EU-Surfen: Kosten sinken
Das mobile Surfen soll, nach dem Willen des EU-Parlaments, im europäischem Ausland zukünftig billiger werden. Auch wenn die Gebühren sinken, ist das mobile Internet außerhalb Deutschlands
ein teurer Spaß.
Bereits ab Juli sollen die Gebühren für das sogenannte Daten-Roming auf 50 Cent pro Megabyte Datenvolumen sinken. Das berichtet die Bild-Zeitung. Das EU-Parlament sieht vor, dass die Gebühren ab Mitte 2013 auf 30 Cent gesenkt werden und ab Mitte 2014 sogar auf nur noch 20 Cent. Das Parlament geht mit ihren Vorschlägen deutlich unter die bisher von der EU-Kommission geplante Gebühr-Grenze, diese ist mehr als doppelt so hoch, berichtet die Bild.
„Das Surfen mit dem Handy im EU-Ausland muss billiger werden. Wer im Urlaub seine E-Mails abruft oder in sozialen Netzwerken surft, soll dafür nicht mit Wuchergebühren abgezockt werden“, sagte die für die Verhandlungen zuständige deutsche EU-Abgeordnete Angelika Niebler (CSU). Selbst wenn die von der EU-Kommission angepeilten Kosten-Grenzen erreicht werden, sind diese im Vergleich mit den Internetgebühren in Deutschland deutlich zu teuer. Zur Zeit kosten
Surf-Pakete mit einem Volumen von 500 Megabyte knapp 10 Euro.
Quelle: Welt online
Tags: