Alle Artikel der Kategorie 'Studien'

Diese Kategorie abonnieren

Social Media und warum es genutzt wird

Eine repräsentative Studie von Scout24 und Innofact zeigt die drei häufigsten Gründe für die Nutzung von Social Media: Kontaktaufnahme mit Freunden und Bekannten (73 Prozent), Informationen und Meinungen anderer lesen (55 Prozent), Neues aus der Online-Welt erfahren (48 Prozent).

Ebenfalls wichtiger werden die Social Media Kanäle für die Wohnungs- und Jobsuche. Besonders die jüngeren Nutzer verwenden das Social Web als Jobbörse (29 Prozent). Dabei schreibt auch jeder zweite seine eigene Meinung und Erfahrung zu Diskussion und beteiligt sich somit aktiv am Geschehen.

Jedoch ist Social Media nicht nur was für die junge Generation. 61 Prozent der 50-65 jährigen holen sich Informationen über die Social Media Plattformen. So ist besonders der Autokauf (27 Prozent) eine direkte Anlaufstelle im Social Web. Aber auch Versicherungen interessieren die ältere Generation, so informieren sich 22 Prozent der Nutzer über diverse Versicherungskonditionen und Preise.



Studie: Frauen sind auch im mobilen Web sozial

Bisher hatten Studien über die Nutzung der mobilen Welten immer ergeben, dass die Zielgruppe hauptsächlich aus männlichen jugendlichen besteht. Allerdings revidieren neue Zahlen dieses Bild ein wenig.

Laut Nielsen, hat das weibliche Geschlecht nicht nur die Dominanz über den Social-Gaming-Sektor und die sozialen Netzwerke im Internet, sondern sind auch führend bei den meisten Zugriffen auf das Web 2.0 von mobilen Endgeräten. Mit 55 Prozent weiblichen Anteil der mobilen sozialen Netzwerker, hat das vermeintlich schwache Geschlecht den Männern mit 45 Prozent ganze 10 Prozent voraus. Ebenfalls überraschend ist, dass entgegen der Erwartungen, nicht Jugendliche den größten Anteil der Zielgruppe ausmachen. Laut der Studie verwenden diese ihr Handy noch immer am liebsten zum versenden von SMS.

Im Gesamten gesehen, verursachen Studenten und Jugendliche zusammen weniger mobilen Datenverkehr als die Generation ihrer Eltern. 36 Prozent der Nutzer, die ihr Handy für das soziale Vergnügen nutzen, stammen aus der Zielgruppe der 35 bis 54jährigen. Die 25 bis 34jährigen machen einen Anteil von insgesamt 34 Prozent aus. Abgeschlagen mit 16 Prozent folgen die 18 bis 24jährigen. Auf dem letzten Platz liegen die 13 bis 17jährigen sowie die über 55jährigen mit je 7 Prozent.



Marken-Webseiten sind auf gute Suchmaschinenplatzierung angewiesen

Eine Studie belegte jetzt, dass Marken-Websites unbedingt eine gute Suchmaschinenplatzierung als obligatorisch ansehen sollten.

Die Internetnutzer setzen darauf, dass ihnen Suchmaschinen wie Google und Co. die relevantesten Seiten bzw- Resultate bereit stellen, was sich letztlich natürlich auch auf das Klick- und Suchverhalten der Nutzer auswirkt. Eine Studie von iCrossing fand nun heraus, dass die Mehrheit der Nutzer nicht lange suchen will, sondern sich für eines der ersten angezeigten Suchergebnisse entscheidet. Ganze 95 Prozent des Datenverkehrs stammen von den dort angezeigten Ergebnissen. Bei den drei untersuchten Suchmaschinen Google, Bing und Yahoo, liegt der Traffic der nachfolgenden Seiten zwischen 2,5 und 3,4 Prozent.

Laut den Experten sollten Marketer sich dieses Ergebnis zu Nutze machen. Die Unternehmen sollten zunächst verstehen, warum die User auf ihrer Seite landen, um dann mit dem gesammelten Know-How ihre Suchmaschinenplatzierung zu verbessern. So ist es möglich die Kunden auf jedem Schritt ihrer Einkaufsprozesse unterstützend zu begleiten. Die Studie hat außerdem ergeben, dass ganze 74,35 Prozent der rund 8,9 Millionen untersuchten Suchvorgänge über Google getätigt wurden.



Das Internet ist das drittstärkste Werbemedium

Im vergangenen Jahr ist der Werbemarkt im Onlinebereich auf 4,1 Milliarden Euro gewachsen (Steigerung um zwölf Prozent). Das wurde durch eine Erhebung der Bruttowerbeinvestitionen durch den Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) deutlich. Durch einen Werbemarktanteil von 16,5 Prozent setzte sich das Internet vor die Publikumszeitschriften und reite sich direkt hinter den klassischen Werbemedien TV und Zeitung als drittstärkstes Werbemedium in Deutschland ein.

„Es ist kein Geheimnis mehr, dass vor allem Display-Werbung im Internet Markenwerte positiv beeinflusst.“, sagt Arne Wolter (G+J Electronic Media Sales), stellvertretender OVK-Vorsitzender.

