Archiv für Juli 2010

VZ Netzwerke nehmen sich ein Beispiel am Erfolgsmodell Facebook

VZ Netzwerke nehmen sich ein Beispiel am Erfolgsmodell Facebook Die Verlagsgruppe Holzbrinck will nach dem Erfolgsmodell „Facebook“ nun auch mit seinen Netzwerken studiVZ, schülerVZ und meinVZ mit dem Onlinegameportal Spil Games kooperieren.

Die User der VZ Portale sollen auf 18 verschiedene Multiplayer-Onlinespiele Zugriff haben, wie z.B. „Quingo Bingo“ oder „Harvest Honors“. Zurzeit arbeiten die VZ Netzwerke an Applikationen um weitere Spiele und Updates zu ergänzen und zusätzlich soziale Features zu ermöglichen, d.h. User können von Profilen anderer Nutzer den Punktestand und auch Kommentare ablesen.

Nach Peter Driessen, CEO und Mitbegründer von Spil Games, seien die Spiele ein Mittel um die Welt zu vereinen.  Nach dem Vorbild „Facebook“ sollen die Spiele nun auch im Netzwerk VZ  Millionen von Usern begeistern.  Spil Game hat bereits in den Niederlande bewiesen, dass sie sich mit sozialen Spielen in Netzwerken hervorragend auskennen. Mittlerweile betreibt der niederländische Anbieter sogar ein deutsches Büro in Hamburg.



Mehr als 170 Millionen Datensätze mittels Crawler gesammelt

Mithilfe eines “Crawlers” konnte Hacker Ron Bowes die öffentlich verfügbaren Profildaten einiger Facebook-Mitglieder erfassen.

Öffentliche Facebook Webseiten werden für die Allgemeinheit sichtbar, bisher allerdings nur der Name und die URL des jeweiligen Profils. Ron Bowes schrieb einen Crawler der die Daten systematisch abgerufen hat und dabei über 170 Millionen Datensätze speicherte.

In den Datensätzen sind zwar keine weiteren persönlichen Daten vorhanden, diese lassen sich jedoch mit weiteren Crawlern ohne weiteres herrausfinden.

Die Zahl von Datensätzen scheint anfangs riesig, es wurden jedoch keine Sicherheitssysteme umgangen. Anders als im Oktober 2009 im Fall SchülerVZ, dort wurde bekannt das eine Millionen Datensätze illegal erhoben wurden.

Im SchülerVZ gibt es im Unterschied zu Facebook jedoch keine öffentlichen Profile. Bei Facebook sollte jeder Nutzer wissen, dass sobald sein Profil öffentlich ist, auch jeder Zugriff darauf hat.



Kulantes Verhalten der Deutschen Telekom

Apple reagierte frühzeitig auf das Empfangsproblem des iPhone 4, nun zieht die Deutsche Telekom nach.

Zur Aufhebung der Empfangsstörungen verteilt Apple kostenlose Bumper und gibt ein 30-tägiges Rückgaberecht des iPhone4. Nun reagiert auch die Deutsche Telekom auf die Empfangsprobleme und erklärt sich bereit, die entsprechenden Handy-Verträge zu stornieren.

Besitzer des iPhone 4 können ihren Vertrag nur dann auflösen, wenn das Kaufdatum nicht länger als 30 Tage zurück liegt und der Vertrag in Verbindung mit einem iPhone 4 abgeschlossen wurde. Die Stornierung des Vertrags tritt erst zum Zeitpunkt der Reklamation ein. Bereits entstandene Kosten werden nicht erstattet.



Gewinnausschöpfung dank Windows 7

Windows 7 bringt Microsoft wieder auf den grünen Ast. Das zuvor enttäuschende Windows Vista ist wie vergessen, beachtet man die Verkaufszahlen des aktuellen Betriebssystems.

