hinzugefügt wird, oder erst in den kommenden Updates integriert wird.



Apple verklagt erneut HTC

Die Erfinder des iPhonen haben erneut Klage gegen den Rivalen HTC eingereicht. Laut der Anklage soll HTC gegen vier Apple-Patente verstoßen.

US-Medien zur Folge, handelt es sich bei den Verstößen um den typischen Fingerstreich, um das Touchscreen zu entsperren, hier nutzt HTC ein ähnliches Prinzip. Neben diesem Vorwurf, behauptet Apple, der Konkurrent habe ähnliche Ansätze zur Energie-Verwaltung und der „Echtzeit-Anpassung des Displays“ bei wechselnden Lichteinfällen verwendet.

Bereits vor drei Monaten klagte Apple gegen HTC. Damals handelte es sich um 20 angebliche Verstöße.



Bereits drei Millionen iPads verkauft

In den vergangenen drei Monaten hat Apple bereits drei Millionen iPads verkauft. Die Zahl der speziell für das iPad konfigurierten Applikationen ist ebenfalls enorm gestiegen und beträgt momentan 11.000.

Laut offizieller Aussage seitens Apple, warten iPad-Besteller (Online) zur Zeit sieben bis zehn Tage auf ihr iPad. Es werden täglich 37.500 Geräte abgesetzt, was einem Verkauf alle zwei Sekunden entspricht. Die Auslieferung könnte sich im kommenden Monat weiter verzögern, da Apple das iPad im Juli in neun weitere Länder ausliefern wird.

Die iPad Konkurrenten haben bereits auf die hohe Absatzzahl reagiert und bieten ihre Produkte wie Kindle und Nook nun günstiger an (bisher nur in den USA).



Twitter erweitert sein Angebot

Trotz der derzeitigen Probleme wegen des hohen Datenaufkommens zur Fußball-WM, gab Twitter jüngst bekannt, dass ein Local-Based-Service hinzugefügt wurde.

Der neue Service namens Twitter Places dringt somit ins Geschäft der großen Anbieter Foursquare und Gowalla ein. Nutzer des Microblogging-Dienstes können nun ihren momentanen Standort via Tag hinzufügen. Der Dienst ist unter anderem für die WM-Stadien verfügbar.

Berücksichtigt werden auch die Daten von Gowalla und Foursquare. Die getwitterten Daten werden bei Twitter Places integriert und können ebenfalls über die Ortsbezogene Suche gefunden werden.

Neben den bereits genannten Werbemodellen „Promoted Tweets“ überlegt Twitter momentan, einen zusätzlichen Slot auf der Themenseite anzubieten, wo exklusiv geworben werden kann.



Microsoft veröffentlicht Office 2010

Wie bereits angekündigt, hat Microsoft heute seine neuste Version des Office Pakets auf den Markt gebracht. Office 2010 ist ab Start in 10 verschiedenen Sprachen und in 240 Ländern verfügbar.

Es werden, wie bereits in den Vorgängerversionen, mehrere Produktvarianten angeboten. So nennt sich die kleinste Version „Office Starter 2010“. Diese OEM-Version legen einige Hersteller und Händler ihren PCs gratis bei. Diese vorinstallierten Varianten von Word und Excel sind stark eingeschränkt und blenden zusätzlich Werbung ein, also keine wirkliche Alternative zu einer kostenpflichtigen Vollversion.

Die kostenpflichtigen Office-Versionen sind im Handel als verpackte Datenträger verfügbar, oder lassen sich als Product Key Card erwerben, auf denen eine Seriennummer verzeichnet ist. Mit dieser Seriennummer lässt sich dann das erworbene Produkt online herunterladen und aktivieren.
Preise:

  • Microsoft Office 2010 Starter (Nachfolger von Microsoft Works): kostenlos (Web)
  • Microsoft Office 2010 Home and Student: 109 € Key Card Version (OEM) / 139 € Vollversion (BOX)
  • Microsoft Office 2010 Home and Business: 249 € Key Card Version (OEM) / 379 € Vollversion (BOX)
  • Microsoft Office 2010 Professional: 499 € Key Card Version (OEM) / 699 € Vollversion (BOX), Academic Version: 109 €, für deutsche Studenten im Rahmen der Aktion Das wahre Office: 69€
  • Microsoft Office 2010 Professional Plus: Volumenlizenz für Unternehmen/MSDN Kunden

Gegen Ende des Jahres wird die Office-Produktfamilie durch die Version 2010 Mobile für Windows-Smartphones und Mac:Office 2011 vervollständigt.



Google mit eigenem Musikanbieter

Zurzeit ist iTunes die unumstrittene Nummer eins im Onlinemusik-Geschäft in den USA. Doch Google möchte Apple Konkurrenz machen und im Herbst ein eigenen Musikangebot veröffentlichen.

Vor einigen Wochen hatte der Suchmaschinenriese erstmals angedeutet, dass ein eigener Onlinemusikshop geplant sein. Als Begründung für diesen Schritt nannte das Unternehmen, den Nutzern von Android-Geräten eine ähnliche Plattform zu bieten, wie es Apple seinen Kunden bietet.

Das Angebot soll laut US-Blog Techcrunch Google Music heißen und soll neben normalen Downloads der Lieder auch das Streamen von Liedern ermöglichen. Derzeit besitzt Apple 70 Prozent des US-Onlinemusikmarktanteils, jedoch hat Google den Vorteil der Suchmaschine. Dort könnten die Musikangebote von Google zusätzlich eingebunden werden.



Deutsche iPhone 4 Preise veröffentlicht

Der Exklusivpartner von Apple, die deutsche Telekom, hat heute erste Details zu den Preisen des neuen iPhone 4 bekannt gegeben.

Die Telekom wird das neue iPhone mit den zum Start des iPhone 3GS eingeführten Tarifen veröffentlichen. Der reine Anschaffungspreis wird jedoch höher ausfallen als beim Vorgänger. Das iPhone 4 mit 32 GByte Speicher wird in Verbindung mit dem günstigsten Tarif Complete XS, für den 24,95 Euro im Monat fällig werden, noch stolze 399 Euro kosten und ist damit 60 Euro teurer als das iPhone 3GS bisher.

Wer sich für den teuersten Tarif Complete L für knapp 120 Euro pro Monat entscheidet, der erhält das iPhone 4, genauso wie weiterhin auch das iPhone 3GS für 1 Euro.

Weitere und detailreichere Tarifmöglichkeiten sind hier zu finden.