Second LifeKinderpornographische Inhalte bringen die virtuelle Welt in Second Life in Verruf. Unternehmen sollten darauf achten, in welchem Umfeld sie sich in Second Life bewegen.

Dass in Second Life jede Menge sexuelle Inhalte gehandelt und verbreitet werden ist bekannt. Auch dass zahlreiche Casinos aus den USA das Glücksspielverbot im Internet umgehen ist nicht neu.

Laut eines ARD Report sollen allerdings nun auch die ersten kinderpornographischen Inhalte gefunden worden sein. Damit dürfte nun die Diskussion entfacht werden, ob Second Life trotz geltendem Strafrecht als neue Art des rechtsfreien Raums unter Kriminellen geht. Der Betreiber, Linden Labs, hat bekannt gegeben, dass die Täter aufgepürt und die Polizei benachrichtigt werden soll. In Zukunft soll Second Life eine vorgeschaltete Altersverifikation bekommen, um Jugendlichen den Zugang zu bestimmten Bereichen zu verwehren. Durch diese Maßnahme dürfte aber auch eine Zugangshürde entstehen, die das Mitgliederwachstum empfindlich verlangsamen könnte.

Durch die schiere Größe erscheint die virtuelle Welt nur schwer zu kontrollieren. Auch wenn niemals gleichzeitig viele Avatare online sind, so verteilen sie sich dennoch auf eine sehr große Fläche.
Unternehmen in Second Life sollten deshalb darauf achten, wo sie ihre Second Life-Präsenzen bauen. Das Umfeld in Second Life ist fast genauso wichtig wie die eigene Präsenz und Markenstrategie, wenn man in Second Life erfolgreich sein will.

Via: Heise