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Google präsentiert über 30.000 Applikation für Android

Die Anzahl der Applikationen für das Handy-Betriebssystem Android wächst stetig weiter, derzeit meldet Google über 30.000 Anwendungen.

Die Größe des Android-Marketplace und die Stellung im Markt werden derzeit noch nicht offiziell genannt, sollte man jedoch den Informationen von MobileCrunch glauben stimmt die oben genannte Zahl. Zu Beginn, zum Start März vergangenen Jahres waren es erst 50 Applikationen, die Google den Partner mit Android-Betriebssystem zur Verfügung gestellt hat. Momentan besitzt der Marketplace über 25 Kategorien, zwischen denen gewählt werden kann.

Beim Mobile World Congress Ende Februar erwähnte Google-CEO Eric Schmidt bereits davon, dass täglich mehr als 60.000 Handys mit Android-Betriebssystem verkauft würden. Das fördert die bereits gute Position im Markt und somit wird die Plattform immer gefährlicher für die etablierten Anbieter wie, RIM, Nokia und Apple.



Youtube: Mobile Werbung

Ab sofort können auf dem mobilen Videoportal von Youtube Banneranzeigen geschaltet werden. Dies ist zunächst nur in den USA und Japan möglich.

Die ersten Tests (u.a. mit Kia, Sony, L’Oreal und Range Rover) hatten gute Click-through-Rates Ergebnisse erreicht. Auch die Nutzererfahrung und die Markenbekanntheit zeigten gute Werte hinsichtlich der Werbeeffektivität. Auf diesen Testergebnissen basierend werden die Online-Bannerplätze, wie auf der Desktop-Website jeweils für einen kompletten Tag angeboten.

Der über die Adresse m.youtube.com generierte Traffic hat sich im letzten Jahr um 160 Prozent gesteigert. Über die angebotene Mobilplattform lassen sich besonders die technologieinteressierten Frühadopter gut erreichen. So ist eine Schaltung von mobilen Bannern eine gute Ergänzungsmöglichkeit für die Online-Kampagnen.



Studie: Frauen sind auch im mobilen Web sozial

Bisher hatten Studien über die Nutzung der mobilen Welten immer ergeben, dass die Zielgruppe hauptsächlich aus männlichen jugendlichen besteht. Allerdings revidieren neue Zahlen dieses Bild ein wenig.

Laut Nielsen, hat das weibliche Geschlecht nicht nur die Dominanz über den Social-Gaming-Sektor und die sozialen Netzwerke im Internet, sondern sind auch führend bei den meisten Zugriffen auf das Web 2.0 von mobilen Endgeräten. Mit 55 Prozent weiblichen Anteil der mobilen sozialen Netzwerker, hat das vermeintlich schwache Geschlecht den Männern mit 45 Prozent ganze 10 Prozent voraus. Ebenfalls überraschend ist, dass entgegen der Erwartungen, nicht Jugendliche den größten Anteil der Zielgruppe ausmachen. Laut der Studie verwenden diese ihr Handy noch immer am liebsten zum versenden von SMS.

Im Gesamten gesehen, verursachen Studenten und Jugendliche zusammen weniger mobilen Datenverkehr als die Generation ihrer Eltern. 36 Prozent der Nutzer, die ihr Handy für das soziale Vergnügen nutzen, stammen aus der Zielgruppe der 35 bis 54jährigen. Die 25 bis 34jährigen machen einen Anteil von insgesamt 34 Prozent aus. Abgeschlagen mit 16 Prozent folgen die 18 bis 24jährigen. Auf dem letzten Platz liegen die 13 bis 17jährigen sowie die über 55jährigen mit je 7 Prozent.



HTC zeigt sich wenig beeindruckt von Apple Klage

Der Handyhersteller HTC fühlt sich wenig bedroht von Apples Vorwurf der Patentverletzung. Man erwarte keine Ergebnisbelastung, da sich Patentstreitigkeiten meist über Jahre hinziehen können.

HTC weist unter diesen Vorwürfen auf die eigenen Innovationsfähigkeiten hin, da man schon seit dreizehn Jahren an der Entwicklung von Smartphones arbeite. Außerdem respektiere man das internationale Patentrecht.

