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M-Commerce dank Smartphones immer populärer

Von der stark wachsenden Anzahl von Smartphones könnte auch der E-Commerce profitieren. Wie in einer aktuellen Studie der Media-Agentur JOM Jäscke Operational Media herausgefunden wurde, könnte bis 2014 der E-Commerce auf knapp 34 Milliarden Euro anwachsen. Der M-Commerce könnte hierbei zusätzliche 1,5 Milliarden Euro Umsatz beim E-Commerce generieren. Dies entspräche rund vier Prozent.

Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland im Internet Dienstleistungen und Waren im Wert von 21,7 Milliarden Euro erworben. Im Vergleich zu 2008 bedeutet das ein Plus von 12,4 Prozent.

JOM sieht in den wachsenden Verkaufszahlen der Smartphone ein weiteres Potenzial für das mobile Web-basierte Einkaufen. Zurzeit gibt es in Deutschland ca. 8,5 Millionen Smartphone Besitzer, die in den nächsten vier Jahren auf 33 Millionen Nutzer wachsen sollen. Die spezifizierten Apps für iPhone, iPad und Co. sollen das Online-Shopping zukünftig für immer mehr Anwender interessant machen. Hinzu kommt, dass der typische Smartphoner eine höhere Affinität zum Online-Shopping aufweist, als ein Durchschnittsbürger.



VZ-Gruppe in Deutschland vorne

Laut dem Marktforschungsinstitut ComScore liegen die StudiVZ-Seiten in Deutschland in der Anzahl der Unique Visitors und der Nutzungsdauer vor Hauptkonkurrent Facebook. Dabei zählen die StudiVZ-Seiten 15.891.000 Unique Visitors. Die Nutzungsdauer ist mit 57,5 Stunden ebenfalls die Höchste in der Studie.

Direkter Verfolger der VZ-Gruppe sei hier Facebook mit 13.301.00 Besuchern und 20,6 Stunden Verweildauer. Die Plätze dahinter belegen Wer-kennt-wen.de (8.137.000 / 26 Std.), MySpace (5.170.000 / 3,3 Std.) und Stayfriends.de (5.213.000 / 1,4 Std.). Die Besucherzahlen von MySpace und Stayfriends sind nahezu identisch, jedoch ist die Verweildauer bei MySpace mehr als doppelt so lang wie auf Stayfriends.

Die Besucherzahlen der VZ-Seiten wurden addiert. Die VZ-Gruppe besteht aus den drei Plattformen schülerVZ, studiVZ und mein VZ. Für die Studie im vergangenen Februar wurden insgesamt 92.992.000 Unique Visitors erhoben.



Social Networks: Die Verweildauer steigt

Im Februar 2010 verblieben die Internetnutzer über zehn Länder hinweg im Durchschnitt circa 5,5 Stunden in den sozialen Netzwerken. Dies sind zwei Stunden länger als im Februar 2009.

Die USA weist dabei die größte Nutzergruppe auf. Die meiste Zeit (sechs Stunden) hingegen brachten die italienischen und australischen Nutzer auf, um in den Social Networks zu surfen.

Die aktive Unique Audience der sozialen Netzwerke stieg im vergangenen Jahr um fast 30 Prozent von 244,2 Millionen auf 314,5 Millionen. Die USA konnte einen Anstieg auf 149 Millionen Unique Audience verbuchen (115 Millionen im Vorjahr).

Keine große Überraschung ist die Tatsache, dass Facebook die weltweit größte aktive Unique Audience besitzt. Im Durchschnitt besuchte ein Facebook-Nutzer 19-mal im Monat die Webseite des größten sozialen Netzwerks. Somit weist Facebook viermal so viele Sessions per User im Monat vor als Konkurrent MySpace. Zusätzlich liegt die Verweildauer auf Facebook mit sechs Stunden pro User weltweit vorne. Zum Vergleich: Andere Websites werden maximal eine Stunde besucht.



Social Media und warum es genutzt wird

Eine repräsentative Studie von Scout24 und Innofact zeigt die drei häufigsten Gründe für die Nutzung von Social Media: Kontaktaufnahme mit Freunden und Bekannten (73 Prozent), Informationen und Meinungen anderer lesen (55 Prozent), Neues aus der Online-Welt erfahren (48 Prozent).

Ebenfalls wichtiger werden die Social Media Kanäle für die Wohnungs- und Jobsuche. Besonders die jüngeren Nutzer verwenden das Social Web als Jobbörse (29 Prozent). Dabei schreibt auch jeder zweite seine eigene Meinung und Erfahrung zu Diskussion und beteiligt sich somit aktiv am Geschehen.

Jedoch ist Social Media nicht nur was für die junge Generation. 61 Prozent der 50-65 jährigen holen sich Informationen über die Social Media Plattformen. So ist besonders der Autokauf (27 Prozent) eine direkte Anlaufstelle im Social Web. Aber auch Versicherungen interessieren die ältere Generation, so informieren sich 22 Prozent der Nutzer über diverse Versicherungskonditionen und Preise.



Studie: Frauen sind auch im mobilen Web sozial

Bisher hatten Studien über die Nutzung der mobilen Welten immer ergeben, dass die Zielgruppe hauptsächlich aus männlichen jugendlichen besteht. Allerdings revidieren neue Zahlen dieses Bild ein wenig.

