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Facebook hat eher dürftiges Resdesign umgesetzt

Erstmals präsentiert das Social-Network Facebook auch ausgewählten Nutzern außerhalb des eigenen Unternehmens seine neue Optik. Die Änderungen fallen allerdings eher dürftig aus.

TechCrunch berichtet, dass die Änderungen im Wesentlichen daraus bestehen, dass die Suche von der rechten Seite in die linke Mitte gerückt wurde und die Navigationsleiste vereinfacht dargestellt wird. Außerdem wurden Nutzereinstellungen sowie Login- bzw. Logout-Funktion in einem Account-Button zusammengefasst.



Viele Schnäppchenjäger lassen sich vom Verlust ihrer Privatsphäre nicht beunruhigen

Eigentlich erscheint einem der Gedanke eher unangenehm, dass man mittlerweile im Netz überall seine virtuellen Fußabdrücke hinterlässt. Anders als erwartet zeigt sich davon jedoch ein Großteil der Online-Shopper unbeeindruckt.

Im Bereich personalisierte Internet-Werbung, haben ein Drittel der Anwender, kein Problem damit, dass ihre Daten gesammelt werden. Im Bereich eShopping sind es ganze 74 Prozent, die es sogar begrüßen, dass mehr oder weniger freiwillig festgehaltene Daten von den Plattformbetreibern ausgewertet werden. Zu diesen Ergebnissen, kam eine Studie von SDL Tridion. Der Käufer gibt scheinbar gerne etwas Privatsphäre für ein gutes Schnäppchen auf. Dieser Trend kommt nicht von ungefähr. Durch die Wirtschaftskrise wurden immer mehr Menschen ins Internet getrieben um dort nach verhältnismäßig günstigen Produkten Ausschau zu halten. Im Gegenzug ist man offensichtlich gerne bereit zu tolerieren, dass Anbieter Daten speichern und auch weiterverwenden.

Die Experten bezeichnen diese Entwicklung als fortschrittlichen Umgang mit den Gegebenheiten des digitalen Gütermarktes. Denn den Käufern wird mehr und mehr klar, dass nicht nur die Anbieter sondern auch sie selbst gewisse Vorteile rausspringen. So können Händler bspw. durch Verfolgung der Kaufaktivitäten ihrer Kunden, speziell zugeschnittene Treue-Aktionen starten. Was letztendlich die Zufriedenheit auf beiden Seiten stärken würde. Händler scheinen dieser Tage die alte Regel, dass Kundenbindung wesentlich kostengünstiger ist Neukundenaquirierung, besonders zu beherzigen. Die Betreiber stehen allerdings auch in der Schuld sich zu bewähren was die Verwendung der Kundendaten angeht, denn nur Vertrauen ist ein Weg zu hoher Kundentreue.



Facebook gestaltet Startseite neu

Ab sofort wird das neue Design eingeführt und wird in den nächsten Tagen allen Nutzern weltweit zur Verfügung stehen. Eine der wichtigsten Änderungen ist der verbesserte Nachrichtenstrom.

“Dieser Nachrichtenstrom macht es Dir leicht, die Nachrichten Deiner Freunde zu kommentieren und an Gesprächen in Echtzeit teilzunehmen”,

begründet Produktmanager Peter Deng die Änderung im Facebook-Blog. Die neue Homepage ermögliche es jetzt, in Echtzeit all den Personen, Institutionen oder Organisationen zu folgen, die einem wichtig sind, heißt es in einer Mitteilung des sozialen Netzwerks - eine Funktion, die der Microblogging-Dienst Twitter bereits in Perfektion liefert.

Außerdem soll das neuen Design als “Schaltzentrale” für die Organisation von Inhalten, News und Aktivitäten dienen. Mit Filtern können die User einstellen, von welchen Freunden sie Beiträge und Updates verfolgen möchten oder welche Inhalte wie Videos, Fotos oder Links besonders oder auch weniger interessant sind. (tga)

via: InternetWorldBusiness



Hübsche Optik allein reicht nicht aus

Auf lange Sicht gesehen genügt eShops ein schönes Webdesign nicht. Videos und Web 2.0- Elemente wirken eher Gewinn steigernd.

Das Aussehen ist immer noch wichtig, aber der ästhetische Eindruck zählt nicht mehr allein, so die Experten des eCommerce-Fachmagazins Internetretailer. Um den Profit des eigenen eShops zu erhöhen, müsse man über die Einbindung von interaktiven Elementen, Video und Produktrezensionen nachdenken. Kurze Ladezeiten und eine übersichtliche Navigation sollten selbstverständlich sein.

Der Wille zur Veränderung ist groß: Laut einer Umfrage des Fachmagazins haben 49,9 Prozent der eShops in den letzten zwölf Monaten ihr Design erneuert, 13,3 Prozent sogar während der letzten drei Monate. 81,7 Prozent der Online-Händler versprechen sich hiervon höhere Profite. Die Gestaltung von Text und Bildern richte sich nach dem Wunsch aus, ganz oben bei Google und den anderen Suchmaschinen gelistet zu werden.

