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Verlagsangebote führen bei der IVW-Online die Top 20

Die Websites von Verlagen sind in Sachen Content führend. Laut der aktuellen IVW-Online-Studie belegen Verlage 40 Prozent der Nutzung von Content-Umfeldern innerhalb der Top 20.

Insgesamt sind das knapp 2,1 Mrd. Page Impressions, wodurch die Verlagsseiten noch vor den Sites von Service-Portalen und TV-Sendern liegen.

pdficon_large.gif Das Ranking zeigt wer mit den meisten PIs im Contentbereich führt.

 

via: VDZ



Studie: Content Management Systeme müssen Allround-Talente sein

Nach der aktuellen Content Studie von contentmanager.de gewinnt die Erfolgskontrolle von Websites eine immer stärker wachsende Bedeutung. Nutzen aus solchen Erfolgskontrollen ist die Optimierung der technischen Rahmenbedingungen, insbesondere des Content-Management-Systems.

Immer mehr Online-Redakteure wollen wissen, ob sie die Nutzer ihrer Website zufrieden stellen.

  • 99  Prozent aller befragten Online-Redakteure erheben deshalb Nutzungsdaten
  • 54  Prozent beschränkt sich dabei auf die Erfassung von Klickraten (z.B. Anzahl der Seitenaufrufe und Verweildauer)
  • 45 Prozent der Studien-Teilnehmer befragen ihre Website-Nutzer direkt Abgefragt werden dabei unter anderem die Verständlichkeit von Inhalten und die Benutzerfreundlichkeit der Seite
  • Einige Redaktionen werten darüber hinaus auch Feedbackformulare auf der Website oder Einträge in Gästebüchern, Blogs und Foren aus.

Schwierigkeiten zeigen sich jedoch bei der Umsetzung der gewonnenen Daten. Rund ein Viertel der Befragten gibt an, die Ergebnisse nicht zur Verbesserung des Web-Angebots einzusetzen. Dies läge vorwiegend daran, dass die Entwicklung einer professionellen und kontinuierlichen Erfolgskontrolle für viele Unternehmen bisher noch Neuland sei. Die Orientierung an den Bedürfnissen der Nutzer sei heute jedoch das entscheidende Kriterium für den Erfolg einer Website. Die Online-Redaktionen müssen diese Bedürfnisse kennen und in Zukunft noch häufiger zur Grundlage ihrer Arbeit machen.

Derart wachsende Ansprüche seien auch in Bezug auf die technischen Rahmenbedingungen zu beobachten. Die Content Studie deckt speziell im Bereich Content-Management-Systeme, die Herzstücke der Webseiten, jedoch große Unterschiede in der Zufriedenheit mit den Systemen auf. 60 Prozent  planen laut Studie einen Wechsel ihres CMS, wobei die  einfache Anwendung der Software für die Befragten dabei das ausschlaggebende Kriterium für die entsprechende Wahl eines Systems sei. Ein weiterer wichtiger Aspekt sei der Funktionsumfang des Systems , so setzen  bereits knapp 30 Prozent der befragten Unternehmen Instrumente wie Foren, Weblogs, Applikationen oder Chats auf ihrer Website ein. Rund ein Viertel der Befragten plant in naher Zukunft den Aufbau eines Weblogs im Unternehmen.

So muss ein gutes Content-Management-System also wahrhaft Allround-Talente zeigen und all diese Kriterien erfüllen; die redaktionellen sowie auch die User-Ansprüche.

via: contentmanager.de



Wissensmanagement 2.0 mit integrierten Lösungen

Web Content Management erlebt zurzeit eine rasante Entwicklung. Detlev Legler, General Manager EMEA beim CMS-Anbieter Reddot, hat in einem Interview die aktuellen Trends erläutert.

Unternehmen, Kunden und Mitarbeiter nutzen das Internet heute sehr aktiv zum Informationsaustausch und Geschäftsabwicklung. Um diesem Trend weiterhin gerecht zu werden ist heute auch eine tiefe Integrationen mit anderen Systemen sowie die Einbindung von nutzergeneriertem Content wichtig.

Die Nachfrage nach integrierten Lösungen, mit denen Content aus verschiedenen Quellen zusammengeführt werden kann ist laut Legler seit langem sehr stark. Die bringe den Unternehmen einen enormen Effizienzschub und hat sich zum Motor vieler Business- und Innovationsprozesse entwickelt.

