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HTC zeigt sich wenig beeindruckt von Apple Klage

Der Handyhersteller HTC fühlt sich wenig bedroht von Apples Vorwurf der Patentverletzung. Man erwarte keine Ergebnisbelastung, da sich Patentstreitigkeiten meist über Jahre hinziehen können.

HTC weist unter diesen Vorwürfen auf die eigenen Innovationsfähigkeiten hin, da man schon seit dreizehn Jahren an der Entwicklung von Smartphones arbeite. Außerdem respektiere man das internationale Patentrecht.

Der iPhone-Hersteller Apple hatte vergangenen Dienstag Klage gegen HTC eingereicht, da laut Apple 20 Patente verletzt worden seien. Diese bezogen sich auf Bedienung, Konstruktion und Hardware des iPhone. Experten gehen davon aus, dass es Apple bei der Klage weniger um den Hersteller HTC als um das von Google entwickelte Betriebssystem Android geht. Google hatte bereits eine Solidaritätsbekundung gegenüber HTC abgegeben, und sich somit erneut gegen Apple gestellt. HTC und Google arbeiteten unter anderem an dem Nexus One zusammen.



Marken brauchen einen Online-Markenshop

Hier geht einiges an Umsatz durch die Lappen – ein Großteil der Nutzer zeigt sich enttäuscht, wenn ihre bevorzugten Marken keinen Online-Markenshop besitzen.

Eine Studie hat ergeben, dass die Kundenloyalität entscheidend von der Tatsache abhängt. Ob Marken auch einen Online-Shop betreiben. Das Digital Media Center (dmc) hat herausgefunden, dass sich rund 80 Prozent der Nutzer die Frage stellen, warum nicht alle Marken-Websites einen Online-Shop betreiben. Ganze 75 Prozent sind über diese Tatsache enttäuscht und jeder zweite ist darüber verärgert.

Obwohl im Gesamten gesehen, gute 85 Prozent der Kunden digitale Markenshops erwarten, kaufen gut 37 Prozent ihre Artikel noch im konventionellen Einzelhandel. 28 Prozent bevorzugen Versandhändler, während nur 21 Prozent in Online-Markenshops einkaufen. Die Forderungen an den Online-Auftritt beliebter Marken sind in den Köpfen der Nutzer hingegen klar definiert. 80 Prozent erwarten ein vollständiges Angebot welches einen reibungslosen Ablauf und günstigere Auslaufmodelle beinhalten soll. Hier wird deutlich, dass die Kunden ihr Vertrauen in die Marke nahtlos in den Markenshop im Internet übertragen. Das Selbe gilt im Übrigen auch für Service, Beratung und Kombinationsmöglichkeiten.

Auch der Lifestyle- und Imageaspekt sollte nicht unterschätzt werden, denn für mehr als die Hälfte der potentiellen Kunden bedeutet der Kauf in einem Online-Shop auch einen subjektiven Selbstwertgewinn. Seit der letzten Erhebung im Jahr 2008, hat in der Umfrage die Bedeutung allein dieses Aspektes um gute zwölf Prozent zugenommen. Weniger gefragt als bisher angenommen sind Web 2.0-Elemente.



12 Tipps zur Nutzung von Social Media

Zurzeit ist Social Media in aller Munde. Facebook, Twitter und weitere Social Media Tools haben den Weg zusätzlich in die klassischen Medien gefunden und die Marketingentscheider werden nun auf das aktuelle Web mit seinen Möglichkeiten zur Kundenkommunikation aufmerksam.
Doch was muss man im Social Web beachten, wie spreche ich die Nutzer richtig an und am besten wie führe ich einen Dialog mit meinen Kunden? Dies sind Fragen, die momentan heiß diskutiert werden. Hier sind 12 Tipps, die das Arbeiten mit Social Media erläutern und Hilfestellungen im Umgang mit dem Web geben.



Yahoo-Aktien im Aufschwung nach Yangs Rücktritt

Der Rückzug Yangs trieb den Aktienwert von Yahoo deutlich nach oben, im offiziellen Handel an der Börse in New York kletterte das Papier um 8,65 Prozent auf 11,55 Dollar; im nachbörslichen Handel legte die Aktie noch einmal um 1,30 Prozent auf 11,70 Dollar zu.

yahoo_1.JPGMit dem Rücktritt des schärfsten Gegners einer Übernahme durch Microsoft könne nun “die Tür zu Gesprächen geöffnet werden, die sonst verschlossen geblieben wäre”, sagte Michael Cuggino, Analyst bei bei Pacific Heights Asset Management in San Francisco, gegenüber der Finanznachrichtenagentur Bloomberg. Viele Beobachter sehen für das angeschlagene Unternehmen finanziell eine “dringende Notwendigkeit”, entsprechende Gespräche wieder aufzunehmen. Am Ende der gescheiterten Verhandlungen hatte Microsoft 33 Dollar je Yahoo-Aktie geboten, zum Handelsschluss am Montag hatte die Aktie noch bei 10,63 Dollar notiert. Allerdings hatte Microsoft zuletzt wiederholt betont, zumindest an einer kompletten Übernahme nicht mehr interessiert zu sein.

