Ohne Google geht es nicht
Nie zuvor war es so einfach wie heutzutage schnell auf Informationen zuzugreifen. Google & Co. Ersetzen zunehmend das Lexikon.
Zweifellos sind die dicken Wälzer noch nicht völlig ersetzbar, insbesondere wenn es sich um Fachliteratur eines spezifischen Bereichs handelt und hochpräzise Angaben benötigt werden. Doch Fittkau & Maaß hat in einer Studie herausgefunden, dass 60 Prozent aller Deutschen die Suchmaschinen schmerzlich vermissen würden, gingen sie plötzlich alle gleichzeitig vom Netz. So unwahrscheinlich dieses Szenario zu sein scheint, so erstaunlich ist die scheinbare Abhängigkeit der Nutzer von Google & Co. 43 Prozent der Befragten sehen ihren Horizont im Internet stark eingeschränkt, gäbe es keine Suchmaschinen. 16 Prozent gaben sogar an, ohne diese gänzlich hilflos in den Weiten des Webs umher zu driften.
Immerhin ein Drittel behauptet, auch ohne Netz-Suche einigermaßen zurecht zu kommen, zwei Prozent schätzen ihr Surf-Verhalten als völlig unabhängig davon ein. Wie bei vielen Phänomenen im Internet, eröffnen sich auch hier einmal mehr Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Frauen scheinen in noch höherem Maße von Suchmaschinen abhängig zu sein, denn während jeder siebte Mann nicht auf sie verzichten zu können glaubt, meint jede fünfte Frau, ohne diesen digitalen Kompass orientierungslos zu surfen. Jeder Deutsche macht 85 Suchanfragen monatlich, das sind täglich mehr als 185 Millionen Stück, mit steigender Tendenz. Somit ist die Suche die häufigste Aktivität im Internet – Google nimmt, mit einem Marktanteil von 90 Prozent, nach wie vor mit Abstand den Spitzenplatz der Suchmaschinen ein.
via: Ecin
