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Neue Website für MySpace

In den kommenden Monaten will die neue Führung des Online-Netzwerks MySpace diverse Veränderungen an der Plattform vornehmen und so mehr Nutzer generieren.

Durch die Änderungen möchte sich MySpace stärker für den gegenseitigen Austausch von Medien und Musik profilieren. Einige neue Features sollen in Zukunft auch die Möglichkeit bieten über mehrere Netzwerke Musik und andere Inhalte untereinander auszutauschen.

In der Vergangenheit gingen die Nutzerzahlen von MySpace drastisch nach unten, da der Druck seitens Twitter und Facebook immer größer wurde. Facebook ist schon längst an MySpace vorbeigezogen und ist somit das weltweit größte Social-Network. Die oben angesprochene Neuausrichtung soll den Nutzern mehr Freiheiten geben, über die Einschränkungen der Netzwerke hinweg miteinander zu kommunizieren. So sollen zukünftig auch Tweets direkt in die MySpace-Seite eingespeist werden können. Bilder, Musik und andere Inhalte sollen in Zukunft leichter zu filtern und zu teilen sein.



Mehr Sicherheit auf Twitter

Twitter wird in Zukunft die Links in den Tweets seiner Nutzer stärker überprüfen. Somit will das Team von Twitter Spam, Phising und die Verbreitung von Malware über den Kurznachrichten-Dienst mindern.

Im Moment reagiere man zwar im Nachhinein auf erkannte „böse“ Links, jedoch wolle man schon vornherein diese Schäden verhindern. Im offiziellen Twitter-Unternehmensblog schreibt die Sicherheitschefin von Twitter Del „delbius“ Harvey über die genannten neuen Maßnahmen zum Schutz der User. In Zukunft sollen so die Links und Kurzlinks bereits vor dem Publizieren überprüft werden.

Die meisten Angriffe finden momentan noch über die privaten Nachrichten statt. Die dadurch verschickten E-Mail-Benachrichtigungen beinhalten den Link ebenfalls. So will Twitter die User trotzdem schützen, indem twt.tl-Kurzlinks verschickt werden, die Twitter selbst sperren kann.



Google setzt auf mehr Datenschutz

Die aktuelle Version des Chrome-Browsers (Beta 4.1) zeigt: Google legt nun mehr Wert auf Datenschutz. So soll ab der bald erscheinenden Final-Version die oft kritisierte fest Client-ID verzichtet werden. Bisher war diese bei der Installation und bei Browser-Updates übertragen worden.

Theoretisch könnte Google anhand dieser ID das Surfverhalten einem bestimmten Nutzer zuordnen und diese analysieren. Diese kritisierte Datensammlung soll nun gänzlich aus Google Chrome verbannt werden. Die ID soll durch einen anonymisierten Zählmechanismus ersetzt werden, mit dem sich zwar erschließen lässt, dass es sich bei dem Browser um den von Google handelt, jedoch soll es keine Rückschlüsse über den Nutzer geben. Diese Zählmethode soll bereits in der aktuell erhältlichen Beta 4.1 enthalten sein.

Weiterhin wurden die Datenschutz-Einstellungen in der Beta-Version 4.1 erweitert. So ist es nun möglich die Einstellungen zu differenzieren und bei den einzelnen Webseiten festzulegen, wie sie mit Cookies, Plug-Ins, Bildern, JavaScript und PopUps umgehen soll.



Facebook dick im Geschäft

Erst vor kurzem wurde Facebook Credits um den Bezahldienst PayPal erweitert. Nun legte das Social Network den eigenen Anteil an den virtuellen Transaktionen offen. So nimmt Facebook 30 Prozent der ausgegebenen Spielgeldwährung ein.

In den vergangenen Monaten haben bei Facebook viele Entwickler (Crowdstar, Playdom, Zynga,…) die Credits integriert. Facebook erhält 30 Prozent des Erlöses der mit der virtuellen Währung eingenommen wird.

„Wir werden stark in das Bezahlsystem investieren und verschiedene Wege erforschen, wie das Programm verbessert werden kann, um Konversion und Erlöse für die Entwickler zu vergrößern.”

Das Programm befindet sich momentan noch in der Closed-Beta (geschlossenen Testphase) und ist somit nur einigen Nutzern zugänglich. Nach der Bekanntgabe einer strategischen Partnerschaft mit PayPal und der momentanen Entwicklungsphase, wird der Dienst in den nächsten Wochen aber immer mehr Nutzern zugänglich gemacht.



