Nutzer wollen nicht für Content bezahlen

In der aktuellen GfK-Studie wurden insgesamt 16.800 Menschen aus 17 Ländern befragt, ob sie bereit wären für digitalen Content Geld zu bezahlen.

Von diesen rund 17.000 Menschen wären lediglich 13 Prozent dazu bereit für diese Inhalte zu zahlen. Jedoch teilen sich diese 13 Prozent noch mal auf.  So würden rund 8 Prozent als „Gegenleistung“ keine Werbung mehr sehen und nur die anderen 5 Prozent würden neben den Kosten auch noch Werbung akzeptieren. Die übrigen 80 Prozent sind der Meinung, dass die Bezahlung für den Online-Content nicht vertretbar sei, 33 Prozent fordern sogar die kostenfreie Entfernung der Werbeeinblendungen. Länderübergreifend nehmen 46 Prozent der Nutzer die Werbung an, fordern jedoch, dass dadurch die Inhalte kostenfrei bleiben.

Die traditionell liberaleren Staaten wie die Niederlande und Schweden waren in dieser Hinsicht toleranter, dort stimmten 20 Prozent und 23 Prozent für den Paid Content. Was anteilig deutlich mehr darstellt als die zusammengefassten 13 Prozent der Gesamtbefragten. Auf der anderen Seite stehen Länder wie Rumänen (4 Prozent) und Polen (5 Prozent), wo kaum jemand bereit wäre für den bereits vorhandenen Inhalt zu zahlen.

Über die Hälfte der Befragten gab die Abfrage der E-Mail-Konten als Hauptgrund des Online-Gehens an. Hier zeigten sich die Deutschen, Spanier und Portugiesen am kommunikativsten. Neben dieser Aktivität werden das Abrufen von Informationen über Suchmaschinen (Google, …) und die Nutzung von Sozialen Netzwerken genannt. Diese Sozialen Netzwerke werden in der Türkei, Großbritannien, Griechenland und den USA am meisten genutzt. Deutschland findet sich hier nur auf den hinteren Plätzen wieder, lediglich sieben Prozent empfinden die sogenannten eCommunities als eine für sie wichtige Plattform an. Zudem sind die Männer hier seltener anzutreffen als die Frauen.