Dies wird auch von den Analysten von Gartner gestützt, die Web 2.0 als eine der Schlüsseltechnologien der nächsten Jahre werten. Wichtig beim Aufbau des Web 2.0 Fundaments ist laut Legler auf eine integrierte Lösung zu achten. Insellösungen führen nur zu weiteren Content-Inseln, mit denen das gesammelte Wissen nicht unternehmensweit genutzt werden kann. Das nutzererzeugte Wissen müsse jedoch allen Berechtigten im jeweils richtigen Zusammenhang zur Verfügung gestellt werden.

Gesucht werden auch zunehmend Lösungen, um das Wissen von erfahrenen Mitarbeitern digital abzubilden und damit für die Jüngeren langfristig nutzbar zu machen. Das Know-how dieser erfahrenen Mitarbeiter liegt zum Großteil in ihren Köpfen bzw. digital in Ablagen, Meeting-Protokollen und E-Mail-Silos und ist für andere nicht verfügbar bzw. durchsuchbar. Web 2.0-Technologien bieten eine Möglichkeit, um das Wissen langfristig nutzbar zu machen.

via: Reddot



Personalisierte Startseiten 3.0

Personalisierte Startseiten im Internet gehören zu den Nachfolgern von Web 2.0 und sind vielversprechende Projekte für kleine Unternehmen die sich trauen gegen die bisherigen Marktführer, wie Google, Yahoo, AOL und Microsoft anzutreten.

pageflakes2_1.JPGEhrgeizige Start-Ups wie Pageflakes, Netvibes, und Protopages finden sich zahlreich auf dem Markt. Die Dienstleister bieten Startseiten viel besuchter Adressen an, die Nutzer an ihre persönlichen Bedürfnisse anpassen können. Dazu gehören lokale Wettervorhersagen, Zugauskunft, Horoskope oder Nachrichten, die sich mit wenigen Klicks auf der Seite zusammenstellen lassen. Dabei gilt; Je persönlicher der Nutzer die Seite gestalten kann, desto länger braucht es bis er zu anderen Angeboten weiterklickt.

Google nutze auch die Integration seiner Anzeigekunden in dieses Programm, welche auf diesem Wege eine Menge Details über die Vorlieben des jeweiligen Nutzers erhalten und ein sehr genaues Profil erstellen können. Die Giganten lieferten den Nutzern aber bisher sehr geringe Gestaltungsmöglichkeiten, eine Lücke die Neueinsteiger zu nutzen versuchen. Sie erweitern ihr Angebot um die Einbindung von sozialen und beruflichen Netzen, Blog-Funktionen und vor allem Videobeiträge.

Pageflakes ist einer diese Neueinsteiger, der sich mittlerweile mit Erfolg in der Branche bewehrt hat. Pageflakes-Seiten können die User publizieren und so allen Internet-Nutzern zugänglich machen. Das Angebot bleibt kostenlos, ausreichend Nutzer sollen durch Beiträge des Fernsehsenders CNN und der Nachrichtenagentur Reuters auf die Seiten gelockt werden. Klicks auf die Meldungen, und damit eine Weiterleitung auf die Pages der Contentlieferanten verschaffen Pageflakes Erfolgsprämien.

Das Unternehmen wurde 2006 in Deutschland gegründet und bekam seine notwendige Finanzspritze von Benchmark Capital. Mittlerweile befindet sich der Firmensitz in San Francisco, wo 11 der insgesamt 25 Mitarbeiter das Unternehmen steuern. Der größte Teil der Entwickler sitzt in Malaysia. Vor kurzem erst konnte Pageflakes Dan Cohen für sich gewinnen, der für das personalisierte Web-Seiten-Angebot zunächst bei Google dann bei Yahoo verantwortlich war und die Strategien beider Unternehmen in diesem Bereich kennt. Bisher nutzen rund 130 000 Nutzer das persönliche Web-Seiten-Angebot und ein weiterer Erfolg scheint voraussehbar.

via: WiWo



Wikipedia führt Qualitätssicherung ein

wikipedia.jpgDie freie Wissensenzyklopädie Wikipedia arbeitet derzeit an der Beta-Phase eines Projektes zur Prüfung der Glaubwürdigkeit der Benutzerbeiträge.

