Marketer sollten nicht nur YouTube berücksichtigen
Die vermeintliche Alleinstellung von YouTube sollte von Marketern genauer beobachtet werden. Denn die Konkurrenz ist dem Portal auf den Fersen.
Googles Bewegtbild-Sparte hat kein Monopol auf Video-Werbung und virales Video-Marketing. Diese Erkenntnis gewannen die Online-Werbevideovermarkter von VideoCounter durch die Benutzung von Googles Video-Suchindex: Aus den vier Themenfeldern Industrie, Verbraucher, Reisen und Automobil wurden jeweils bis zu 50 häufig verwendete Suchbegriffe , in der Regel kombiniert mit “Video”, ¬als Suchanfrage an Google gerichtet.
Überraschenderweise stammen 80 Prozent der Suchergebnisse nicht von YouTube. Insgesamt landet das Portal in der Rangliste nur auf Platz drei mit 17,37 Prozent Anteil an den Suchergebnissen. Die deutschen Video-Portale MyVideo und ClipFish belegen mit 22,42 beziehungsweise 21,21 Prozent hingegen die Plätze Eins und Zwei. Das gute Abschneiden haben die deutschen Portale vor allem ihren umfangreichen Suchergebnissen im Themenbereich „Industrie“ zu verdanken; offenbar richten Industrieunternehmen ihre Video-Werbemaßnahmen überwiegend national aus. Marketer sollten also ihre Video-Kampagnen stets auf mehrere Portale verteilen – besonders auf dem deutschen Markt.
via: Ecin