50% der Jugend nutzen Datensperre

Die Studie“ Medienkonvergenz Monitoring“ gab bekannt, dass sich 50 Prozent der Jugendlichen in sozialen Netzwerken eine Sperre zum Schutz ihrer persönlichen Daten erstellen.

Die individuellen Sperrmöglichkeiten sind dem Großteil der Jugendlichen bekannt. Die gebräuchlichste Sperre ist, den Zugang zu persönlichen Daten nur Freunden zu gestatten.

Jugendliche wollen sich mit den Blockierungen nicht nur vor Spammern schützen, sondern insbesondere auch vor Eltern oder Lehrern. Nur die Nutzer, welche den Freundeskreis erweitern wollen  oder auf Partnersuche sind, geben persönliche Daten bekannt.

Ein Fünftel aller Jungen und ein Viertel aller Mädchen bestätigen, bereits Opfer von Bedrohungen oder Mobbing in sozialen Netzwerken gewesen zu sein. Ein Problem, das auch im realen Leben existiert. 14 Prozent gaben zu, über soziale Netzwerke selbst schon andere beleidigt zu haben.

Die Möglichkeit, problematische Inhalte wie Mobbing dem Netzwerkbetreiber zu melden, haben schon ein Drittel aller Jugendlichen in Anspruch genommen.

So gut wie alle Jugendlichen halten sich in mindestens einem sozialen Netzwerk auf, 70 Prozent der Befragten sind sogar in mindestens zwei Netzwerken aktiv, ein Drittel in mehr als drei. Der Trend mehreren Netzwerken anzugehören, steigt mit dem Alter. Wobei Mädchen durch ihre größere Neigung zu sozialen Kontakten noch etwas weiter vorne liegen als die Jungen.

Ein Netzwerk bietet im Kern jedem eine Möglichkeit zur Selbstpräsentation und Kommunikation. Für die Selbstdarstellung sind vor allem Bilder wichtig. Die Kommunikation bewegt sich meist im Freundeskreis. E-Mails werden von den Jugendlichen kaum noch genutzt, meist werden die Nachrichten im Netzwerk geschrieben.