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Google kauft weiter ein

SocialDeck, ein der Internetgiganten wurde nun von Google aufgekauft. Es handelt sich hier um ein Game-Entwicklungs-Unternehmen.

SocialDeck gab die Übernahme auf seiner Website bekannt, bisher hat das Unternehmen Start-up Spiele gelauncht, welche auch auf Smartphones zu nutzen sind. Das Unternehmen hat eine eigene Gaming-Technologie, wodurch auch das Spielen auf verschiedenen sozialen Netzwerken möglich ist.

Die Vermutung eines Brancheninsiders ist, dass Google durch den Kauf von SocialDeck eine eigene Games-Plattform aufbauen möchte. Dies wird durch den vorrausgehenden Kauf des Start-up Angströ unterstützt. Mit dem Tool von Gänströ , können User News über Kontakte aus verschiedenen Portalen herausfiltern. Weitere Informationen zu der Übernahme von SocialDeck sind jedoch noch nicht bekannt.



Acer und libri bringen einen E-Book-Reader auf den Markt

Das Internetportal libri.de und Acer bringen den E-Book-Reader LumiRead zum Lesen digitaler Bücher auf den Markt.

Auf der Funkausstellung IFA gab der Hersteller diese Neuigkeit bekannt. Auf dem LumiRead E-Book lassen sich per W-Lan oder UMTS etwa 20.000 verschiedene Bücher im ePub-Format herunterladen. Die Bücher sollen bis zu 20 Prozent günstiger sein als gedruckte.

Der Reader ist mit einem wenig Millimeter dicken 6-Zoll-Display ausgestattet und wiegt ca. 250 Gramm. Der integrierte Flashspeicher hat eine 2-GByte Festplatte mit Platz für bis zu 1500 Bücher. Die Kapazität kann allerdings mit einer MicroSD-Karte erweitert werden. Die in grau weiß dargestellten Seiten können durch eine hohe Akku-Laufzeit bis zu 8000-mal umgeblättert werden, da nur durch den Seitenwechsel Strom verbraucht wird. Um auch bei direkter Sonneneinstrahlung lesen zu können, wurde der E-Reader mit einem E-Ink-Display ausgestattet.

Standard E-Book-Formate und MP3-Hörbücher lassen sich auf dem Gerät wiedergeben. Mit dem integrierten Webbrowser und einer QWERTZ-Tastatur ist es zusätzlich möglich im Internet zu surfen.
Ab Oktober kann der Acer LumiRead im Handel für ca.200 Euro zu erworben werden. Ab November soll zusätzlich eine UMTS ausgestattete Variante für ca. 250 Euro geben.



Internet-TV auf Amazon

Immer mehr Internet Portale wollen ein Internet-TV. Auch Amazon wird in Zukunft beim Konkurrenzkampf mitmischen.

Durch das „Wall Street Journal“ wurde am Dienstag bekannt, dass Amazone momentan mit verschiedenen Medienkonzernen verhandelt, um Filme und Fernsehshows online übertragen zu dürfen. Teilweise bietet der weltgrößte Online-Händler Amazon auch schon TV-Serien für je 1,99 Dollar an, allerdings nicht in dem Ausmaß wie z.B. der Online-Filmverleih Netflix, welcher Komplettprogramme anbietet.  Netflix hat in den USA viele Millionen Fans und ist dadurch wirtschaftlich sehr erfolgreich.

Der Elektronikkonzern Apple startet ebenfalls eine Internet-TV Kampagne, Branchenkenner vermuten, dass schon diesen Mittwoch eine neue Fernsehbox von Apple vorgestellt wird. Youtube verhandelt momentan mit mehreren Hollywood-Studios, um Bezahlinhalte auf ihrer Website abspielen zu dürfen.

Die Entwicklung des Internet TVs  geht von den USA aus. Das Internet TV lässt sich über einen Computer, Empfangsboxen und internettaugliche Fernseher nutzen. Allerdings ist der Vorschritt in Deutschland noch nicht so weit wie in den USA, auch wenn einige Experten bereits das Ende des Kabelfernsehens vermuten.




E-Books in Deutschland noch unbekannt

Der Durchbruch der E-Books in Deutschland ist noch nicht geschafft. Jedoch soll der Marktanteil in den nächsten Jahren steigen.

