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Internet-TV auf Amazon

Immer mehr Internet Portale wollen ein Internet-TV. Auch Amazon wird in Zukunft beim Konkurrenzkampf mitmischen.

Durch das „Wall Street Journal“ wurde am Dienstag bekannt, dass Amazone momentan mit verschiedenen Medienkonzernen verhandelt, um Filme und Fernsehshows online übertragen zu dürfen. Teilweise bietet der weltgrößte Online-Händler Amazon auch schon TV-Serien für je 1,99 Dollar an, allerdings nicht in dem Ausmaß wie z.B. der Online-Filmverleih Netflix, welcher Komplettprogramme anbietet.  Netflix hat in den USA viele Millionen Fans und ist dadurch wirtschaftlich sehr erfolgreich.

Der Elektronikkonzern Apple startet ebenfalls eine Internet-TV Kampagne, Branchenkenner vermuten, dass schon diesen Mittwoch eine neue Fernsehbox von Apple vorgestellt wird. Youtube verhandelt momentan mit mehreren Hollywood-Studios, um Bezahlinhalte auf ihrer Website abspielen zu dürfen.

Die Entwicklung des Internet TVs  geht von den USA aus. Das Internet TV lässt sich über einen Computer, Empfangsboxen und internettaugliche Fernseher nutzen. Allerdings ist der Vorschritt in Deutschland noch nicht so weit wie in den USA, auch wenn einige Experten bereits das Ende des Kabelfernsehens vermuten.




Verfilme deinen Tag mit Youtube

Die Videoplattform von Google, Youtube, hat einen weltweiten Aufruf gestartet. Nutzer des Portals sollen am 24. Juli Szenen aus ihrem Alltag aufnehmen und einschicken.

Aus diesen eingeschickten Szenen wollen Kevin Macdonald, britischer Regisseur, und Ridley Scott das Projekt „Das Leben in einem Tag“ zusammenstellen. Der dadurch entstandene Film soll im Januar 2011 auf dem Sundance Film Festival vorgestellt werden. Zu diesem speziellen Event werden auch 20 ausgewählte Nutzer eingeladen, zusätzlich werden alle Nutzer, dessen Szenen verwendet wurden, im Abspann erwähnt.

YouTube Preview Image

Das Youtube-Projekt wird durch einen eigenen Channel auf dem Videoportal unterstützt. Zwischen dem 24. und 31. Juli gibt es die Möglichkeit die aufgenommenen Szenen bei Youtube einzureichen. Dabei sollten die Aufnahmen eine möglichst hohe Auflösung haben und fantasievoll sein. Dabei sollte zusätzlich auf den Markenschutz und die persönlichen Bildrechte anderer Menschen geachtet werden.

Weitere Informationen gibt es im “Life in a Day”-Channel.



YouTube experimentiert mit HTML5

Durch Experimente der Google-Tochter YouTube mit HTML5, lassen sich seit Anfang des Jahres alle Videos auch ohne Flash-Plug-in  mit Safari und Chrome anschauen. Außerdem werden die Videos nun auch als lizenzkostenfreie Alternative im H264 Webformat  angeboten.

Allerdings soll dies keine Ablösung des Flash-Players im weltgrößten Videoportal sein. Flash sei laut des Software Entwicklers John Harding, HTML5 um Jahre voraus, da HTML5 kein robusten Streaming-Mechanismus habe, sich nur um die Einbindung von Audio und Videoinhalte kümmere und keine Streaming-Protokolle thematisiere. Durch Methoden wie Apple „http Live Streaming“,  liegt Flash durch Zusammenarbeit mit Real Time Messaging Protocol  und ActionScript weiter vorne. Die Rechteverwaltung (DRM) für z.B. „YouTube Rentals“, fehle HTML5  ebenfalls.

(Player-) Applikationen und Ressourcen sind für die Nutzer zur Ausstattung ihrer Website mit dem YouTube Player dringend notwendig. Dies fehle auch dem HTML5-Player, genau wie der Zugriff auf  Mikrofon und Webcam, um auf Webseiten, wie täglich Tausende von Nutzern die eingebetteten Video(chats), Live Broadcasting zu nutzen.

Trotz der bekannten Argumente von Harding für  Flash, sind nicht alle auf die DRM-Funktion angewiesen, d.h. das HTML5 immer noch im Rennen ist – besonders, da es noch Webseiten und Medien gibt, die kein Flash unterstützen.



