Alle Artikel der Kategorie 'Public Sector'

Diese Kategorie abonnieren

12 Tipps zur Nutzung von Social Media

Zurzeit ist Social Media in aller Munde. Facebook, Twitter und weitere Social Media Tools haben den Weg zusätzlich in die klassischen Medien gefunden und die Marketingentscheider werden nun auf das aktuelle Web mit seinen Möglichkeiten zur Kundenkommunikation aufmerksam.
Doch was muss man im Social Web beachten, wie spreche ich die Nutzer richtig an und am besten wie führe ich einen Dialog mit meinen Kunden? Dies sind Fragen, die momentan heiß diskutiert werden. Hier sind 12 Tipps, die das Arbeiten mit Social Media erläutern und Hilfestellungen im Umgang mit dem Web geben.



Junge Wähler würden gerne online wählen

Eine Umfrage vom BITKOM und Forsa hat ergeben, dass das Web für mehr als ein Drittel der jungen Wähler das Informationsmedium Nummer eins ist.

Bei den Wahlberechtigten zwischen 18 und 29 Jahren liegt das Internet klar in Front als Quelle für die politische Information: Nach einer repräsentativen Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikatiuon und neue Medien, BITKOM , durchgeführt hat, nutzen 77 Prozent das Internet als Informationsquelle Nummer eins. Fernsehen folgt in dieser Gruppe mit 61 Prozent, persönliche Gespräche mit 56 Prozent und Tageszeitungen werden von 54 Prozent als Hauptinformationsquelle genannt.

In der Gesamtbevölkerung kehrt sich die Präferenz um: Hier steht das Fernsehen an erster Stelle, gefolgt von Tageszeitungen, Radio und persönlichen Gesprächen. Das Internet wird hier erst an fünfter Stelle genannt.

Wer sich im Netz über Politik informiert, macht dies mehrheitlich über die Nachrichtenseiten der klassischen Medien: 81 Prozent nutzen die Online-Angebote von Zeitungen, Magazinen oder TV-Sendern. Jeder Dritte informiert sich auf den Seiten der politischen Parteien. Von den 18- bis 29Jährigen surfen sogar 55 Prozent die Webseiten der Parteien direkt an.

Eigene Partizipation am politischen Entscheidungsprozess liegt bei den Befragten hoch im Kurs: Von allen Beteiligten wollen 40 Prozent direkt an politischen Entscheidungen mitwirken, bei den Jüngeren sind es sogar 46 Prozent. Wobei hier die Parteipräferenzen stark ins Gewicht fallen: Die Anhänger der Grünen liegen mit 58 Prozent weit vorne bei den Partizipationswünschen. Dagegen bilden die Anhänger der Unionsparteien mit 34 Prozent das Schlusslicht der Skala. Besonders stark ist der Beteiligungswunsch bei allen Befragten auf kommunaler Ebene.

Ein weiteres Ergebnis der BITKOM-Studie: Fast die Hälfte der Bevölkerung (47 Prozent) würde bei Wahlen ihre Stimme über das Internet abgeben. Unter den Jungen befürworten sogar 57 Prozent Online-Wahlen. Laut BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer würde eine Mobilisierung der Wähler

“durch Online-Wahlen deutlich erleichtert”.

Die niedrige Wahlbeteiligung bei der letzten Europawahl hätte demnach deutlich durch Internet-Stimmabgabe gesteigert werden können. Die Studie geht von einer Wahlbeteiligung von 54 Prozent gegenüber den tatsächlichen 43 Prozent aus.

Das Marktforschungsinstitut Forsa hat im Juni 2009 im Auftrag des BITKOM 1005 Personen ab 18 Jahren repräsentativ telefonisch befragt.

Inwieweit das Internet tatsächlich wahlentscheidend sein wird, bleibt aber abzuwarten. Ob zum Beispiel tatsächlich die Piratenpartei mit großem Abstand vor den etablierten Parteien landet, wie derzeit bei der Sonntagsfrage von StudiVZ/MeinVZ, muss bezweifelt werden. ( fb )

via: iBusiness



WebTV von Sevenload zur Bundestagswahl

Um von der Wahleuphorie zu profitieren, startet Sevenload mit „Wahlzeit“ ein eigenes WebTV-Format.

Zunächst gibt es eine Sendung pro Woche, in der die Politprominenz auch von der persönlichen Seite präsentiert werden soll. Ab September will sevenload täglich bis zum Wahltag eine neue Sendung rausbringen, die über die aktuellen Ereignisse berichtet.

