Das Geschäft im Internet Boomt
18 Milliarden Euro haben die Deutschen im vergangenen Jahr per Mausklick in Internetshops ausgegeben. Elektrogeräte wie Fernseher, Computer oder auch Waschmaschinen wurden am meisten gekauft. Der Preis bei diesen Geräten ist oftmals günstiger als in stationären Shops, aber auch der Vergleich von verschiedenen Produkten fällt den Kunden in Online Shops leichter.
2010 hat jeder dritte Bundesbürger Weihnachtsgeschenke online eingekauft. Ein Jahr vorher tat dies nur jeder fünfte. Ernst & Young gaben bekannt, dass im Schnitt 36 Euro für Weihnachtseinkäufe im Internet ausgegeben wurden, dies ist ein Plus von fünf Euro zum Vorjahr.
Die wenigstens Händler bereuen den Einstieg in das Internetgeschäft. Laut einer neuen Studie erzielen zwei Drittel der Unternehmen, welche beide Kanäle zum Verkauf nutzen, den größten Teil ihres Umsatzes im Internet. Über ein Fünftel sind der Überzeugung, dass ohne das Onlinegeschäft ihr Laden nicht überlebt hätte.
Der Einzelhandelsberater Ulrich Eggert berichtete, dass die Betriebskosten im Onlinehandel oftmals viel geringer sind als im Geschäft. Dadurch hat nicht nur der Betreiber ein Vorteil sondern auch die Kunden, da an sie die günstigeren Preise weiter gegeben werden.
Die Smartphones treiben die rasende Verbreitung des Online-Handels an, da dadurch das Shoppen immer bequemer wird. Durch die momentan sehr populären Tablet-Pcs könnte es einen weiteren Anstieg des mobilen Shoppens im Web geben.
Amazon ist einer der größten Online-Händler und ein makeloses Beispiel für einen gut geführten Online Shop. Angefangen haben sie mit Büchern und CD´s nun verkaufen sie sogar Schinken und Champagner. Der Lebensmittelhandel per Computer kommt in Deutschland bisher noch nicht so gut an. In anderen Ländern wie der Schweiz rast das Geschäft der Online Supermärkte bereits.
Für sieben bis zwölf Euro mehr bekommen Kunden ihre Lebensmittel nach Hause geliefert, auch verderbliche Lebensmittel kommen durch verschiedene Transporttechniken sicher beim Kunden an. Große deutsche Supermärkte wie Rewe oder Real beobachten die Entwicklung der Online Märkte in anderen Ländern sehr genau, um keinen wichtigen Trend zu verpassen.
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