Schuhe und Mode treiben eCommerce voran

Jahrelang konnten sich Bücher, CDs und Unterhaltungselektronik an die Spitze der meist georderten Produkte im Internet setzen. Mittlerweile trauen sich die Verbraucher mehr und mehr auch Mode und Schuhe über das Internet zu bestellen.

Die Ergebnisse des aktuellen AGOF Branchenberichts ‘Mode & Schuhe’ belegen den mittlerweile hohen Stellenwert, den Bekleidungs¬artikel für Internetnutzer einnehmen. So interessieren sich knapp drei Viertel (72,6 Prozent) der Onliner für Mode. Über die Hälfte (53,5 Prozent) der Internetnutzer hat mindestens einmal Informationen zu diesen Produkten online gesucht. Außerdem haben über ein Drittel (34,7 Prozent) diese Artikel bereits im Internet gekauft – Online-Shops bekannter Modelabels sind mittlerweile eine Selbstverständlichkeit geworden. Damit hat sich das Internet auch für Mode und Schuhe sowohl als Informations- wie auch als Transaktionsmedium fest etabliert.

Diesen Trend bestätigt auch eine unabhängige Erhebung der Marktforscher von Enigma GfK. iBusiness berichtete, dass gemessen nach der Zahl der Online-Käufer im letzten Jahr erstmals Bekleidung (12,6 Millionen Käufer) vor den lange auf den Spitzenplatz abonnierten Büchern (12,4 Millionen) stand.

Charakteristisch für die mode- und schuhaffinen Onliner ist ein leicht über¬durch¬schnittlicher Frauenanteil (durchschnittlich 52,2 Prozent der Nutzer) sowie eine mit durchschnittlich 82 Prozent deutlich überdurch¬schnittliche Präsenz in der werberelevanten Altersgruppe der 14- bis 49-Jährigen. Vor allem die junge Altersgruppe zwischen 14 und 29 Jahren – und diese macht einen Anteil von 38,3 Prozent unter den modeaffinen Nutzer aus. Mit der großen Anzahl online anzutreffender potenzieller Kunden stellt das Internet eine reichweitenstarke Werbe- und Vertriebsplattform für die Mode- und Schuhindustrie dar. Werbetreibende können im Internet neue Käufer¬potenziale erschließen und zugleich den Dialog mit ihren Zielgruppen intensivieren. (SUR)

via: iBusiness