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Facebook vor Google

Google wurde von Facebook überholt, wenn man von der Anzahl der Visits in den USA ausgeht, dies meldete der Analysedienst Hitwise.

Experian Hitwise analysierte so vergangene Woche mehr US-Besucher auf Facebook als auf Google. Dies gelang Facebook erstmals in der Wochenauswertung und ist somit ein weiteres Zeichen für das stetige Wachstum vom größten sozialen Netzwerk der Welt.

So wuchs der Marktanteil von Aufrufen der Seite von Facebook im Vergleich zu 2009 um 185 Prozent, Google konnte hingegen nur 9 Prozent zum Vorjahr zulegen.

Ein gemeinsamer Marktanteil von 14 Prozent in den USA spricht für den Erfolg beider Seiten. Dabei fielen in der vergangenen Woche 7,07 Prozent auf Facebook und Google landete knapp dahinter mit 7,03 Prozent.



Twitter startet neuen Dienst

Die neue Schnittstelle @anywhere wurde heute von Twitter angekündigt. Diese soll in Zukunft den Microbloggingdienst in andere Webseiten integrieren.

Im Grundgedanken ähnelt @anywhere sehr dem Prinzip von Facebook Connect. So ist es künftig möglich über einen Button einem anderen Twitter-Account zu folgen. Damit soll Twitter bald überall im Web erreichbar und anzutreffen sein.

Eine große Innovation ist der Dienst aber dennoch nicht. Letztlich bietet er nur eine vereinfachte Möglichkeit Twitter-Nutzern zu folgen, ohne dazu die Twitter Seite aufrufen zu müssen. Hierzu müssen die Webseitenbetreiber nur einen kurzen Zeilenabschnitt (Javascript) in ihre Seite einbinden, dies macht die Nutzung von @anywhere sehr einfach und problemlos.

Ein konkretes Release-Date wollte Twitter noch nicht nennen, aber einige Partner haben sich bereits dazu bekannt diesen Dienst von Anfang an zu unterstützen. Darunter zu finden sind: AdAge, Bing, Citysearch, eBay, Amazon, Salesforce.com, Yahoo und Youtube (uvm.).

Nebenbei unterstrich Twitter-Chef Evan Williams nochmals, dass in den nächsten zwei Jahren kein Verkauf des Unternehmens geplant sei. Ebenfalls sieht man von einer Fusionierung mit anderen Firmen ab.



Social Media und warum es genutzt wird

Eine repräsentative Studie von Scout24 und Innofact zeigt die drei häufigsten Gründe für die Nutzung von Social Media: Kontaktaufnahme mit Freunden und Bekannten (73 Prozent), Informationen und Meinungen anderer lesen (55 Prozent), Neues aus der Online-Welt erfahren (48 Prozent).

Ebenfalls wichtiger werden die Social Media Kanäle für die Wohnungs- und Jobsuche. Besonders die jüngeren Nutzer verwenden das Social Web als Jobbörse (29 Prozent). Dabei schreibt auch jeder zweite seine eigene Meinung und Erfahrung zu Diskussion und beteiligt sich somit aktiv am Geschehen.

Jedoch ist Social Media nicht nur was für die junge Generation. 61 Prozent der 50-65 jährigen holen sich Informationen über die Social Media Plattformen. So ist besonders der Autokauf (27 Prozent) eine direkte Anlaufstelle im Social Web. Aber auch Versicherungen interessieren die ältere Generation, so informieren sich 22 Prozent der Nutzer über diverse Versicherungskonditionen und Preise.



Neue Website für MySpace

In den kommenden Monaten will die neue Führung des Online-Netzwerks MySpace diverse Veränderungen an der Plattform vornehmen und so mehr Nutzer generieren.

Durch die Änderungen möchte sich MySpace stärker für den gegenseitigen Austausch von Medien und Musik profilieren. Einige neue Features sollen in Zukunft auch die Möglichkeit bieten über mehrere Netzwerke Musik und andere Inhalte untereinander auszutauschen.