Der iPhone-Hersteller Apple hatte vergangenen Dienstag Klage gegen HTC eingereicht, da laut Apple 20 Patente verletzt worden seien. Diese bezogen sich auf Bedienung, Konstruktion und Hardware des iPhone. Experten gehen davon aus, dass es Apple bei der Klage weniger um den Hersteller HTC als um das von Google entwickelte Betriebssystem Android geht. Google hatte bereits eine Solidaritätsbekundung gegenüber HTC abgegeben, und sich somit erneut gegen Apple gestellt. HTC und Google arbeiteten unter anderem an dem Nexus One zusammen.



Die App-Geschäfte

Die mobilen Applikationen beschäftigt momentan die junge Generation, aber was denken die Akteure der verschiedenen Branchen über die Zukunft der sogenannten Apps?

Short News und Spiele sind die derzeit am meisten geladenen mobilen Applikationen für Endgeräte wie iPhone und Android. Zu diesem Ergebnis kamen die Experten von eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. Laut der Expertenumfrage würden die Anwendungen zukünftig vor allem für Vernetzungen und standortbezogene Dienste genutzt.

So wird von den Befragten erwartet, dass in spätestens zwei Jahren die Applikationen für die sozialen Netzwerke wie Twitter und Facebook am meisten genutzt werden, gefolgt von den standortbezogenen Diensten (Location Based Services). Das würde bedeuten, dass die momentan an Position eins liegenden Spiele auf den dritten Rang abrutschen würden. An der Art und Weise der Beschaffung der Applikationen wird sich laut den Experten in den kommenden Jahren nichts verändern. Man wird auch weiterhin über die Shops der Endgerätehersteller die Anwendungen beziehen können.

Diese Stores haben sich zusätzlich zu einem elementaren Marketingvehikel entwickelt. Hierbei sei es für ein Unternehmen ein wichtiges Kriterium, dass eine optimale Auffindbarkeit garantiert wird. Die Hälfte der Befragten Unternehmer sieht in der Werbe-Finanzierung ein gutes App-Geschäftsmodell, ein Drittel hingehen empfindet die Vermarktung von kostenpflichtigen Anwendung als profitabler.



Bereits mehr als 100 Millionen Nutzer für Facebook Mobile

Rapides Wachstum für Facebook Mobile – mehr als 100 Millionen Nutzer empfangen Facebook bereits auf ihren mobilen Endgeräten.

Vor noch sechs Monaten konnte Facebook 65 Millionen mobile Nutzer verzeichnen, jetzt verkündete Facebook, dass die 100 Millionen Grenze geknackt ist. Das beduetet für Facebook neben der Websuche wohl auch die erfolgreichste mobile Webapplikation überhaupt.

Für die Nutzer gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, den Dienst unterwegs zu nutzen, darunter mehrere mobile Webseiten. Erst recht kurz gehört dazu auch die Site m.facebook.com, die auf die jeweiligen Geräte angepasst ist. Ebenfalls großer Beliebtheit erfreut sich die Nutzung per SMS, die von rund 80 Mobilfunkanbietern in 32 Ländern unterstützt wird. Ergänzt wird das Angebot durch Applikationen für diverse Smartphone-Plattformen wie iPhone, Andorid und Symbian. Mittlerweile wird Facebook von vielen Herstellern vorinstalliert ausgeliefert.



Google arbeitet an Übersetzer fürs Handy

Wie die Sunday Times berichtet, will Google die Übersetzung gesprochener Texte in Echtzeit auf das Mobiltelefon übernehmen.

Mit dem bereits bestehenden Google Übersetzer könnte ein Standbein der neuen Technik bereits vorhanden sein. Derzeit ist Google translate in der Lage zwischen rund 52 Sprachen zu vermitteln. Franz Och, zuständig für Googles Übersetzungsdienste, weist laut Sunday Times darauf hin, dass Mobiltelefone in der Lage seien die Eigenheiten der Stimme im täglichen Gebrauch schnell zu lernen. Man erhofft sich also, dass das bisher eher langwierige Training für eine zuverlässige Spracherkennung kürzer und einfacher wird.

Neben Franz Och erwähnt die Sunday Times aber auch kritische Gegenstimmen, wie die eines Sprachwissenschaftlers, der weiterhin große Hürden in der Spracherkennung sieht:

“Ich halte es für unwahrscheinlich, dass wir in den nächsten paar Jahren ein Gerät haben werden, das den schnellen Glasgower Slang verarbeiten kann.”