Über das Portal können sich auch die Wähler zu Wort melden und die Videobeiträge der Politiker bewerten und kommentieren. Die Sendungen erscheinen zunächst exklusiv auf sevenload und dem Onlineportal T-Online. Etwas später sollen sie auch auf anderen sozialen Netzwerken zu sehen sein. (dah)

via: InternetWorldBusiness



Internetnutzer sollen für die Zeitungskrise bluten

Weltweit geht es den Zeitungsverlagen schlecht. Um den schwächelnden Printverlagen unter die Arme zu greifen, denkt man in den Niederlanden jetzt ernsthaft über eine Internet-Steuer nach.

Eine Diskussion, zu der es in Deutschland hoffentlich nicht kommen wird: Internetnutzer in den Niederlanden sollten jährlich zwei Euro zusätzlich zu ihrem Online-Anschluss bezahlen, um dem angeschlagenen Zeitungsmarkt unter die Arme zu greifen. Das empfiehlt eine von der Regierung in Den Haag eingesetzte Kommission. Schließlich hätten vor allem die Zeitungen unter der Gratis-Kultur des Internets zu leiden.

Zeitungen könnten im Internet kaum etwas verdienen, obwohl sie zumindest einen Teil ihrer Artikel dort veröffentlichten. Die Steuer mache den Benutzern deutlich, dass auch allgemein zugängliche Informationen nicht gratis sind, zitiert die Netzzeitung aus dem Bericht. So sollen pro Jahr zwölf Millionen Euro zusammenkommen. (og)

via: iBusiness



Regierung will Internetnutzung der Bürger verstärken

Insbesondere Menschen der älteren Generationen, Menschen mit geringem Einkommen oder niedriger Bildung sowie Menschen mit Behinderung nutzen digitale Medien kaum.

Die Bundesregierung will die Internetnutzung der Bürger in Deutschland verstärken. Vor allem ältere Menschen, Menschen mit geringem Haushaltseinkommen und niedriger Bildung sowie Menschen mit Behinderung nutzten digitale Medien kaum.

Die Bundesregierung will die Internetnutzung der Bürger in Deutschland verstärken. Ziel sei es, die rund 26 Millionen Bürger in Deutschland über 14 Jahre, die bisher keinen Bezug zum Internet hätten, den Zugang zum Netz zu ermöglichen, teilte das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie zum Start der neuen Initiative «Internet erfahren» mit. Es sei eine politische und soziale Aufgabe, allen Bürgern Zugang zu den digitalen Medien und ihren Chancen zu ermöglichen, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin Dagmar Wöhrl. Vor allem ältere Menschen, Menschen mit geringem Haushaltseinkommen und niedriger Bildung sowie Menschen mit Behinderung nutzten digitale Medien kaum. (kd)

via: Acquisa



Deutschland hat Nachholbedarf im eGovernment

Die Bundesrepublik liegt bei der elektronischen Kommunikation zwischen Bürgern und Ämtern deutlich zurück.

Eine internationale Studie von Accenture zeigt: In Sachen eGovernment besteht in Deutschland noch großer Nachholbedarf. Nur 18 Prozent der Bundesbürger kontaktieren Behörden über das Netz. Unter 21 untersuchten Staaten stellt dies den zweitgeringsten Anteil dar; nur im Japan gehen weniger Menschen online zum Amt. Der elektronische Kontakt zwischen Einwohnern und Öffentlicher Verwaltung hat sich in Deutschland offenbar noch nicht voll etabliert. Obwohl sich Anfragen und Anträge online schneller und oft günstiger bearbeiten ließen, würde dieser Kommunikationsweg bisher schlicht zu wenig genutzt, so Michael Pitsch von Accenture.

Um eine Behörden zu erreichen, greifen die Deutschen hingegen liebsten zum Telefon: Für jeden dritten ist es der bevorzugte Kontaktweg. 68 Prozent beurteilen die telefonische Erreichbarkeit der Öffentlichen Verwaltung zudem als gut bis sehr gut. Im Falle der Einführung der geplanten einheitlichen Behördenrufnummer “115″ erwarten die Experten hier noch eine weitere Verbesserung. Rund 29 Prozent bevorzugen den persönlichen Gang zum Amt.

Zwar stehe das deutsche Verwaltungssystem vor deutlich komplexeren Herausforderungen, als Behörden in vielen kleineren oder wenig dicht besiedelten Staaten, dennoch müsse die öffentliche Verwaltungen im Sinne der Kundenorientierung auch hierzulande Lösungen finden, um Bürgern und Unternehmen ein schnelleren Kontaktaufnahme zu Ämtern und Zulassungsstellen zu ermöglichen, mahnt Pitsch weiter. Auf regionaler Ebene funktioniert die offenbar bereits besser: So hätten zahlreiche Gemeinden und Landesbehörden in den letzten Jahren bereits viel versprechende eGovernment-Lösungen auf den Weg gebracht, um näher an ihren Kunden, den Bürgern, zu sein.

via: Ecin



PwC-Studie: Wie nutzen die Deutschen das Internet?