Unternehmensberater von Price WaterhouseCoopers erwarten im Jahr 2010 einen Umsatz bei E-Books von 20 Millionen Euro. Bereits 2015 soll der Umsatz jedoch auf 350 Millionen Euro steigen.

In einer Umfrage von WaterhouseCoopers wurde bekannt gegeben, dass die Hälfte der Teilnehmer mit dem Begriff „E-Book“ nichts anfangen konnten. Trotzdem soll sich das E-Book genau wie in den USA und Großbritannien durchsetzen, berichtet Werner Ballhaus, Leiter des Bereichs Technologie, Medien und Telekommunikation. Der E-Reader wird in Deutschland momentan noch nicht mit dem klassischen Buch gleichgesetzt.

Die Konsumenten der E-Books werden allerdings auch immer mobiler und somit der E-Reader immer attraktiver. Price WaterhouseCoopers sieht bis 2015 jeden siebten Deutschen mit einem Tablet, statt einem Buch.



Priority Inbox: Erweiterter Google E-Mail-Dienst

In der Priority Inbox werden E-Mails nach Priorität für den Nutzer sortiert. Somit hat der Nutzer eine bessere Übersicht und spart dadurch Zeit.

Ab sofort steht die Prority Inbox in einer Betaversion zur Verfügung und lässt sich in der Google Mailbox aktivieren. Die Inbox ist das Gegenteil von einem Spamfilter: Der User kann E-Mails als wichtig kategorisieren und Google lernt mit der Zeit welche Mails als wichtig eingestuft werden müssen und welche nicht.

Die Mails können manuell als „Wichtig und ungelesen“, „Markiert“ und „Alles andere“  eingestuft werden. Google lernt somit, auf welche Mails geantwortet wird und in welcher  Kategorie die jeweiligen Mails angezeigt werden müssen.

Die Priority Inbox kann von zahlenden Nutzern der Google Apps, aber auch von kostenlosen Usern genutzt werden. Bei einem E-Mail Empfang von 150 E-Mails pro Tag, soll der Nutzer eine Woche Zeitersparnis im Jahr haben.



YouTube - Nun auch eine Kinofilmplattform?

Seit längerem plant Google weitere Erlösquellen neben der klassischen Werbung, nun soll noch im Jahr 2010 ein Video-on-Demand-Service gestartet werden.

Die amerikanische Zeitung Financial Time berichtet aus Unternehmenskreisen, dass Google einen neuen Online Dienst anbieten möchte. Es sollen Kinofilme auf Youtube gestreamt werden. Die Filme werden „live“ geschaut und direkt bezahlt werden.

Der Preis für einen Film soll fünf US-Dollar betragen. Laut der Financial Time sollen alle Hollywood-Studios parallel zum DVD Verkauf ihre Filme auch auf YouTube anbieten. YouTube biete den Video-Store international an, wobei noch nicht geklärt sei, in welchen Ländern und zu welchen Preisen dieser präsent sein wird. Google hat sich bis jetzt zu diesem Thema noch nicht geäußert.



250.000 verschiedene Apps auf dem Markt

Vor über zwei Jahren wurde der erste Apple App Store eröffnet, mittlerweile gibt es mehr als 250.000 verschiedene Apps.

Der US-App-Shop verzeichnete heute Morgen ein Angebot von 252.894 Apps. Mittlerweile sind rund 302.663 verschiedene Apps auf dem Markt gewesen , jedoch konnten sich nicht alle davon durchsetzen. Die Apps wurden von insgesamt 50.606 Entwicklern entwickelt.

Die Kategorie Bücher steht mit 43.809 Anwendungen auf Platz eins, kurz danach folgen die Spiele mit 367.119 Anwendungen. Den dritten Platz in der Rangliste erhält der Bereich Unterhaltung mit 28.771 Anwendungen.

In den App Stores beträgt der durchschnittliche Preis einer App 2,91 US-Dollar, wobei 70 Prozent der gesamten Apps kostenpflichtig sind. Im Vergleich bietet der Google Android Market 64 Prozent seiner Apps kostenlos an.

Im Oktober 2010 wird Google seinen Chrome Web Store mit kostenlosen, aber auch kostenpflichtigen Applikationen anbieten und möchte somit ein Konkurent des App Stores werden.