Paramount, einschließlich Tochterunternehmen Dreamworks, stellt laut US-Medienberichten seine HD-DVD-Produktion ein.

Ein Teil der bereits angekündigten HD-DVD-Filme wird demnach nicht mehr auf den Markt kommen. Paramount könnte im Sommer mit ersten Blu-ray-Filmen aufwarten. Bis dahin würden die Filme nur noch auf herkömmlichen DVDs veröffentlicht.

Zu Thematik berichtete auch das Handelsblatt vor wenigen Tagen, Toshiba will sich aus der Auseinandersetzung um das Nachfolgeformat der DVD zurückziehen und dem Konkurrenten Sony das Geschäft überlassen. Folglich ist der Paramount-Entscheid eine der ersten direkten Reaktionen der Entertainment-Konzerne.

Toshiba entwickelte den HD-DVD Standard, Sony konkurrierte mit dem System Blue-ray. In den vergangenen Monaten schlugen sich die meisten der großen Filmstudios in den USA auf die Seite von Sony . Da die Inhalte am Ende über den Erfolg des Formats entscheiden, zog Toshiba daraus nun die Konsequenzen und kündigte an, keine weiteren Geräte im HD-DVD-Format mehr entwickeln und bauen zu wollen.

Schätzungen zufolge werden im Jahr 2011 knapp zwei Mrd. Blue-ray-Disks verkauft - nach 142 Mill. im vergangenen Jahr. Dazu kommen entsprechende Abspielgeräte und Spielekonsolen - ein zweistelliger Milliardenmarkt. Für Gewinner Sony bedeutet die Entscheidung Marktvorteile - nicht nur bei reinen Abspiel- und Aufnahmegeräten. Die Videospielkonsole Play Station 3 ist serienmäßig mit einem Blu-ray-Spieler ausgestattet. Die Play Station steht daher als einzige Spielkonsole mit einem Videolaufwerk der nächsten Generation auf dem Markt alleine da.

via: Golem, Handelsblatt

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