Alle Artikel der Kategorie 'Medien'

Diese Kategorie abonnieren

Samsung-Projektor: Office ohne PC

Samsung hat zwei neue Präsentationsprojektoren vorgestellt. Sie bieten die Möglichkeit über einen USB-Stick auch ohne Computer Office-Dateien anzuzeigen. Der SP-M205W und der SP-M255W erreichen eine Auflösung von 1.024 x 768 Pixeln.

Neben den genannten Office-Daten (Version 97-2007) können die Projektoren auch PDFs, Textdateien und JPEGs darstellen. Auch Filmformate wie AVI, WMV, MP4 und MPEG, sowie Sounddateien (MP3 und WMA) können problemlos wiedergegeben werden. Dabei sollen die Lampen eine Lebensdauer von 5.000 Stunden im Eco-Modus vorweisen.

Die Projektoren sind mit jeweils einem VGA-, HDMI- und Composite-Anschluss ausgestattet und besitzen einen integrierten Lautsprecher, welcher zusätzliches Equipment überflüssig macht.

Sie sollen erst Ende April 2010 in den Handel kommen, Preise hat Samsung bisher noch keine genannt.



Internet muss sein

Es führt kein Weg mehr am Web vorbei, besonders die Unterhaltungselektronik setzt nun vermehrt auf internetfähige Geräte.

Die Frühadopter, die den kleineren Teil der Käuferschaft ausmachen, sind, wenn es um die neusten Geräte und Innovationen geht, immer sofort dabei. Der Großteil der Endverbraucher wartet erst einmal ab, zeigt sich aber nicht abgeneigt gegenüber den neuartigen Fernsehern und Technologien. Das wird aus einer Untersuchung von InStat deutlich. So sollen bereits bis 2013 40 Prozent aller weltweit erworbenen Fernseher internetfähig sein. Weitet man die Kategorien aus wären es dann über 500 Millionen Produkte aus der Unterhaltungselektronik die Internetverbindungen unterstützen. Zudem soll die jährliche Zuwachsrate zwischen 2008 und 2013 starke 64 Prozent betragen.

Somit winken den Herstellern fantastische Umsatzpotenziale. Natürlich bewegt sich die Wachstumsrate in einem so hohen Bereich nur deswegen, weil fast jedes Gerät dem internetfähigen Standard erst angepasst werden muss.

Die Wünsche der Verbraucher bewegen sich dort hin, dass jedes seiner Medien über eine Plattform gesteuert werden soll. So sollen immer mehr einzelne Geräte zusammengefügt werden. Den Experten zufolge lag im Jahr 2009 das Verhältnis von Breitbandanschlüssen der Haushalte zu webfähiger Unterhaltungselektronik bei 5:1. Dieses Verhältnis soll sich bis 2013 quasi ausgleichen und einem Verhältnis von 2:1 gleichstehen. Dieser Internet-Boom eröffnet vielen Unternehmen und Video-Marketern neue Perspektiven im Widget und Applikationen-Bereich.



Das Internet ist das drittstärkste Werbemedium

Im vergangenen Jahr ist der Werbemarkt im Onlinebereich auf 4,1 Milliarden Euro gewachsen (Steigerung um zwölf Prozent). Das wurde durch eine Erhebung der Bruttowerbeinvestitionen durch den Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) deutlich. Durch einen Werbemarktanteil von 16,5 Prozent setzte sich das Internet vor die Publikumszeitschriften und reite sich direkt hinter den klassischen Werbemedien TV und Zeitung als drittstärkstes Werbemedium in Deutschland ein.

„Es ist kein Geheimnis mehr, dass vor allem Display-Werbung im Internet Markenwerte positiv beeinflusst.“, sagt Arne Wolter (G+J Electronic Media Sales), stellvertretender OVK-Vorsitzender.

Laut ihm wird sich die klassische Marketingkommunikation weiter in den Online-Bereich verlagern. Die klassische Online-Werbung gab 2009 mit 2,17 Milliarden Euro den größten Anteil am Online-Werbemarkt in Deutschland. Mit 1,62 Milliarden Euro folgt das Suchwortmarketing auf Rang zwei. Erstmal wurden im vergangenen Jahr mehr als 300 Millionen Euro Bruttowerbeinvestitionen im Affiliate-Marketing erreicht.

2009 zählten unter anderem Video-Ads mit einer Wachstumsrate von 65 Prozent zu den Förderern im klassischen Display-Bereich. Gefragt waren auch Wallpaper, welche ein Wachstum von 65 Prozent verbuchen konnten.