Video wird immer wichtiger: 43,3 Prozent der Händler möchten noch in diesem Jahr Videos zu ihrem eShop hinzufügen, 40 Prozent möchten Möglichkeiten für nutzergenerierte Produktrezensionen schaffen. Möglichkeiten zur persönlichen Produkt-Konfiguration werden voraussichtlich von 35 Prozent der eShops etabliert werden. Dennoch können sinnvoll ausgewählte Applikationen und ein aufgeräumtes Design das Einkaufserlebnis merklich verbessern.

via: Ecin



Twitter lehnt eine Übernahme von Facebook ab

Facebook hatte dem Micro-Blogging-Dienst Facebook-Anteile im Wert von 500 Millionen US-Dollar geboten.

twitter.jpgDer Microblogging-Dienst Twitter hat der Social Community Facebook einen Korb erteilt. Wie die “New York Times” berichtet, laufen bereits seit Mitte Oktober Gespräche über eine mögliche Übernahme des Kurznachrichtendienstes durch Facebook. Jetzt sind die Verhandlungen gescheitert. Der Grund liegt im Preis: Facebook-Anteile im Wert von 500 Millionen Dollar erschienen den Twitter-Gründern Biz Stone und Jack Dorsey vor dem Hintergrund des jüngsten Börsencrashs als zu gering. Ihrer Berechnung nach sei Facebook dadurch statt 15 nur noch fünf Milliarden Dollar wert. Damit sinke auch der Wert der für Twitter gebotenen Unternehmensanteile auf nur noch 150 Millionen Dollar.

via: InternetWorldBusiness



Mozilla Firefox einfach personalisieren

Mit Fashion Your Firefox startet Mozilla eine Website, die bei der individuellen Anpassung des Browsers helfen soll.

firefox_1.jpgFashion Your Firefox ordnet Erweiterungen für Mozillas Browser nach Aktivitäten –  die Einbindungen von der Suche, über Soziale Netzwerke bis hin zu diversen Shopping- oder Newsseiten lässt sich so mit mehr als 5.000 Firefox-Erweiterungen besonders einfach gestalten.

Für die unterschiedlichen Nutzertypen werden dabei unterschiedliche Erweiterungen vorgeschlagen, die in einem Schwung heruntergeladen werden können. Mozilla will es mit Fashion Your Firefox Nutzern einfacher machen, sich in den mittlerweile mehr als 5.000 Add-Ons zurechtzufinden und neue Nutzer auf die Möglichkeiten von Erweiterungen hinweisen. Damit werden Add-Ons nun auch leichter der breiten Masse zugänglich gemacht und bleiben nicht nur ein „Geheimnis“ versierter Nutzer.

via: Golem



Chrome in der Kritik

Googles neuer Browser Chrome fällt auch unter kritische Augen. Besonders denkwürdig wird die Rücksendung von Daten durch den Browser eingestuft; versehen mit einer eindeutigen Nummer, liefert jeder Browser dem Suchmaschinen-Gigant ausführliche Daten über das Surf-Verhalten seines Nutzers.

Neben den Daten von Chrome nutzt Google bereits die Suche über E-Mails und die Google Toolbar bis hin zu Webseiten, auf denen Google Analytics oder AdSense eingesetzt wird, als zahlreiche Datenquellen für Informationen über Nutzer im Web.

Bereits bei der Installation erhält der Browser “mindestens eine eindeutige Anwendungsnummer”, die zusammen mit Informationen zur installierten Versionsnummer und Sprache an Google übertragen wird. Dies geschieht auch bei jedem automatischen Update. Auch URLs und Suchanfragen, die in die Adressleiste eingegeben werden, sendet der Browser an Google. Dies sei notwendig um die Funktion der automatischen URL-Vervollständigung anbieten zu können.

Diese Funktione kann auch deaktiviert werden, dazu müssen die Einstellungen zu den Suchmaschinenoptionen bemüht werden, der betreffende Punkt ist also sehr versteckt im Browser zu finden. Die Funktion “Sicheres Durchsuchen” lädt regelmäßig aktuelle Listen bekannter Phishing- und Malware-Websites herunter. Zusätzlich wird, wenn der Nutzer eine verdächtige Website besucht, eine verschlüsselte Kopie eines Teils der URL dieser Website an Google gesendet. Es sei aber nicht möglich, die reale URL aus diesen Informationen zu bestimmen, beteuert Google.

Es ist vor allem die Ballung der verschiedenen Dienste bei einem Anbieter, die als problematisch angesehen wird. Google verspricht im Hinblick auf Chrome, dass die Datenschutzbestimmungen von Google Mail oder anderen Diensten unabhängig vom verwendeten Browser gelten, also auch bei Chrome keine persönlichen Informationen an Google gesendet werden, wenn andere Google-Dienste aufgerufen werden. Wäre dies doch der Fall, ließen sich die Daten der unterschiedlichen Dienste sehr leicht zusammenführen und ein detailliertes Bild jedes einzelnen Nutzers erstellen.

via: Golem