EU erlässt neue Richtlinien gegen Schleichwerbung im Internet

Europäische Union (EU) plant aktuell neue Richtlinien die künftig “irreführende und aggressive Werbepraktiken” im Web unterbinden sollen. Marketing-Experten hoffen dadurch auf eine Rufverbesserung für virale Marketing-Kampagnen.

Europa_1.jpgDie EU möchte in Zukunft gegen Unternehmen vorgehen, die über Schleichwerbung im Web 2.0 bewusst Verbraucher täuschen, um sie zum Kauf eines Produkts zu bewegen. Diese Werbepraktiken seien aggressiv und irreführend, dazu zählen unter anderem so genannte Fake-Blogger die Internet Schleichwerbung betreiben oder auch Unternehmen die gefälschte Kommentare oder Kritiken zu Produkten in Online-Shops hinterlassen. Die neuen Regeln sollen ab 2008 zur Unfair Commercial Practices Directive der EU gehören und ermöglichen es damit Unternehmen in EU-Ländern zivil- und strafrechtlich für derartiges verhalten zu belangen.

Marketing-Experten hoffen, dass dies auch dazu führt den schlechten Ruf von viralem Marketing zu verbessern, dass von vielen Unternehmen immer noch als Schleichwerbung aufgefasst wird und es den Werbetreibenden schwer macht ihre Kunden von dem Erfolg einer derartigen Kampagne zu überzeugen.

via: iBusiness