Im letzten Quartal konnte dank Windows 7 und dem aktuellen Office 2010 ein Gewinn von 4,52 Milliarden US-Dollar verzeichnet werden. Jedoch lag Microsoft im Umsatz nur noch knapp vor dem Hauptkonkurrenten Apple. Trotzdem konnte Microsoft den Gewinn um 48 Prozent steigern. Vergleicht man diese Zahlen mit denen im Vorjahr, sind dies 1,5 Milliarden US-Dollar mehr. Somit übertraf der Softwarehersteller die Spekulationen der Analysten.

Den hohen Umsatzschub schrieb Microsofts Chief Operating Office Kevin Turner dem neuen Betriebssystem Windows 7 und dem neuen Office-Paket 2010 zu.



Google Chrome 6, 7, 8, 9, …

Google hat vor, seinen Browser, Google Chrome, in Zukunft in kleineren Abschnitten zu veröffentlichen. Bereits jetzt erfolgen die Erscheinungen häufiger als bei der Konkurrenz.

In den vergangenen zwei Jahren wurden von Google fünf Major-Releases herausgegeben. Das erste Chrome (1.0) erschien im Dezember 2008. Die aktuelle Version ist die 5. Generation des Browsers, somit erschien Chrome sehr viel häufiger als beispielsweise Mozilla, Opera oder Safari. Dabei seien aber nur die Major-Releases zu beachten. Google plant alle sechs Wochen eine neue stabile Chrome Version zu veröffentlichen.

Sollte sich Google an den vorgenommenen Zeitplan halten, so könnten dieses Jahr noch die Versionen 6.0, 7.0, 8.0 und 9.0 erscheinen. Google will mit diesen neuen Prozessen den eigentlichen Releaseprozess entlasten und somit den Druck von den Entwicklern nehmen.

Bislang musste man, wenn eine neue Funktion nicht direkt eingebettet werden konnte, ein paar Monate auf den nächsten Release warten, um dort diese Funktion zu integrieren. Durch die Verkürzung der einzelnen Release-Zeiträume, erhalten die Entwickler die Möglichkeit, eine noch nicht hundertprozentige Funktion in ein sechs Wochen später erscheinenden Release zu integrieren.



Die halbe Milliarde

Diese Woche soll die Mitgliederzahl die 500.000.000 knacken. Das nimmt sich Facebook zum Anlass, die neue Marketinginitiative „Stories“ zu starten.

In Facebook Stories zeigt das Social Network in 420 Zeichen die Geschichten seiner Mitglieder. Diese Geschichten können thematische oder geografische Kriterien wie Trauer, Liebe oder Naturkatastrophen abbilden. Diese Stories können dann von den Nutzern über das bereits bekannte „Gefällt-mir“-System bewertet werden. Die Beliebtesten werden dann offiziell vorgestellt.

“In Erwartung unseres 500-Millionen-Meilensteins wollten wir eine etwas andere Art und Weise finden, dieses bekanntzugeben und zu feiern. Bisher ging es immer um Zahlen und Meilensteine, und wir haben festgestellt, dass wir noch nie die Gelegenheit genutzt haben, unsere User zu feiern.” so Zuckerberg.

Vor einem Jahr hatte Facebook die 250.000.000 User-Marke erreicht und expandierte in wenigen Monaten rasant weiter.



Google kauft Software-Anbieter ITA

Google nimmt ab sofort aktiv am Geschäft mit Flugtickets teil. Für 700 Millionen US-Dollar hat der Suchmaschinenriese den Software-Anbieter ITA übernommen. ITA ist spezialisiert auf Flugreiseinformationen.

Das Unternehmen, welches seinen Sitz in Boston hat, sammelt Informationen über Preise und die Verfügbarkeit von Flügen. Durch den Kauf lässt sich annehmen, dass Google mit einem weiteren Anstieg der Onlinekaufrate von Flugtickets ausgeht. Zum heutigen Zeitpunkt werden bereits die Hälfte aller Flugbuchungen online vorgenommen.