IPTV lahmt noch beim Start in Deutschland
Die Berater von Deloitte haben sich in ihrer aktuellen Studie “Next Generation TV” der Thematik IPTV gewidmet und kamen zu ernüchternden Ergebnissen.
So empfangen derzeit erst 0,4 Prozent aller Fernseh- und ein Prozent der Breitbandhaushalte in Deutschland Programme der Anbieter Im vergleich zu den internationalen Märkten bleibt Deutschland damit bei der Entwicklung im IPTV-Bereich weit zurück. Ausschlaggebend dafür seien Faktoren wie Preis, Vermarktung, Service, Infrastruktur und vor allem angebotene Inhalte.
“Um eine interessante Alternative zu Terrestrik, Kabel und Satellit zu bieten, müssen IPTV-Anbieter überzeugen. Kunden müssen von den Vorteilen tatsächlich profitieren – was in Deutschland nicht immer der Fall ist: Die hiesigen Preise lösen bei den Kunden keine Wechselbereitschaft aus, die Infrastruktur ist noch nicht optimal ausgebaut, und überdies kann sich die IPTV-Plattform programmlich noch nicht von Kabel und Satellit differenzieren”,
so Klaus Böhm, Senior Manager Media bei Deloitte.
Weitere Ergebnisse der Studie, sowie die Zukunftsaussichten zum Thema finden sich in der vollständigen Übersicht, die das Beratungsunternehmen zum kostenlosen Download bereitstellt.
via: W&V