Laut Nielsen, hat das weibliche Geschlecht nicht nur die Dominanz über den Social-Gaming-Sektor und die sozialen Netzwerke im Internet, sondern sind auch führend bei den meisten Zugriffen auf das Web 2.0 von mobilen Endgeräten. Mit 55 Prozent weiblichen Anteil der mobilen sozialen Netzwerker, hat das vermeintlich schwache Geschlecht den Männern mit 45 Prozent ganze 10 Prozent voraus. Ebenfalls überraschend ist, dass entgegen der Erwartungen, nicht Jugendliche den größten Anteil der Zielgruppe ausmachen. Laut der Studie verwenden diese ihr Handy noch immer am liebsten zum versenden von SMS.

Im Gesamten gesehen, verursachen Studenten und Jugendliche zusammen weniger mobilen Datenverkehr als die Generation ihrer Eltern. 36 Prozent der Nutzer, die ihr Handy für das soziale Vergnügen nutzen, stammen aus der Zielgruppe der 35 bis 54jährigen. Die 25 bis 34jährigen machen einen Anteil von insgesamt 34 Prozent aus. Abgeschlagen mit 16 Prozent folgen die 18 bis 24jährigen. Auf dem letzten Platz liegen die 13 bis 17jährigen sowie die über 55jährigen mit je 7 Prozent.



Marken-Webseiten sind auf gute Suchmaschinenplatzierung angewiesen

Eine Studie belegte jetzt, dass Marken-Websites unbedingt eine gute Suchmaschinenplatzierung als obligatorisch ansehen sollten.

Die Internetnutzer setzen darauf, dass ihnen Suchmaschinen wie Google und Co. die relevantesten Seiten bzw- Resultate bereit stellen, was sich letztlich natürlich auch auf das Klick- und Suchverhalten der Nutzer auswirkt. Eine Studie von iCrossing fand nun heraus, dass die Mehrheit der Nutzer nicht lange suchen will, sondern sich für eines der ersten angezeigten Suchergebnisse entscheidet. Ganze 95 Prozent des Datenverkehrs stammen von den dort angezeigten Ergebnissen. Bei den drei untersuchten Suchmaschinen Google, Bing und Yahoo, liegt der Traffic der nachfolgenden Seiten zwischen 2,5 und 3,4 Prozent.

Laut den Experten sollten Marketer sich dieses Ergebnis zu Nutze machen. Die Unternehmen sollten zunächst verstehen, warum die User auf ihrer Seite landen, um dann mit dem gesammelten Know-How ihre Suchmaschinenplatzierung zu verbessern. So ist es möglich die Kunden auf jedem Schritt ihrer Einkaufsprozesse unterstützend zu begleiten. Die Studie hat außerdem ergeben, dass ganze 74,35 Prozent der rund 8,9 Millionen untersuchten Suchvorgänge über Google getätigt wurden.



Das Internet ist das drittstärkste Werbemedium

Im vergangenen Jahr ist der Werbemarkt im Onlinebereich auf 4,1 Milliarden Euro gewachsen (Steigerung um zwölf Prozent). Das wurde durch eine Erhebung der Bruttowerbeinvestitionen durch den Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) deutlich. Durch einen Werbemarktanteil von 16,5 Prozent setzte sich das Internet vor die Publikumszeitschriften und reite sich direkt hinter den klassischen Werbemedien TV und Zeitung als drittstärkstes Werbemedium in Deutschland ein.

„Es ist kein Geheimnis mehr, dass vor allem Display-Werbung im Internet Markenwerte positiv beeinflusst.“, sagt Arne Wolter (G+J Electronic Media Sales), stellvertretender OVK-Vorsitzender.

Laut ihm wird sich die klassische Marketingkommunikation weiter in den Online-Bereich verlagern. Die klassische Online-Werbung gab 2009 mit 2,17 Milliarden Euro den größten Anteil am Online-Werbemarkt in Deutschland. Mit 1,62 Milliarden Euro folgt das Suchwortmarketing auf Rang zwei. Erstmal wurden im vergangenen Jahr mehr als 300 Millionen Euro Bruttowerbeinvestitionen im Affiliate-Marketing erreicht.

2009 zählten unter anderem Video-Ads mit einer Wachstumsrate von 65 Prozent zu den Förderern im klassischen Display-Bereich. Gefragt waren auch Wallpaper, welche ein Wachstum von 65 Prozent verbuchen konnten.

„Wir gehen davon aus, dass Bewegtbild-Werbung im Internet auch 2010 weiter stark zulegen wird”, sagt Paul Mudter (IP Deutschland), Vorsitzender des OVK im BVDW.

Für das Jahr 2010 wird vom Vermarkterkreis ein erneutes Bruttowachstum von der Werbung im Online-Bereich von rund 14 Prozent prognostiziert. Der Prognose nach dürfte das Bruttovolumen des Online-Werbemarktes somit mehr als 4,6 Milliarden Euro erreichen.

„In den nächsten zwei bis drei Jahren wird sich das Internet hinter TV als zweitstärkstes Werbemedium etablieren, da die Budgets weiterhin nachhaltig in den Online-Bereich wandern. Der Abstand zu den Zeitungen beträgt schon jetzt weniger als fünf Prozent und wird schon 2010 weiter schrumpfen”, ergänzt Mudter.