Mangel an digitaler Privatsphäre
Besonders deutsche Nutzer monieren sich über mangelnde oder gar nicht vorhandene Privatsphäre-Einstellungen im Internet. Die Kritik richtet sich dabei meist gegen Google oder Facebook. Umso paradoxer wirkt die aktuelle Bitkom-Untersuchung „Soziale Netwerke“, bei der 1.000 Internet-User ab 14 Jahren befragt wurden.
Anscheinend bereitwillig geben deutsche Internet-Nutzer ihre persönlichen Daten in sozialen Netzwerk an. Dabei veröffentlichen 77 Prozent Vor- und Nachnamen, 76 Prozent ihr Alter und immer noch 60 Prozent ein Portraitfoto.
Weiterhin werden auch bedenkenlos Angaben zu Beziehungsstatus, Beruf oder Partys gemacht. Immerhin kann bei 21 Prozent der Befragten das gesamte Internet auf diese Daten zugreifen. Dabei haben mehr als die Hälfte schon schlechte Erfahrungen im Web 2.0 gemacht.
Weitere Details zu der Studie sind auf bitkom.org zu finden.
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