Auch wenn das Internet von den Deutschen intensiv genutzt wird, sehen sie es trotzdem durchaus kritisch.

Die Datenpannen der letzten Zeit haben bei deutschen Internetnutzern offensichtlich Eindruck gemacht. Mehr als die Hälfte der Befragten hat Bedenken, Kontodaten oder Kreditkartennummern über das Netz zu übertragen. Fast jeder (90 Prozent) fürchtet, dass persönliche Daten missbraucht werden. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie “Internet 2009 - Wer macht was im World Wide Web?”, die das Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsunternehmen PricewaterhouseCoopers (PwC) anlässlich der Cebit vorgestellt hat.

Das hat Auswirkungen auf die Nutzungsgewohnheiten: Mehr als die Hälfte der Nutzer (54 Prozent) erledigt beispielsweise keine Geldgeschäfte über das Netz. Nur ein knappes Drittel (31 Prozent) nutzt häufig Onlinebanking.

Dabei sind die Aussichten für die Anbieter kommerzieller Dienste in Deutschland gar nicht schlecht. Laut der Studie nutzen gut zwei Drittel (63 Prozent) der Deutschen das Internet. Allerdings ist die Verteilung weiterhin ungleich: Online sind eher die Jüngeren. 83 Prozent der Befragten über 60 Jahren nutzen das Internet selten oder nie. Gesurft wird regelmäßig: Zwei Drittel der Nutzer surfen jeden Tag. Lediglich jeder 20. nutzt das Internet seltener als einmal pro Woche.

Die wichtigste Anwendung ist nach wie vor die elektronische Kommunikation, nur 10 Prozent
der Befragten schreiben keine E-Mails. 69 Prozent der Befragten kaufen häufig oder gelegentlich im Netz ein, 59 Prozent buchen Flüge, Bahnfahrkarten oder ganze Reisen online. Dabei scheint der Besuch beim Onlinehändler den meisten einen Zeitvorteil zu verschaffen. Gut zwei Drittel gaben an, dass sie trotz intensiver Internetnutzung mehr Zeit haben als früher.

Große Bedeutung hat Internet auch als Informationsmedium. Eine große Mehrheit (86 Prozent) gab an, im Internet schnell und gezielt nach Informationen zu suchen. Entsprechend gehören zu den beliebtesten Angeboten Suchmaschinen, die drei Viertel der Befragten oft nutzen, Onlineenzyklopädien wie Wikipedia (33 Prozent) und die Seiten von Zeitungen und Magazinen (23 Prozent).

Sogenannte Web-2.0-Anwendungen erfreuen sich da einer größeren Beliebtheit: Mehr als ein Drittel der Befragten (38 Prozent) nutzt Soziale Netzwerke wie Facebook oder Xing. Die Nutzung dieser Angebote hängt jedoch sehr vom Alter ab. Drei Viertel der Nutzer unter 30 Jahren nutzen die Communities. Bei den Nutzern zwischen 30 bis 49 Jahren ist es weniger als ein Drittel (31 Prozent).

Fast jeder zweite (44 Prozent) betrachtet das Netz vor allem als Unterhaltungsmedium - was aber gerade für die Jüngeren kein Widerspruch sein muss: Für 69 Prozent der Befragten unter 30 Jahren bedeutet Internet Spaß und Unterhaltung. So kauft etwa fast jeder Zweite (40 Prozent) der Unter-30-Jährigen Musik online, jeder Dritte spielt im Web. Gleichzeitig nutzt praktisch jeder aus dieser Altersgruppe (90 Prozent) das Netz als Informationsquelle.

Gesurft und gemailt wird eher zu Hause als im Büro. Nur etwas mehr als die Hälfte der Befragten (51 Prozent) nutzt E-Mail und Internet auch beruflich, fast alle hingegen (90 Prozent) aus privaten Gründen. Während bei der privaten Nutzung der Bildungshintergrund kaum eine Rolle spielt, hängt die berufliche Nutzung stark davon ab: 30 Prozent der Nutzer mit einem Hauptschulabschluss nutzen das Internet bei der Arbeit. Bei den Nutzern mit Abitur oder Hochschulabschluss ist der Anteil doppelt so hoch. Für Aus- und Weiterbildung spielt das Internet nur eine untergeordnete Rolle: 17 Prozent der Befragten nutzen das Web dazu. Auch von denen, die in einer Ausbildung stecken, nutzen nur die Hälfte das Web zur Aus- und Weiterbildung.

Für die Studie befragte PwC 1.006 repräsentativ ausgewählte Menschen ab 16 Jahren. (wp)

via: Golem