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Google kauft weiter ein

SocialDeck, ein der Internetgiganten wurde nun von Google aufgekauft. Es handelt sich hier um ein Game-Entwicklungs-Unternehmen.

SocialDeck gab die Übernahme auf seiner Website bekannt, bisher hat das Unternehmen Start-up Spiele gelauncht, welche auch auf Smartphones zu nutzen sind. Das Unternehmen hat eine eigene Gaming-Technologie, wodurch auch das Spielen auf verschiedenen sozialen Netzwerken möglich ist.

Die Vermutung eines Brancheninsiders ist, dass Google durch den Kauf von SocialDeck eine eigene Games-Plattform aufbauen möchte. Dies wird durch den vorrausgehenden Kauf des Start-up Angströ unterstützt. Mit dem Tool von Gänströ , können User News über Kontakte aus verschiedenen Portalen herausfiltern. Weitere Informationen zu der Übernahme von SocialDeck sind jedoch noch nicht bekannt.



E-Books in Deutschland noch unbekannt

Der Durchbruch der E-Books in Deutschland ist noch nicht geschafft. Jedoch soll der Marktanteil in den nächsten Jahren steigen.

Unternehmensberater von Price WaterhouseCoopers erwarten im Jahr 2010 einen Umsatz bei E-Books von 20 Millionen Euro. Bereits 2015 soll der Umsatz jedoch auf 350 Millionen Euro steigen.

In einer Umfrage von WaterhouseCoopers wurde bekannt gegeben, dass die Hälfte der Teilnehmer mit dem Begriff „E-Book“ nichts anfangen konnten. Trotzdem soll sich das E-Book genau wie in den USA und Großbritannien durchsetzen, berichtet Werner Ballhaus, Leiter des Bereichs Technologie, Medien und Telekommunikation. Der E-Reader wird in Deutschland momentan noch nicht mit dem klassischen Buch gleichgesetzt.

Die Konsumenten der E-Books werden allerdings auch immer mobiler und somit der E-Reader immer attraktiver. Price WaterhouseCoopers sieht bis 2015 jeden siebten Deutschen mit einem Tablet, statt einem Buch.



Priority Inbox: Erweiterter Google E-Mail-Dienst

In der Priority Inbox werden E-Mails nach Priorität für den Nutzer sortiert. Somit hat der Nutzer eine bessere Übersicht und spart dadurch Zeit.

Ab sofort steht die Prority Inbox in einer Betaversion zur Verfügung und lässt sich in der Google Mailbox aktivieren. Die Inbox ist das Gegenteil von einem Spamfilter: Der User kann E-Mails als wichtig kategorisieren und Google lernt mit der Zeit welche Mails als wichtig eingestuft werden müssen und welche nicht.

Die Mails können manuell als „Wichtig und ungelesen“, „Markiert“ und „Alles andere“  eingestuft werden. Google lernt somit, auf welche Mails geantwortet wird und in welcher  Kategorie die jeweiligen Mails angezeigt werden müssen.

Die Priority Inbox kann von zahlenden Nutzern der Google Apps, aber auch von kostenlosen Usern genutzt werden. Bei einem E-Mail Empfang von 150 E-Mails pro Tag, soll der Nutzer eine Woche Zeitersparnis im Jahr haben.



YouTube - Nun auch eine Kinofilmplattform?

Seit längerem plant Google weitere Erlösquellen neben der klassischen Werbung, nun soll noch im Jahr 2010 ein Video-on-Demand-Service gestartet werden.

Die amerikanische Zeitung Financial Time berichtet aus Unternehmenskreisen, dass Google einen neuen Online Dienst anbieten möchte. Es sollen Kinofilme auf Youtube gestreamt werden. Die Filme werden „live“ geschaut und direkt bezahlt werden.

Der Preis für einen Film soll fünf US-Dollar betragen. Laut der Financial Time sollen alle Hollywood-Studios parallel zum DVD Verkauf ihre Filme auch auf YouTube anbieten. YouTube biete den Video-Store international an, wobei noch nicht geklärt sei, in welchen Ländern und zu welchen Preisen dieser präsent sein wird. Google hat sich bis jetzt zu diesem Thema noch nicht geäußert.