Bisher war es in der Autoren-Gemeinschaft üblich das Verunstaltungen und Unwahrheiten innerhalb der Artikel sehr zügig von den Mitgliedern selbst korrigiert wurden, bei der Masse der täglichen Artikelbearbeitungen können Veränderungen und Vandalismus innerhalb der Enzyklopädie aber mittlerweile leicht übersehen werden.

Jetzt sollen den Nutzern künftig primär zuvor gesichtete Artikel angezeigt werden, was die Qualität und Verlässlichkeit der Inhalte unterstreichen soll. Weitere Artikelversionen, beispielsweise eine aktuellere oder eben nicht gesichtete, werden dann mit einem Klick erreichbar sein und weiterhin von jedem bearbeitet werden können. Die Artikel können von erfahrenen Nutzern mit zwei Arten von Markierungen gekennzeichnet werden, wodurch die redaktionelle Aufgaben weiterhin in der Hand der Community bleiben.
Eine Markierung wird “gesichtete Versionen” kennzeichnen. Das sollen Artikel sein die augenscheinlich frei von Beleidigungen, Unwahrheiten oder bsp. Hetzereien sind. Dieses Recht erhalten alle Nutzer die bereits eine bestimmte Zeit bei Wikipedia angemeldet sind und eine gewisse Zahl an Bearbeitungen vorgenommen haben automatisch.

Die zweite Art der Markierungen kennzeichnet dann “geprüfte Versionen”. Diese sollen
nach Meinung der Prüfer keine falschen Aussagen und keine verfälschenden Lücken beinhalten. Prüfer werden Benutzer, die sich durch ihr Fachwissen ausgezeichnet haben.

In Deutschland wird die Qualitätssicherung als erstes eingeführt und soll im November diesen Jahres bereits starten.

via: Golem



Scoutgruppe relauncht mit Web 2.0

Die Scout 24-Gruppe bietet nun auf ihren Portalen mehr Web 2.0 Funktionen an. Beispielsweise wurden die Suchfunktionen verbessert;

JobScout24 verfügt jetzt über eine indexbasierte Detailsuche, TravelScout24 eine optimierte Suchlogik und Local24 glänzt mit einer indexbasierten Volltextsuche. Bei der Autobörse AutoScout24 verfeinerte man die Detail und Spezialsuchfunktionen, sowie die Präsentation der Ergebnisse.

Scout.JPGZudem soll demnächst auch TravelScout24 per Handy oder PDA besucht werden können, was bei anderen Portalen der Gruppe bereits möglich ist. Die beiden Jobbörsen der Scoutgruppe, sowie Local24 verfügen nun zudem über eine Karte in der Suchergebnisse markiert werden.

Ebenfalls bei JobScout24 und auch bei AutoScout24 können User nun außerdem eine Click-to-Call-Funktion nutzen. Dabei wird ein Button angeklickt der automatisch ein Fenster öffnet, in dem zur Datenerfassung des Kunden auffordert. Der User kann dann unter anderem selbst bestimmen wann er vom Dienstleister zurückgerufen werden will.

via: Internet World Business



Unternehmens-Wikis auf dem Vormarsch

‚Business Package for Confluence Wiki‘: Mit SAP NetWeaver Portal entstehen unternehmensinterne Wikis

53_med_1.jpgDer IT Dienstleister HLP hat in enger Partnerschaft mit dem australischen Software-Hersteller Atlassian das renommierte Wiki “Atlassian Confluence” ins SAP Netweaver Portal integriert.

Auf Basis des renommierten Wikis “Atlassian Confluence” enstand vor kurzem das SAP-zertifizierte Business Package, das nun als Standardlösung für 20.000 Euro auf dem Markt erhältlich ist. Praktiziertes Wissensmanagement im unternehmenseigenen SAP Netweaver Portal wird damit nun einfacher, schneller und aktueller. Das zumindest versprechen die Verantwortlichen des Unternehmens Atlassian aus Sydney sowie des IT-Dienstleisters HLP aus dem hessischen Eschborn.

Ob als Unternehmens-Enzyklopädie, Instrument für das strategische Marketing, ob zur Dokumentation für das Projekt-/Produktmanagement oder als Medium zur reibungslosen Erfassung von Beschwerden und Qualitätsmängeln ergeben sich für die Unternehmens-Wikis vielfältige Einsatzmöglichkeiten.

Begleitend zur Lösung werden unternehmensindividuelle Seminare und Workshops rund um die Einsatzszenarien von Wikis angeboten.

via: HLP - Informationsmanagement GmbH