In der Vergangenheit gingen die Nutzerzahlen von MySpace drastisch nach unten, da der Druck seitens Twitter und Facebook immer größer wurde. Facebook ist schon längst an MySpace vorbeigezogen und ist somit das weltweit größte Social-Network. Die oben angesprochene Neuausrichtung soll den Nutzern mehr Freiheiten geben, über die Einschränkungen der Netzwerke hinweg miteinander zu kommunizieren. So sollen zukünftig auch Tweets direkt in die MySpace-Seite eingespeist werden können. Bilder, Musik und andere Inhalte sollen in Zukunft leichter zu filtern und zu teilen sein.



Mehr Sicherheit auf Twitter

Twitter wird in Zukunft die Links in den Tweets seiner Nutzer stärker überprüfen. Somit will das Team von Twitter Spam, Phising und die Verbreitung von Malware über den Kurznachrichten-Dienst mindern.

Im Moment reagiere man zwar im Nachhinein auf erkannte „böse“ Links, jedoch wolle man schon vornherein diese Schäden verhindern. Im offiziellen Twitter-Unternehmensblog schreibt die Sicherheitschefin von Twitter Del „delbius“ Harvey über die genannten neuen Maßnahmen zum Schutz der User. In Zukunft sollen so die Links und Kurzlinks bereits vor dem Publizieren überprüft werden.

Die meisten Angriffe finden momentan noch über die privaten Nachrichten statt. Die dadurch verschickten E-Mail-Benachrichtigungen beinhalten den Link ebenfalls. So will Twitter die User trotzdem schützen, indem twt.tl-Kurzlinks verschickt werden, die Twitter selbst sperren kann.



Google setzt auf mehr Datenschutz

Die aktuelle Version des Chrome-Browsers (Beta 4.1) zeigt: Google legt nun mehr Wert auf Datenschutz. So soll ab der bald erscheinenden Final-Version die oft kritisierte fest Client-ID verzichtet werden. Bisher war diese bei der Installation und bei Browser-Updates übertragen worden.

Theoretisch könnte Google anhand dieser ID das Surfverhalten einem bestimmten Nutzer zuordnen und diese analysieren. Diese kritisierte Datensammlung soll nun gänzlich aus Google Chrome verbannt werden. Die ID soll durch einen anonymisierten Zählmechanismus ersetzt werden, mit dem sich zwar erschließen lässt, dass es sich bei dem Browser um den von Google handelt, jedoch soll es keine Rückschlüsse über den Nutzer geben. Diese Zählmethode soll bereits in der aktuell erhältlichen Beta 4.1 enthalten sein.

Weiterhin wurden die Datenschutz-Einstellungen in der Beta-Version 4.1 erweitert. So ist es nun möglich die Einstellungen zu differenzieren und bei den einzelnen Webseiten festzulegen, wie sie mit Cookies, Plug-Ins, Bildern, JavaScript und PopUps umgehen soll.



Facebook dick im Geschäft

Erst vor kurzem wurde Facebook Credits um den Bezahldienst PayPal erweitert. Nun legte das Social Network den eigenen Anteil an den virtuellen Transaktionen offen. So nimmt Facebook 30 Prozent der ausgegebenen Spielgeldwährung ein.

In den vergangenen Monaten haben bei Facebook viele Entwickler (Crowdstar, Playdom, Zynga,…) die Credits integriert. Facebook erhält 30 Prozent des Erlöses der mit der virtuellen Währung eingenommen wird.

„Wir werden stark in das Bezahlsystem investieren und verschiedene Wege erforschen, wie das Programm verbessert werden kann, um Konversion und Erlöse für die Entwickler zu vergrößern.”

Das Programm befindet sich momentan noch in der Closed-Beta (geschlossenen Testphase) und ist somit nur einigen Nutzern zugänglich. Nach der Bekanntgabe einer strategischen Partnerschaft mit PayPal und der momentanen Entwicklungsphase, wird der Dienst in den nächsten Wochen aber immer mehr Nutzern zugänglich gemacht.