Yahoo schließt Partnerschaft mit Microsoft Bing

Yahoo sucht nun mit Microsoft Bing. Der erste Teil der Umstellung auf das Backend von Microsoft ist bereits abgeschlossen.

Die Websuche, Bilder-und Videosuche, aber auch die Suche auf den mobilen Endgeräten sowie auf dem Desktop kommt nun von Microsoft. Dennoch möchte sich Yahoo nicht grundsätzlich von der Suche verabschieden, sondern weiterhin für neue Innovationen im Bereich Suche sorgen.

Yahoo wird zukünftig das Suchprogramm BOSS („Build Your Own Search Service“) beibehalten, um dadurch den Umsatz zu erweitern. In diesem Programm können Dritte eine eigene Suchmaschine, speziell nach ihren Bedürfnissen erstellen.

In den nächsten Monaten sollen weitere Suchprodukte von Yahoo für Webseitenbetreiber auf den Markt kommen.



Chrome Erweiterungen müssen bezahlt werden

Der kostenlose Chrome-Browser von Google soll nun vor schädlichen Erweiterungen geschützt werden: Eine einmalige Registriergebühr für die Entwickler von 5 US-Dollar soll abschrecken.

Mittlerweile existieren mehr als 6000 Erweiterungen für Google Chrome, die bereits über 10 Millionen Mal heruntergeladen wurden. Jedoch befinden sich darunter auch Erweiterungen, die dem Browser schaden.

Google versucht nun durch eine gebührenpflichtige Registrierung die Entwicklung von bösartigen Erweiterungen zu stoppen. Die Registrierung findet über den Google Checkout statt, wobei hier nur mit einer Kreditkarte bezahlt werden kann und dadurch die Täter ausfindig gemacht werden können. Dieses Vorgehen wird analog auch bei Android-Entwicklungen eingesetzt, wobei hier eine Gebühr in Höhe von 25 US-Dollern fällig ist.

Im Laufe des Jahres soll der Chrome Web Store freigeschaltet werden und den Entwicklern steht es frei, ihre Chrome Apps zu verkaufen und somit die Registrierungsgebühr zu kompensieren. Die Erweiterungen können danach weiter kostenlos genutzt werden.

Nicht nur die Entwicklungsgebühr soll eingeführt werden, sondern auch die Domain-Überprüfung. Dadurch können Entwickler ihre Apps mit einer Domain verknüpfen und diese werden als verifiziert angezeigt. Dadurch können User die Erweiterungen bedenkenlos nutzen.



Facebook übernimmt Hot Potato

Facebook arbeitet mit dem Eincheckdienst Hot Potato zusammen, um seine neue Funktion „Places“ zu erweitern.

Erst seit November 2009 arbeitet das Hot Potato Team in Brooklyn zusammen. Nun hat Facebook den Eincheckdienst übernommen.

Über eine iPhone-App können sich die Nutzer bei Hot Potato einloggen und ihren aktuellen Standort bekannt geben. So sehen die User jeder Zeit, ob sich Freunde am gleichen Ort befinden wie sie selber. Zusätzlich gibt es die Option, ein Event anzulegen, in welches sich Freunde einchecken können und über den Butten „like“ oder „Kommentar“  Bilder, Kommentare oder Videos hochzuladen.

Seit kurzem bietet Facebook nun auch die Funktion an, seine Aufenthaltspunkt bekannt zu geben um zu erkennen, ob Freunde am gleichen Ort sind. Über die Website touch.facebook.com oder dem iPhone Client lassen sich Programme runterladen, um die Funktion zu nutzen.

Den Hot Potato Nutzern steht die Möglichkeit offen, innerhalb des nächsten Monats ihre persönlichen Daten herrunterzuladen bis der Dienst vollständig geschlossen werden soll. Die Daten werden allerdings nicht an Facebook weitergegeben. Facebook bewundere seit längerem wie sich Hot Potato in dieser Branche an die Spitze gearbeitet hat. Laut des US-Onlinenachrichtendienst, lag der Kaufpreis bei 10Millionen US-Dollar.