„Wir gehen davon aus, dass Bewegtbild-Werbung im Internet auch 2010 weiter stark zulegen wird”, sagt Paul Mudter (IP Deutschland), Vorsitzender des OVK im BVDW.

Für das Jahr 2010 wird vom Vermarkterkreis ein erneutes Bruttowachstum von der Werbung im Online-Bereich von rund 14 Prozent prognostiziert. Der Prognose nach dürfte das Bruttovolumen des Online-Werbemarktes somit mehr als 4,6 Milliarden Euro erreichen.

„In den nächsten zwei bis drei Jahren wird sich das Internet hinter TV als zweitstärkstes Werbemedium etablieren, da die Budgets weiterhin nachhaltig in den Online-Bereich wandern. Der Abstand zu den Zeitungen beträgt schon jetzt weniger als fünf Prozent und wird schon 2010 weiter schrumpfen”, ergänzt Mudter.



Nexus One in Deutschland erhältlich

In der ersten Januarwoche wurde das Android-Smartphone von Google vorgestellt. Bei einigen Anbietern in Deutschland ist es bereits erhältlich. Jedoch erreicht der Google-Shop nur Kunden in den USA, Großbritannien, Hong Kong und Singapur. Dort wird die US-Version des Handys für 530 US-Dollar Vertragsfrei und ohne Simlock angeboten.

Einige deutsche Webshops die sich auf den Import begehrter Smartphone spezialisiert haben bieten das Nexus One bereits an. Dort werden die Handys für 650 bis 750 Euro ohne Versand gehandelt. Günstiger findet man es bei Ebay, dort ist es bereits für unter 600 Euro zu haben.

Dabei ist das Google-Angebot auch ohne den günstigen Dollar-Kurs für ein gut ausgestattetes Handy eine preisgünstige Alternative. Mit der Einfuhrumsatzsteuer von 19 Prozent liegt der Preis immer noch bei rund 450 Euro, ohne Vertrag versteht sich. Widerrum lohnt es sich auf die angekündigte EU-Version des Nexus One zu warten. Diese soll aller Voraussicht nach Mitte Februar hier erhältlich sein. Der US-Version fehlt die Multitouchfunktion zum Zoomen von Bildern und Webseiten, diese Funktion könnte in der EU-Version enthalten sein.



Es ist da: Das iPad

Gestern Abend um 19:00Uhr MESZ war es soweit, Apple stellte das neue iPad vor. Genutzt werden kann das iPad für Bücher, Magazine und Spiele, als Multimediaplayer. Zusätzlich macht Apple den Netbooks Konkurrenz, da das iPad auch als abgespeckter Heimcomputer verwendet werden kann.

Beeindruckend aber wenig überraschend war die Präsentation des iPads. Monatelang gab es Spekulationen und Insiderinformationen bezüglich eines Tablet-PCs. Im den letzten 10 Jahren ist Apple immer wieder ein solcher Marketing-Erfolg gelungen. In diesem Zeitraum wurden von Apple Produkte veröffentlicht die die Märkte stark veränderten, oder eigene Märkte schaffen. Solch einen Erfolg wollte Steve Jobs, Gründer von Apple, auch diesmal wieder hervorrufen.

So ist das iPad ein Buch, eine mobile Spielekonsole, ein HD-fähiger Multimediaplayer, eine Surfstation und ein kleiner Arbeitsplatz mit virtueller Tastatur. Vom Aufbau ähnelt es sehr dem iPhone und dessen Funktionen.

Bücher, Magazine und Zeitungen können ideal mit dem iPad dargestellt werden, das Format stimmt, genau wie die Farben und die Bedienung. Zusätzlich wird Apple einen iTunes-ähnlichen iBook Service anbieten, über den weitere Werke erworben werden können.

Da das iPad alle Apps des iPhone benutzen kann werden auch Spiele auf dem iPad funktionieren. Nur besser, größer und schneller. Eine echte Konkurrenz für Nintendo.

Das HD-Display wird angebunden an den iTunes-Store die Möglichkeit bieten sich Filme und Serien auf dem iPad anzusehen. Auch mobiles Surfen wird via 3G-Netz möglich sein, Flash kann aber auch das iPad nicht.

Somit bietet das iPad alles an Hard- und Software, was man in seiner Freizeit braucht. Laut Apple soll die Batterielaufzeit auf 10 Stunden betragen, der Standby sogar mehr als einen Monat.

