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Studie: Frauen sind auch im mobilen Web sozial

Bisher hatten Studien über die Nutzung der mobilen Welten immer ergeben, dass die Zielgruppe hauptsächlich aus männlichen jugendlichen besteht. Allerdings revidieren neue Zahlen dieses Bild ein wenig.

Laut Nielsen, hat das weibliche Geschlecht nicht nur die Dominanz über den Social-Gaming-Sektor und die sozialen Netzwerke im Internet, sondern sind auch führend bei den meisten Zugriffen auf das Web 2.0 von mobilen Endgeräten. Mit 55 Prozent weiblichen Anteil der mobilen sozialen Netzwerker, hat das vermeintlich schwache Geschlecht den Männern mit 45 Prozent ganze 10 Prozent voraus. Ebenfalls überraschend ist, dass entgegen der Erwartungen, nicht Jugendliche den größten Anteil der Zielgruppe ausmachen. Laut der Studie verwenden diese ihr Handy noch immer am liebsten zum versenden von SMS.

Im Gesamten gesehen, verursachen Studenten und Jugendliche zusammen weniger mobilen Datenverkehr als die Generation ihrer Eltern. 36 Prozent der Nutzer, die ihr Handy für das soziale Vergnügen nutzen, stammen aus der Zielgruppe der 35 bis 54jährigen. Die 25 bis 34jährigen machen einen Anteil von insgesamt 34 Prozent aus. Abgeschlagen mit 16 Prozent folgen die 18 bis 24jährigen. Auf dem letzten Platz liegen die 13 bis 17jährigen sowie die über 55jährigen mit je 7 Prozent.



Agfa geht mit eigener Community an den Start

Agfaphoto erhofft sich durch den Start einer eigenen Fotocommunity, den Vertrieb von Fotobüchern anschieben zu können.

Mit wenigen Klicks sollen User ihre Bilder in das Portal hochladen können, um sie anschließend auch mit Verwandten und Freunden teilen zu können. Um in der Community Bilder ansehen zu können, braucht jeder User eine Einladung des jeweiligen Fotografen. So erhofft man sich, die Nutzer und deren persönlichen Bilder vor Fremdzugriffen schützen zu können.

Nutzer die eingeladen wurden, können dann wiederum eigene Bilder auf dem lokalen Rechner abspeichern oder sie zu einem Fotobuch zusammenstellen und anschließend in Auftrag geben.



HTC zeigt sich wenig beeindruckt von Apple Klage

Der Handyhersteller HTC fühlt sich wenig bedroht von Apples Vorwurf der Patentverletzung. Man erwarte keine Ergebnisbelastung, da sich Patentstreitigkeiten meist über Jahre hinziehen können.

HTC weist unter diesen Vorwürfen auf die eigenen Innovationsfähigkeiten hin, da man schon seit dreizehn Jahren an der Entwicklung von Smartphones arbeite. Außerdem respektiere man das internationale Patentrecht.

Der iPhone-Hersteller Apple hatte vergangenen Dienstag Klage gegen HTC eingereicht, da laut Apple 20 Patente verletzt worden seien. Diese bezogen sich auf Bedienung, Konstruktion und Hardware des iPhone. Experten gehen davon aus, dass es Apple bei der Klage weniger um den Hersteller HTC als um das von Google entwickelte Betriebssystem Android geht. Google hatte bereits eine Solidaritätsbekundung gegenüber HTC abgegeben, und sich somit erneut gegen Apple gestellt. HTC und Google arbeiteten unter anderem an dem Nexus One zusammen.



Google übernimmt Onlinebildbearbeitung Picnik

Um sein Portfolio an Webapplikationen zu erweitern, übernimmt Google das Onlinebildbearbeitungsprogramm Picnik.

Ziel ist es, mittels Picnik den bereits bestehenden Dienst Picasa weiter auszubauen. Mit Picasa ist es bisher möglich, Bilder mit der Desktopsoftware zu bearbeiten und mit einem Dienst online Fotos zu tauschen. Einschneidende Änderungen an Picnik sind bisher nicht geplant, der Dienst bleibt online und kann auch weiterhin ohne Account genutzt werden.
Ähnlich wie andere Fotobearbeitungsprogramme, bietet Picnik die übliche Palette an Funktionen zur Fotobearbeitung.

