Nicht nur Unternehmen profitieren von Freundschaften in sozialen Netzwerken

Auch den Kunden bringen “Freundschaften mit” Unternehmen entscheidende Vorteile.

Eine Studie von Razorfish ergab, dass sich Mitglieder von sozialen Netzwerken, die in diesen auch Kontakte zu Unternehmen pflegen, sich über diesen Kanal auch häufig über Sonderaktionen, insbesondere Preisnachlässe, informieren. Womit auch gleichzeitig der Grund für diese „Freundschaften“ gefunden ist. Ein Drittel der User gaben die Schnäppchenjagd als Motivation an. Ganze 44 Prozent lassen sich über Twitter auf dem laufendem halten. Anlässlich des Hypes der momentan um die Web-Gemeinden herrscht, rückt Garrick Schmitt von Razorfish noch einmal den Aspekt in den Vordergrund, dass es für einen Großteil der Nutzer darum geht, Produkte zu einem möglichst günstigem Preis zu erwerben.

Zwar räumt er auch ein, dass der Informations- und Kommunikationswert dabei keinesfalls an Bedeutung verliere, aber Marketer verstärkt darauf achten sollten welche Aspekte für die Nutzer im Mittelpunkt stünden. Ein gutes Beispiel für optimal gestaltetes Marketing in sozialen Medien ist die Kaffehauskette Starbucks. Allein bei Facebook kann das Unternehmen 5 Millionen „Freunde“ verzeichnen, die größtenteils über Rabatte und Werbung für Aktionen geködert wurden. Im Zuge der Studie haben 76 Prozent der Befragten angegeben Markenwerbung in Netzwerken zu begrüßen. Auf die Unternehmensprofile gestoßen sind 70 Prozent durch Firmenblogs, 67 Prozent durch Videos auf Youtube und 65 Prozent wurden durch vom Anbieter gestellte Mini-Spiele auf diesen aufmerksam.