Laut ihm wird sich die klassische Marketingkommunikation weiter in den Online-Bereich verlagern. Die klassische Online-Werbung gab 2009 mit 2,17 Milliarden Euro den größten Anteil am Online-Werbemarkt in Deutschland. Mit 1,62 Milliarden Euro folgt das Suchwortmarketing auf Rang zwei. Erstmal wurden im vergangenen Jahr mehr als 300 Millionen Euro Bruttowerbeinvestitionen im Affiliate-Marketing erreicht.

2009 zählten unter anderem Video-Ads mit einer Wachstumsrate von 65 Prozent zu den Förderern im klassischen Display-Bereich. Gefragt waren auch Wallpaper, welche ein Wachstum von 65 Prozent verbuchen konnten.

„Wir gehen davon aus, dass Bewegtbild-Werbung im Internet auch 2010 weiter stark zulegen wird”, sagt Paul Mudter (IP Deutschland), Vorsitzender des OVK im BVDW.

Für das Jahr 2010 wird vom Vermarkterkreis ein erneutes Bruttowachstum von der Werbung im Online-Bereich von rund 14 Prozent prognostiziert. Der Prognose nach dürfte das Bruttovolumen des Online-Werbemarktes somit mehr als 4,6 Milliarden Euro erreichen.

„In den nächsten zwei bis drei Jahren wird sich das Internet hinter TV als zweitstärkstes Werbemedium etablieren, da die Budgets weiterhin nachhaltig in den Online-Bereich wandern. Der Abstand zu den Zeitungen beträgt schon jetzt weniger als fünf Prozent und wird schon 2010 weiter schrumpfen”, ergänzt Mudter.



Frauen dominieren den eCommerce

Im europäischen eCommerce steht die Dominanz der Männer auf wackligen Beinen, auch wenn davon zunächst nur der Online-Warenhandel betroffen ist.

Der „eRetail-Report 2009“ der Deutschen Card Services zeigt, sind 61,9 Prozent aller Transaktionen im europäischen Online-Warenhandel Frauen zuzurechnen. Das Ergebnis überrascht, denn im Jahre 2007 waren es gerade einmal 44 Prozent der Einkäufe die auf das Konto der weiblichen Bevölkerung gingen. Erst recht überraschend, wenn man davon ausgeht, dass die Rolle der Männer im gesamten eCommerce immer noch deutlich ausgeprägter ist als die der Frau. Es stellte sich außerdem heraus, dass das weibliche Geschlecht sich beim Einkauf von Reisen oder Dienstleistungen via Internet deutlich zurückhaltender zeigt, als bei der Bestellung von Waren.

Der Report kommt außerdem zu dem Ergebnis, dass die aktivsten User nicht, wie sicherlich erwartet, in den großen Metropolen, sondern eher außerhalb der großen Ballungsräume beheimatet sind. Weiter ließ sich feststellen, dass der Einkauf über das Internet keine Ausnahme mehr ist, sondern die Regel bildet und zum Alltag gehört. Wollen Händler davon profitieren, sollten sie keine unnötigen Risiken eingehen, sondern lieber auf Beratung, Expertise und die technischen Möglichkeiten von erfahrenen Partnern vertrauen.



Die beliebtesten Marken im Internet

Im Januar diesen Jahres waren rund 45,6 Millionen Deutsche im Internet unterwegs und verbrachten dabei im Durchschnitt 23 Stunden, 25 Minuten und 58 Sekunden online. Von den 45,6 Millionen nutzten 37,8 Millionen Webseiten bzw. Applikationen von Google.

Die aktuellen Onlinenutzerzahlen für den Monat Januar 2010 wurden von dem Markt- und Medienforschungsunternehmen Nielsen bekannt gegeben. Durchschnittlich besuchten die deutschen Nutzer 91 Domains und 2810 Websites und zwar entweder von Zuhause oder vom Büro aus. Zu dem am häufigsten besuchten Seiten zählen neben Google, eBay und Microsoft auch Wikipedia und MSN/Windows/bing.



Umfrage zeigt, dass Marketer ihre Web 2.0-Aktivitäten besser im Blick behalten sollten

Wie jedes andere Geschäft sollten auch Web 2.0-Aktivitäten genau im Auge behalten werden – viel zu oft wird dies aber vernachlässigt.

eMarketer hat in einer Umfrage ermittelt, dass rund 84 Prozent der sozial aktiven Unternehmen überhaupt nicht wissen welche Einkünfte genau mit Web 2-0-Aktivitöten erzielt werden. Gerade einmal  16 Prozent waren sich darüber bewusst, was sie an ihren Social Media Aktivitäten verdienen. Angesichts der Tatsache, dass sich Experten mittlerweile darüber einig sind, dass der Markt das experimentelle Stadium bereits verlassen hat, ist dieses Ergebnis umso erstaunlicher.

Der Grund für die mangelnde Analysebereitschaft liegt laut den Analysten in der Verwirrung über die zahlreich vorhandenen Möglichkeiten. Dazu kommt, dass häufig im Vorfeld einer Web 2.0-Kampagne die eigentliche Zielsetzung völlig außeracht gelassen wird – folglich: wenn man nicht weis, was man erreichen will, kann man auch nichts messen.