Alle Artikel der Kategorie 'Retail'

Diese Kategorie abonnieren

12 Tipps zur Nutzung von Social Media

Zurzeit ist Social Media in aller Munde. Facebook, Twitter und weitere Social Media Tools haben den Weg zusätzlich in die klassischen Medien gefunden und die Marketingentscheider werden nun auf das aktuelle Web mit seinen Möglichkeiten zur Kundenkommunikation aufmerksam.
Doch was muss man im Social Web beachten, wie spreche ich die Nutzer richtig an und am besten wie führe ich einen Dialog mit meinen Kunden? Dies sind Fragen, die momentan heiß diskutiert werden. Hier sind 12 Tipps, die das Arbeiten mit Social Media erläutern und Hilfestellungen im Umgang mit dem Web geben.



Kunden wünschen sich bessere Vernetzung zwischen Internet und Ladengeschäft

Eine Befragung von Berater Accenture unter 1.000 Verbrauchern zeigt, dass jeder zweite Deutsche (54 Prozent) sich vor einem Kauf im Laden sich über das Internet über das Produkt informiert. Oft widersprechen die Angaben des Händlers auf der Internetseite denen im Laden.

Der Online-Handel boomt, während das Ladengeschäft stagniert. Trotzdem verbinden viele Händler ihr stationäres Geschäft noch nicht im Sinne des Kunden mit dem Absatz- und Informationskanal Internet. Zu dieser Einschätzung kommt Christoph Schwarzl, Geschäftsführer im Bereich Handel & Konsumgüter bei Accenture.

“Bei Händlern, deren Ladengeschäft und Online-Auftritt gut miteinander vernetzt sind, kaufen Kunden häufiger und geben bis zu einem Drittel mehr aus”,

so Christoph Schwarzl. Es sei ein klarer Wettbewerbsvorteil, ein nahtloses Einkaufserlebnis bieten zu können.

Eine sinnvolle Verbindung beider Verkaufswege sieht der Fachmann zum Beispiel darin: Die Ware kann online bestellt und im Geschäft abgeholt werden. Dieser etwa in England und den USA bereits verbreitete Service fände auch hierzulande Freunde, so die Befragung - 37 Prozent der Konsumenten bekunden Interesse daran.

Die Vorteile: Ein Online-Besteller ist nicht an die Auslieferzeiten der Zusteller gebunden. Er kann die Ware dann abholen, wenn es in seinen Zeitplan passt. Der Händler wiederum kann Angebote vorbereiten, die das im Internet gekaufte Produkt ergänzen.

“Vielen Kunden wäre schon sehr damit geholfen, wenn sie auf der Webseite eines Geschäfts erfahren könnten, ob ein bestimmter Artikel gerade im Laden vorrätig ist”,

sagt Christoph Schwarzl.

“Aber nur ganz wenige Handelsunternehmen bieten diesen Dienst in Deutschland an.”

Viele seien dazu etwa aufgrund alter IT-Systeme gar nicht in der Lage.

Außerdem zeigt die Studie: 32 Prozent der Befragten würden es begrüßen, online bestellte Waren in Geschäften zurückgeben oder umtauschen zu können. 31 Prozent interessieren sich dafür, ihre Einkäufe nach dem Kauf im Geschäft nach Hause geliefert zu bekommen.

Auch Informationen sollten kanalübergreifend vernetzt werden. 40 Prozent der Kunden wünschen sich im Internet zum Beispiel Empfehlungen von Verkäufern. Im Laden hätten sie gerne Zugriff auf Erfahrungsberichte und Bewertungen von Kunden, die ein Produkt bereits gekauft haben.

“Verbraucher entwickelten sich mehr und mehr zu Wanderern zwischen den Kanälen”,

so Christoph Schwarzl. Der Studie zufolge machen sich auch mehr als 50 Prozent der Menschen zunächst im Geschäft über ein Produkt kundig und bestellen es dann online.

“Die Gefahr, einen interessierten Verbraucher beim Wechsel von einem Kanal zum anderen zu verlieren, ist sehr groß. Dem messen viele Händlern nicht genügend Bedeutung bei.”

Was Kunden von welchem Vertriebsweg erwarten

  • Die größte Produktauswahl erwarten 39 Prozent im Internet und acht Prozent im Laden. 50 Prozent fordern in allen Kanälen die gleiche Auswahl.
  • Den günstigsten Preis fordern 50 Prozent der Befragten von Online-Shops, vier Prozent im Geschäft und 46 Prozent in allen Kanälen.
  • Bei Lieferzeit und Warenverfügbarkeit sollten sich Internet und Ladengeschäft nicht unterscheiden - das fordern 72 und 79 Prozent.

Im Rahmen der Studie “Die Nutzung von Multi-Channel-Strategien im deutschen Einzelhandel” wurden unter anderem mehr als 1.000 deutsche Verbraucher befragt. Die Gesellschaft für Konsumforschung (GFK) hat die Befragung im Auftrag von Accenture durchgeführt. (jg)

via: iBusiness



Online-Marketing: Händler messen ihre Erfolge nicht

Mittlerweile ist Online-Marketing für Händler selbstverständlich. Am häufigsten werden Suchmaschinenoptimierung und der Versand von Newslettern eingesetzt. Allerdings geht nur die Hälfte der Unternehmen soweit, auch den Erfolg ihrer Online-Kampagnen zu messen.