Google integriert neues Feature in seinem Mailing-Dienst

Der sogenannte Forgotten Attachment Detector überprüft die geschriebene Mail auf eventuell vergessene Anhänge. Dies publizierte Google in einem Blog-Eintrag. Die genannte Funktion wird im Labs-Bereich bereits angeboten und kann dort manuell aktiviert werden.

Die hinzugefügten Features stehen ab sofort zu Verfügung, bisher leider nur für die englischsprachige Version von GoogleMail. So wurde zum Beispiel der integrierten Suche eine Funktion zur Autovervollständigung hinzugefügt.

Zusätzlich lassen sich jetzt integrierte YouTube-Videos direkt in der E-Mail ansehen. Lediglich der Link zum Video muss in der Mail enthalten sein. Auch neu ist der oben genannte „Forgotten Attachment Detector“, welcher den Text der Mail überprüft und typische Merkmale wie „I’ve attached…“ (deutsch: Im Anhang angefügt…) analysiert. Daraufhin überprüft das Mailing-Programm, ob auch wirklich eine Datei angehängt wurde und erinnert gegebenenfalls den Absender an die fehlende Datei.

Die Labels von der Nachrichten-Organisation können nun vollkommen frei gewählt werden. Zusätzlich ist es jetzt möglich die Abwesenheitsnotizen auch im Voraus festzulegen.

Neben den hinzugefügten Features wurden auch einige Funktionen entfernt. So entfernte Google die Funktionen Fixed Width Font, Location in Signature, Random Signature, Email Addict und Muzzle.



Kooperation zwischen Yahoo und Twitter

Twitter und Yahoo schließen ab sofort eine weltweite Partnerschaft. Sie beinhaltet die Integration von Twitter-Feeds in einige Yahoo-Angebote wie z.B. Mail. Gleichzeitig ist es möglich den Content von Yahoo über den Twitter-Account zu publizieren.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Einbindung von Twitter-Updates in das Angebot von Yahoo (News, Finanzen und Entertainment). Weiterhin werden ab sofort die Inhalte von Twitter in Echtzeit in der Yahoo-Suche angezeigt. Dies ist ein elementarer Aspekt für die Suchmaschinen-Performance. Die Anteile der Suchen auf Twitter und die Echtzeit-Suche, die bereits in Twitter integriert ist, sind wichtige Ansatzpunkte auf die die Suchmaschinen-Anbieter setzen müssen.

“Lassen Sie mich versuchen, die Tragweite dieser Integration in maximal 140 Zeichen zu beschreiben: Das ist der Schlüssel zum sozialen Online-Universum”, sagt Bryan Lamkin, Senior Vice President Consumer Products Group bei Yahoo.



Internet muss sein

Es führt kein Weg mehr am Web vorbei, besonders die Unterhaltungselektronik setzt nun vermehrt auf internetfähige Geräte.

Die Frühadopter, die den kleineren Teil der Käuferschaft ausmachen, sind, wenn es um die neusten Geräte und Innovationen geht, immer sofort dabei. Der Großteil der Endverbraucher wartet erst einmal ab, zeigt sich aber nicht abgeneigt gegenüber den neuartigen Fernsehern und Technologien. Das wird aus einer Untersuchung von InStat deutlich. So sollen bereits bis 2013 40 Prozent aller weltweit erworbenen Fernseher internetfähig sein. Weitet man die Kategorien aus wären es dann über 500 Millionen Produkte aus der Unterhaltungselektronik die Internetverbindungen unterstützen. Zudem soll die jährliche Zuwachsrate zwischen 2008 und 2013 starke 64 Prozent betragen.

Somit winken den Herstellern fantastische Umsatzpotenziale. Natürlich bewegt sich die Wachstumsrate in einem so hohen Bereich nur deswegen, weil fast jedes Gerät dem internetfähigen Standard erst angepasst werden muss.

Die Wünsche der Verbraucher bewegen sich dort hin, dass jedes seiner Medien über eine Plattform gesteuert werden soll. So sollen immer mehr einzelne Geräte zusammengefügt werden. Den Experten zufolge lag im Jahr 2009 das Verhältnis von Breitbandanschlüssen der Haushalte zu webfähiger Unterhaltungselektronik bei 5:1. Dieses Verhältnis soll sich bis 2013 quasi ausgleichen und einem Verhältnis von 2:1 gleichstehen. Dieser Internet-Boom eröffnet vielen Unternehmen und Video-Marketern neue Perspektiven im Widget und Applikationen-Bereich.