Google fördert die Online-Videowerbung

Der Internetkonzern Google hat jüngst seinen „Ad Creation Marketplace“ eingerichtet und möchte so vielen Unternehmen den Einstieg in die Online-Videowerbung erleichtern. Der neue Marketplace soll Werbungstreibende mit Produktionsfirmen verbinden. Dieser Dienst stand bisher nur den Kunden in den USA zur Verfügung, nun ist er auch in Deutschland erreichbar.

Zu Beginn befinden sich neun Produktionsfirmen im Marketplace. Über einen integrierten Filter können interessierte Unternehmen die Werbekategorie, die Branche oder das Budget bestimmen und erhalten anhand dieser Informationen eine spezifizierte Auswahl an passenden Dienstleistern.

Durch diesen in Deutschland neu eingeführten Dienst möchte Google seine Position im Gesamtwerbemarkt weiter verstärken und schlägt weiterhin seinen Kunden vor, die Werbevideos auf dem firmeneigenen Portal YouTube zu publizieren.



Fußball auf dem iPad

Sky bietet ab Ende dieses Monats eine App für diverse Liveübertragungen im Bereich Sport.

Abonnenten des Sky-Pakets „Sky Sport“ können die Sportsender von Sky auf ihrem iPad empfangen und ansehen. Das Angebot beinhaltet Fußballbundesligaspiele, Formel 1, Tennis und die FIFA WM 2010. Die Nutzung ist bis zum 31. August kostenlos. Die Abonnenten, die die HD-Sender zusätzlich abonniert haben, können auch im Anschluss die Sender kostenfrei auf ihrem iPad empfangen. Ohne diese Zusatzoption kostet der iPad-Service 12 Euro zusätzlich im Monat.

Auch die Nutzer eines iPhones können in den Genuss der WM kommen, sollten sie unterwegs sein. Die Deutsche Telekom bietet über ihre iPhone-App MobileTV den Live-Empfang aller 64 Spiele an. Das Monatsabo soll hier 4,95 Euro kosten, möchte man nur pro Tag bestellen, so bezahlt man 1,95 Euro.



Noch keine Einigung zwischen Gema und Youtube

Im letzten Jahr konnte die Gema ihren Ertrag steigern, so wurden 1,8 Prozent mehr an die Inhaber von Musikrechten ausgeschüttet als 2008 (Gesamt = 713 Millionen Euro). Die eigenen Einnahmen stiegen auf 814 Millionen Euro (ein Plus von 2,2 Prozent).

Die Einnahmen von Tonträgern gingen zurück, jedoch nicht so stark wie in den Jahren zuvor. Die Erlöse für Radio und TV stiegen hingegen. Der Online-Bereich, der Downloads und Klingeltöne zusammenfast, erzielte mit 45 Prozent einen deutlichen Zuwachs. 10,6 Millionen Euro seien für die Gema jedoch ein nicht zufriedenstellender Betrag. Für 2010 wird ein Rückgang der Erträge erwartet.

Die Frage nach der Vergütung der Musikvideos bei Youtube sei bisher nicht geklärt. Der erste Vertrag, der die Nutzung von Musik bei Googles Videoportal regelte, lief im März 2009 ab und wurde bisher nicht neu aufgesetzt. Es wird gehofft, dass sich die Lösung positiv auf die Bilanzzahlen der Gema auswirken. Konkrete Details der Verhandlungen wurden bisher nicht veröffentlicht.



iPad mit Hitzestich

„iPad needs to cool down before you can use it“ heißt es seit Samstag bei einigen iPad-Besitzern.

Der Texaner Phillip Bowden Beispielsweise bekam die genannte Fehlermeldung nach  einer Stunde, in der er sein iPad in der Sonne genutzt hatte.

Das iPad sei laut Apple für eine Betriebstemperatur zwischen 0 und 35°C ausgelegt, fällt die Temperatur darunter oder darüber, so garantiert der Hersteller keinen ordentlichen Betrieb. Die gleichen Werte gelten auch für das iPhone und den iPod. Das iPhone schaltet sich ebenfalls ab der Version 3G selbständig ab, wenn eine bestimmte Betriebstemperatur überschritten wird.

Apple macht bereits Einschränkungen laut und rät, das iPad nicht in der prallen Sonne oder aufgeheizten Autos zu nutzen, da darunter auch Langlebigkeit der Akkus leiden kann.

Im ausgeschalteten Zustand hält das neue Produkt von Apple, wie auch die iPods und iPhones Temperaturen von -20 bis +45°C aus. Diese Werte gelten auch für den mit LEDs beleuchteten Touchscreen.