Jens Kunath beantwortet in seinem Weblog die Frage, was ein Business Angel ist und woran man die guten BA`s in der Branche erkennt.

Jens Kunath hat das Barcamp in Hamburg als Anlass genommen, um über das Thema Business Angels zu schreiben. Vielfache Frage von Gründern auf dem Barcamp war wohl, was genau ein Business Angel macht und wie man die guten und die schlechten voneinander unterscheiden kann.

Demnach ist ein Business-Angel “ein erfahrener Unternehmer, der junge Unternehmen durch Kapital, Kontakte und Know How unterstützt”. Soweit so gut, doch richtig schwierig wird es für Gründer - sollten sie in der glücklichen Lage sein, zwischen mehreren BA`s zu entscheiden - den richtigen für ihr Unternehmen auszuwählen. Diesbezüglich gibt Jens Kunath drei wichtige Tipps:

“Verfügt die Person über Branchen-Fachwissen?”

Gründer sollten darauf achten, dass der/die Business Angel in dem spezifischen Business der Gründer über möglichst zahlreiche Erfahrungen verfügt. Dabei geht es weniger um die Erfahrungen als Business Angel. Oftmals sind die BA`S selbst erfolgreiche Unternehmer und können dieses Wissen weitergeben.

“Wieviele Beteiligungen hat der Business-Angel?”

Dafür gibt es sicherlich keine Faustregel. In diesem Fall ist oftmals eine gute Organisation entscheidend. Dennoch wirft Jens Kunath in dem Raum, wie intensiv sich ein Ba mit 50 Beteiligungen um die einzelnen Gründer kümmern kann.

“Stimmt die Chemie?”

Eine unternehmerische Partnerschaft berührt auf Vertrauen. Daher ist es enorm wichtig, dass die richtige Chemie zwischen den Partnern besteht. Nun kann sich nicht jedes Unternehmen den passenden BA aussuchen. Dennoch sollte man sich bei zwischenmenschlichen Problemen eine Partnerschaft gut überlegen. Spätestens in schwierigen Zeiten könnten ansonsten Probleme auftreten.