Kleine Unternehmen tun sich schwer mit Twitter & Co
Die meisten großen Unternehmen sind bereits in den sozialen Medien angekommen, doch wie machen sich Unternehmen die keine Vormachtsstellung auf dem Markt haben?
Die Citibank (jetzt Targobank) fand in einer Studie heraus, dass sich kleinere Unternehmen noch schwer tun, ihre Geschäftsmodelle in sozialen Netzwerken zu erweitern oder anzupreisen. In der Befragung die im August durchgeführt wurde, gaben mehr als drei Viertel der Unternehmen an, dass sie Communities nicht als hilfreich ansehen. Ganze 63 Prozent sprachen gar von „überhaupt nicht nützlich“ und 13 Prozent sagten „Kaum nützlich“. Nur 14 Prozent der Befragten Betriebe sahen Potential während 11 Prozent sich zu der Frage nicht einmal zu äußern wussten.
Laut Maria Veltre von der Citibank, verdeutlicht die Studie vor allem, dass insbesondere kleinere Unternehmen noch kein wirkliches Gespür für die Relevanz und die sinnvolle Einbindung sozialer Medien in ihre Prozesse haben. Während neue oder expandierende Firmen sich auf Anhieb besser einfinden, gestaltet es sich bei kleinen Betrieben mit gefestigten Strukturen oft als umso schwerer. Neben dem Personal mangelt es dort auch oft an der Zeit sich intensiv mit den aktuellen Themen auseinanderzusetzen.
Die Nutzung von Web-Gemeinden kann sich bei Kleinunternehmern also nur schwer durchsetzen. Geht man z.B. davon aus, dass Facebook und LinkedIn heutzutage als gute Quelle für jegliche Informationen zum Thema Geschäftsleben gelten, jedoch besonders von eben jenen Kleinunternehmern hauptsächlich Suchmaschinen wie Google und Yahoo genutzt werden, wird das Defizit und vor allem das nicht genutzte Potential besonders deutlich.