Der Akku wird auch beim iPad nicht austauschbar sein. Apple füttert seinen Tablet-PC mit einem eigens entwickelten Prozessor, dem A4, dieser besitzt 1 Gigahertz. Das iPad wird in zwei Monaten (nur W-Lan) auf dem amerikanischen Markt eingeführt. 30 Tage später soll die 3G + W-Lan Version folgen.

Dabei wird die 3G Version jeweils 130 Dollar teurer sein als die W-Lan Ausgabe. Es wird drei Speicherstufen geben. Die kleinste wird 16 Gigabyte groß sein (499 Dollar bzw. 629 Dollar) die mittlere 32 Gigabyte (599 Dollar bzw. 729 Dollar) und die größte 64 Gigabyte (699 Dollar bzw. 829 Dollar).



Live-Konzerte demnächst bei Youtube?

Googles Videoplattform Youtube plant in Zukunft Live-Konzerte im Internet anzubieten, jedoch nur gegen Bezahlung.

„Live-Streams von Konzerten könnten sehr geeignet sein für ein Pay-per-View-Modell“, so Youtube-Manager Patrick Walker.

Die bisherigen Angebote, die durch Werbung finanziert wurden, wie die Konzerte von U2 und Alicia Keys in diesem Jahr seien positiv ausgefallen. In dieser Woche startet Youtube in den USA, wie von uns berichtet, einen Versuch mit einem kostenpflichtigen Online-Video-Verleih.

„Wir werden auch künftig vor allem ein werbefinanziertes Portal sein, aber Bezahlinhalte können in manchen Segmenten sinnvoll sein“, sagte Walker weiter.

Momentan würden täglich weltweit über eine Milliarde Videos über Youtube angeschaut.
Ein Siebtel dieser Videos war mit Werbung versehen und so flossen Werbegelder an Youtube und die Rechteinhaber der Videos.

Die deutsche Musikverwertungsgesellschaft GEMA ist damit jedoch nicht befriedigt und fordert zusätzliches Geld. Der vor fast einem Jahr ausgelaufene Vertrag zwischen GEMA und dem Videoportal wurde bis heute nicht verlängert.

„Wir arbeiten hart daran, eine Lösung zu finden, aber die Dinge sind komplex. Wir brauchen einen willigen Partner, um Wachstum zu erzielen und nicht einen, der uns mit kostspieligen Lizenzen behindert (…) In den Niederlanden und in Großbritannien konnten wir uns mit den Verwertungsgesellschaften einigen.“, so Walker.

Der Hauptstreitpunkt sei das Geld: Die GEMA, die zuständig dafür ist die Nutzungsgebühren für die Komponisten und Verlage einzufordern, wollte pro geschautem Musikvideo auf Youtube einen Cent. Dies war für das Videoportal zu viel und so kamen die zwei Parteien bis jetzt auf keinen gemeinsamen Nenner.

Trotz der Differenzen zwischen GEMA und Youtube bieten viele Plattenlabels ihre Videos weiterhin auf Youtube an.

„Die meisten Labels haben kein Problem mit uns. Viele Künstler haben eigene Youtube-Seiten, nicht nur um Videos zu zeigen, sondern auch um Promotion zu machen, T-Shirts und Konzerttickets zu verkaufen (…) So bringen wir den Plattenfirmen eine Menge Umsatz – auch außerhalb von Online.“ äußerte sich Walker.



Neues iPhone soll im April erscheinen

Apples neue iPhone-Generation soll noch vor Juni 2010 erscheinen. Das neue Smartphone soll sogar schon im April oder Mai vorgestellt werden.

Laut dem französischen Wirtschaftsmagazin challenges soll das Gerät bereits im Mai zum Verkauf stehen. In Korea hingegen soll es schon im April erhältlich sein, so die Korea Times.

Angeblich soll das neue Handy mit einem Dual-Core Prozessor und einem besseren Grafikchip ausgestattet sein. Zudem soll das neue iPhone ein OLED-Display besitzen, ähnlich dem des Nexus One von Google. Außerdem soll eine 5 Megapixel Kamera verbaut sein.
Bei all diesen Daten und Terminen handelt es sich derzeit um Spekulationen verschiedener Quellen im Internet. Es bleibt abzuwarten ob Apple sich in den nächsten Wochen zu dem neuen iPhone äußert, und eventuell den Erscheinungstermin bestätigt oder verwirft.