Die aktuelle Studie E-Commerce in Deutschland von ibi research an der Universität Regensburg zeigt, dass drei Viertel der Händler auf Suchmaschinenoptimierung setzen, um Besucher in ihren Webshop zu locken. Über die Hälfte schaltet auch Suchmaschinenwerbung und informiert per Newsletter über die angebotenen Produkte.

Diese Maßnahmen verursachen zum Teil erhebliche Kosten. Jeder vierte Händler gibt für Marketing-Aktivitäten mehr als 10.000 Euro pro Jahr aus, bei zwei von fünf sind es mehr als 5.000 Euro. Suchmaschinenwerbung und Zeitungsanzeigen sind dabei die größten Kostenblöcke. Der Erfolg dieser Investitionen bleibt vielen Onlinehändlern aber verborgen. Nur gut 40 Prozente der befragten Unternehmen wissen, wie viele Besucher eine Kampagne generiert hat. Und nur 36 Prozente der Firmen, die einen Newsletter versenden, kennen dessen Öffnungsrate. (tga)

via: InternetWorldBusiness



Lidl steigt ins eCommerce-Geschäft ein

ScreenShot684.bmpAndere Lebensmitteldiscounter wie Plus, Aldi oder Real vertreiben bereits Reisen oder Blumen übers Internet. Lidl will nicht länger hinten anstehen und dringt nun auch in den eCommerce-Markt vor.

Fotos, DSL-Anschlüsse, Reisen und Blumen - daraus besteht das neue E-Commerce-Angebot des Lebensmitteldiscounters Lidl unter www.lidl-shop.de. Wie E-Commerce-Berater Jochen Krisch in seinem Weblog “Exciting Commerce” meldet, war der Start bereits für die Jahre 2006 und 2007 angekündigt. Betreiber des Shops ist die Lidl-Tochter Schwarz E-Commerce, die Logistik übernimmt Hermes.

via: InternetWorldBusiness



Ebay startet Fair-Trade-Handelsplattform

Ebay bietet ab sofort auf einem neuen Online-Marktplatz ausschließlich fair gehandelte und umweltfreundliche Produkte an.

ebay_1.gifOnline-Auktionshaus eBay erweitert sein Warenangebot durch die neue Fair-Trade-Plattform „WorldofGood“. Verkauft werden dort Artikel, die nachweislich umweltschonend und unter fairen Bedingungen produziert und gehandelt werden. Kategorien wie Haus und Garten, Schmuck, Kleidung, Kosmetika oder sogar Nahrung, bieten beispielsweise bei gerechten Verhältnissen hergestellter Kaffee oder Einrichtungsgegenstände aus Recycling-Material.

„WorldofGood“ entstand in Kooperation zwischen eBay und dem gleichnamigen Fair-Trade-Unternehmen. Alle Produkte und Verkäufer tragen Zertifikate unabhängiger Prüfungsstellen, die das Erfüllen moralischer und ökologischer Standards belegen. Auf Wunsch kann der Nutzer sich zusätzlich im Detail ansehen, welche konkreten positiven Einflüsse der Erwerb einzelner Artikel nach sich zieht. Dabei weicht eBay vom traditionellen Auktionsmodell ab, alle Waren werden zu angemessenen Festpreisen angeboten.

via: Ecin



Händler: Furcht vor Web 2.0

Eine aktuelle Studie des ECC Handel belegt, dass zwei Drittel der Händler in Web 2.0-Anwendungen große Gefahren sehen.

Händler können es sich immer weniger leisten, den Vertriebsweg Internet zu ignorieren. Das zeigt eine Vorabauswertung der Studie “Internet im Handel”, für die das E-Commerce-Center Handel 1.702 Einzelhandels- und Großhandelsunternehmen sowie Handelsvermittlungen befragte. Demzufolge sank binnen Jahresfrist der Anteil der Händler, die noch überhaupt keinen Umsatz über das Web generieren, im B-to-C-Bereich von 26,8 Prozent im Jahr 2007 auf jetzt 22,8 Prozent. Im Gegenzug stieg der Anteil der Händler, deren E-Commerce-Umsatz bereits über zehn Prozent ausmacht, drastisch an. 10,4 Prozent der Umfrageteilnehmer melden Internet-Umsatzanteile von zehn bis 25 Prozent (Vorjahr: 7,2 Prozent). Der Anteil der Händler, die über 25 Prozent ihres Umsatzes über das Web generieren, stieg noch stärker von 26,8 auf 32,1 Prozent.

via: InternetWorldBusiness



LinkedIn will in Deutschland starten

Xing bekommt Ende des Jahres Konkurrenz vom amerikanischen Original LinkedIn. Das Business-Netzwerk will dann den lang angekündigten deutschsprachigen Ableger starten.

“Geplant haben wir den deutschen Start ja schon einige Zeit, aber irgendwie kam immer ein anderes Projekt dazwischen.”

linkedin_logo.jpg,so LinkedIn-Gründer Reid Hoffman und räumt auch ein, dass Xing zumindest in Deutschland sehr gut dasteht. So sei das große Netzwerk von Xing in Deutschland für Geschäftsbeziehungen sehr wertvoll.

Noch ist unklar, wie LinkedIn die deutschen Xing-Mitglieder zum Wechsel bewegen will. Ein großer Vorteil wäre mit Sicherheit eine starke internationale Vernetzung durch das in den USA weit verbreitete Netzwerk. Das Hauptargument vom Gründer scheint jedoch viel simpler: “Wir bieten mehr Features als Xing – die meisten sogar kostenlos.”

via: W&V (Newsletter)