Unter Umständen können Twitter & Co. die Urlaubsidylle auf dem Gewissen haben. Denn jeder vierte lässt auch im Urlaub nicht von Myspace, Facebook, Twitter und Konsorten.
‘Alles super hier, die Sonne scheint und mir geht’s klasse’ - so sehen Grüße aus dem Urlaub aus. Heute in 140 Zeichen auf Twitter geschrieben oder bereits mit neuesten Schnappschüssen versehen auf Facebook. Derlei Social Networks werden im Urlaub mittlerweile häufig genutzt.
“Der aktuelle Hype um Social Media reist auch im Urlaub mit. Jeder vierte Urlaubssurfer nutzt Websites wie Twitter, Facebook und meinVZ , um mit Familie und Freunden in Kontakt zu bleiben. Das ist schnell, praktisch und schont vor allem die Urlaubskasse”,
erklärt Patrick Feil, Geschäftsführer der Reise- und Freizeit-Website Lastminute.de , die die Umfrage ‘Handy, Internet & Co im Urlaub 2009′ mit über 1.100 Teilnehmern durchgeführt hat.
Demnach sitzen 60 Prozent im Urlaub am Rechner und gehen ins Internet - davon 72 Prozent alle paar Tage ein paar Minuten, 25 Prozent jeden Tag ein paar Minuten und drei Prozent jeden Tag ein paar Stunden. Am häufigsten wird das Internet in den Ferien genutzt, um Nachrichten zu lesen, die Wettervorhersage zu prüfen, für Social Networks, für die Reiseplanung vor Ort sowie für E-Mails. Ziel also: auf dem Laufenden und in Kontakt bleiben sowie die Reiseplanung vor Ort organisieren.
Fünf Prozent geben sogar an, dass sie viel Zeit im Urlaub auf Social Networks verbringen - bei drei Prozent führt das zu Streit mit dem Partner. Gefahr lauert durch diesen Trend für die klassischen Feriengrüße: Neun Prozent nutzen heute Social Networks und 18 Prozent SMS oder MMS statt einer Postkarte - 14 Prozent vermuten gar, dass die gute alte Postkarte wegen der neuen Kommunikationsmittel vielleicht bald ausgedient hat.
Zumindest für einen Teil der Gesellschaft ist dieser Trend ziemlich negativ belegt: Lebensgefährten, die bei der anhaltenden Internet-Hibbeligkeit ihres Gefährten oder ihrer Gefährtin genervt die Augen verdrehen. Außerdem: Erholung ist mit Twitter als Urlaubsbegleiter nicht notwendiger Weise garantiert. (cr)
via: iBusiness
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