Chrome Frame geht an den Start
Der Internetexplorer von Google Chrome Frame ist fertig und trägt nun nicht mehr die Aufschrift Beta.
Durch die Integration des Chromes Browserengine in den Microsoft Internet Explorer, kann er nun auch HTML5 ausführen und ist auch im Javascript bedeutend schneller geworden. Googles Ziel mit der Entwicklung des Chrome Frame ist, die Infrastruktur für moderne Webapplikation zu schaffen und die Entwicklung im Web zu beschleunigen.
Die alten Versionen des Microsoft Internet Explorers unterstützen viele moderne Webstandards nicht. Der neue Internet Explorer 9 soll dies zwar ändern, trotzdem ist dadurch nicht garantiert, dass alle Nutzer die veralteten Versionen sofort updaten. Eine Alternative ist Chrome Frame, hierbei kann der alte Explorer auf dem System bleiben und trotzdem ist er kompatibel zuUnternehmensapplikationen. Der neue Chrome Frame wird nur verwendet wenn die Website explizit darauf hinweist.
Die User der Beta Version erhalten in den nächsten Tagen automatisch ein Update. Andere können sich Chrome Frame unter google.com/chromeframe downloaden. Um Chrome Frame auch in Unternehmensnetzwerken anbieten zu können, steht für Administratoren ein MSI-Installer bereit.
Im Unterschied zu Beta, soll die neue Version auf Windows Vista und Windows 7 weniger abstürzen und dreimal schneller starten. Die Probleme mit Plugins wurden ebenfalls beseitigt.
Die Applikationen Orkut, Youtube und Google Docs verwenden bereits Chrome Frame. Google will die Unterstützung zu alten Browsern vermeiden und somit werden demnächst auch Google Mail und Google Calendar den neuen Browser verwenden.
Google will künftig regelmäßig neue Versionen von Chrome Frame anbieten, genau wie auch schon bei seinem Browser Chrome.