Die rund 20 Angestelleten von Picnik werden in Zukunft für Google an Picnik, müssen aber ihren Standort in die Google Büros in Seattle wechseln. Auch den bestehenden Picnik Partnern will man weiterhin entgegen kommen, diese sollen auch künftig die Möglichkeit haben, auf den Dienst zurück zu greifen um es ihren Nutzern zu ermöglichen Fotos in andere Fotowebseiten und Social Networks zu exportieren.



Samsung-Projektor: Office ohne PC

Samsung hat zwei neue Präsentationsprojektoren vorgestellt. Sie bieten die Möglichkeit über einen USB-Stick auch ohne Computer Office-Dateien anzuzeigen. Der SP-M205W und der SP-M255W erreichen eine Auflösung von 1.024 x 768 Pixeln.

Neben den genannten Office-Daten (Version 97-2007) können die Projektoren auch PDFs, Textdateien und JPEGs darstellen. Auch Filmformate wie AVI, WMV, MP4 und MPEG, sowie Sounddateien (MP3 und WMA) können problemlos wiedergegeben werden. Dabei sollen die Lampen eine Lebensdauer von 5.000 Stunden im Eco-Modus vorweisen.

Die Projektoren sind mit jeweils einem VGA-, HDMI- und Composite-Anschluss ausgestattet und besitzen einen integrierten Lautsprecher, welcher zusätzliches Equipment überflüssig macht.

Sie sollen erst Ende April 2010 in den Handel kommen, Preise hat Samsung bisher noch keine genannt.



Top Level Domain .GmbH

Bis 2011 soll die Top Level Domain .GmbH eingeführt werden. Für die Umsetzung wurde ein eigenes Unternehmen gegründet.

Das Unternehmen TLDDOT wurde von InterNetWire Communications (München) und dem TLD-Spezialisten DOTZON (Berlin) gegründet. TLDDOT wird sich in naher Zukunft bei dem internationalen Internet-Verwaltungsorgan ICANN für die oben genannte Endung .GmbH bewerben. Sie wollen ab 2011 Internetadressen wie www.FIRMENNAME.gmbh den Gesellschaftern zur Verfügung gestellt werden.

Der Bedarf für diese Domains sei vorhanden, so das Unternehmen.

„In Deutschland, Liechtenstein, Österreich und der Schweiz gibt es rund 1,2 Millionen GmbHs, mit steigender Tendenz, auch unterstützt von der neuen GmbH-Gesetzgebung und einer wachsenden Internationalisierung der Unternehmen.“, sagte Andreas Schreiner, Geschäftsführer der TLDDOT.

Momentan haben über 80.000 Firmen nicht ihre Wunschadresse mit den gängigsten TLDs .de und .com erhalten. So sollen besonders diese Firmen angesprochen werden.



Internet muss sein

Es führt kein Weg mehr am Web vorbei, besonders die Unterhaltungselektronik setzt nun vermehrt auf internetfähige Geräte.

Die Frühadopter, die den kleineren Teil der Käuferschaft ausmachen, sind, wenn es um die neusten Geräte und Innovationen geht, immer sofort dabei. Der Großteil der Endverbraucher wartet erst einmal ab, zeigt sich aber nicht abgeneigt gegenüber den neuartigen Fernsehern und Technologien. Das wird aus einer Untersuchung von InStat deutlich. So sollen bereits bis 2013 40 Prozent aller weltweit erworbenen Fernseher internetfähig sein. Weitet man die Kategorien aus wären es dann über 500 Millionen Produkte aus der Unterhaltungselektronik die Internetverbindungen unterstützen. Zudem soll die jährliche Zuwachsrate zwischen 2008 und 2013 starke 64 Prozent betragen.

Somit winken den Herstellern fantastische Umsatzpotenziale. Natürlich bewegt sich die Wachstumsrate in einem so hohen Bereich nur deswegen, weil fast jedes Gerät dem internetfähigen Standard erst angepasst werden muss.

Die Wünsche der Verbraucher bewegen sich dort hin, dass jedes seiner Medien über eine Plattform gesteuert werden soll. So sollen immer mehr einzelne Geräte zusammengefügt werden. Den Experten zufolge lag im Jahr 2009 das Verhältnis von Breitbandanschlüssen der Haushalte zu webfähiger Unterhaltungselektronik bei 5:1. Dieses Verhältnis soll sich bis 2013 quasi ausgleichen und einem Verhältnis von 2:1 gleichstehen. Dieser Internet-Boom eröffnet vielen Unternehmen und Video-Marketern neue Perspektiven im Widget und Applikationen-Bereich.