Internetgigant Google gibt in seinem offiziellen Blog den Start von „Google Domestic Trends“ bekannt.
Dabei handelt es sich um eine Sammlung von Datenpools, die Aufschluss über häufig eingegebene, für wirtschaftliche Interessen relevante Suchbegriffe bei Googles Suchmaschine, gibt. Davon verspricht man sich interessante Einblicke in ökonomische Entwicklungen. Das Ganze wird betrieben im Rahmen von „Google Finance“, wo man schon länger aktuelle Zahlen aus der Wirtschaft und Finanzen einsehen kann. Der „Google Auto Buyers Index“ beispielsweise zeigt seit Juli 2009 einen rasanten Anstieg der Autoverkäufe in den USA, bedingt durch das „cash for clunkers“-Programm, ein Konzept, das hierzulande bis vergangenen Mittwoch als Abwrackprämie für Diskussionen sorgte.
Suchbegriffe, die für wirtschaftliche Zusammenhänge von Bedeutung sind werden durch Domestic Trends registriert und gezählt. Dafür wurden 23 verschiedene Indizes implementiert, die die wichtigsten Bereiche abdecken, darunter Handel, Automobilindustrie und Arbeitsmarkt. Inwiefern Ökonomen und Marktbeobachter daraus Nutzen ziehen können versucht der Internet-Gigant durch den Bereich der Luxusgüter zu erläutern. Begriffe wie „Diamant, Juwel, Schmuck“ wurden in jedem Dezember schlagartig weitaus häufiger eingegeben als im Jahresdurchschnitt. Dennoch zeigt sich ab 2007 eine deutliche Abschwächung dieser Spikes, also Hochs. Google verspricht dem Anwender fortlaufende Vergleiche zu aktuellen Börsendaten, zudem können die Daten heruntergeladen und für eigene Modelle verwendet werden.
via: Ecin
Tags: Branchen, Digital Life, Finance, Google.
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