Mit Microsoft könnte optional jedoch nun eine Partnerschaft in bestimmten Werbe-Bereichen oder ein Verkauf der Such-Sparte ins Gespräch kommen. Für den heutigen Mittwoch hat Microsoft sein jährliches Aktionärstreffen anberaumt.

via: Heise



LinkedIn will in Deutschland starten

Xing bekommt Ende des Jahres Konkurrenz vom amerikanischen Original LinkedIn. Das Business-Netzwerk will dann den lang angekündigten deutschsprachigen Ableger starten.

“Geplant haben wir den deutschen Start ja schon einige Zeit, aber irgendwie kam immer ein anderes Projekt dazwischen.”

linkedin_logo.jpg,so LinkedIn-Gründer Reid Hoffman und räumt auch ein, dass Xing zumindest in Deutschland sehr gut dasteht. So sei das große Netzwerk von Xing in Deutschland für Geschäftsbeziehungen sehr wertvoll.

Noch ist unklar, wie LinkedIn die deutschen Xing-Mitglieder zum Wechsel bewegen will. Ein großer Vorteil wäre mit Sicherheit eine starke internationale Vernetzung durch das in den USA weit verbreitete Netzwerk. Das Hauptargument vom Gründer scheint jedoch viel simpler: “Wir bieten mehr Features als Xing – die meisten sogar kostenlos.”

via: W&V (Newsletter)



Luis Vuitton gewinnt gegen Ebay

Das Auktionshaus wurde zu einer Strafe von knapp 40 Millionen Euro verurteilt, Ebay habe den Handel mit gefälschten Luxuswaren erwiesenermaßen nicht verhindert. Das US-Unternehmen wurde zudem bestraft, weil es den Handel mit Artikeln zugelassen hatte, die sonst nur über ausgewählte Distributionswege abgesetzt werden dürfen.

ebay_1.pngWegen des Handels mit gefälschten Artikeln des Taschenherstellers “Louis Vuitton Malletier” soll Ebay nun 19,28 Millionen Euro an LVMH (Moët Hennessy – Louis Vuitton SA) zahlen. Für gefälschte Waren von “Christian Dior Couture” werden 17,3 Millionen Euro fällig. 3,25 Millionen Euro Strafe muss Ebay zahlen, weil über das Online-Auktionshaus Parfums der Marken Christian Dior, Kenzo, Givenchy und Guerlain bezogen werden konnten. Die Produkte dürfen laut LVMH nur über exklusive Partner gehandelt werden. Zuwiderhandlungen können Ebay künftig pro Tag bis zu 100.000 Euro kosten.

Nerses Chopurian von Ebay Deutschland erklärte dazu:

“Im heutigen Urteil geht es nicht um unseren Kampf gegen Produktfälschungen. Im heutigen Urteil geht es um den Versuch von LVMH, Handelspraktiken zu schützen, die den freien Wettbewerb verhindern – auf Kosten der Wahlfreiheit der Verbraucher und der Lebensgrundlage rechtschaffener Verkäufer. In ihrem Namen werden wir gegen diese Entscheidung ankämpfen und ein Berufungsverfahren anstreben.”

LVMH ist nicht die einzige französische Luxusmarke, die wegen Produktfälschungen gegen eBay vorging. Am 4. Juni hatte ein französisches Gericht Ebay bereits zur Zahlung von 20.000 Euro an den Konzern Hermes verurteilt, weil über den Online-Marktplatz zwei gefälschte Handtaschen der Luxusmarke verkauft worden waren.

via: Heise



Adidas startet Online-Shop in Deutschland

adidas_logo.pngDer Marenhersteller Adidas will den Vertriebskanal Internet deutlich stärken und plant den Ausbau seines Online-Vertriebs in verschiedenen Ländern.

So kündigte der Sportartikel-Hersteller den Start des ersten deutschen Adidas Online-Shops in der zweiten Jahreshälfte 2008 an. In den Niederlanden funktioniert diese Distributionsweg bereits und soll auch noch auf andere Länder ausgedehnt werden.

via: Internet World Business