„Second-Web“ auf dem Weg nach oben

Erst 16 Jahre ist der junge Wiener, der das kreative Projekt „Second-Web“ ins Leben gerufen hat. Ziel des Projektes ist es das Domainproblem zu lösen.

Der erst 16 Jahre alte Programmierer Julian Zehetmayr aus Wien hat auf Basis des regulären Web eine Art zweites Internet entwickelt. Das Projekt „Second Web“ soll einen Lösungsansatz zur altbekannten Problematik der Domainknappheit im Netz bieten. Da mittlerweile weltweit bereits 140 Millionen Internet-Adressen registriert sind, sei die Wunschdomain häufig nicht mehr zu bekommen, sagt Zehetmayr selbst. Das „zweite Internet“ biete dem User hier eine gute Chance, um dennoch zu seiner Wunschadresse zu kommen. Zwar wisse man bei „Second Web“, dass man das erste Internet niemals ersetzen könne, dennoch wachse der Interessentenkreis der virtuellen Domains international täglich.

Eine „Second Web“-Wunschadresse kostet den Nutzer fünf Dollar, wobei bislang lediglich .com-Adressen verfügbar sind. Langfristig sollen auch andere Domains integriert werden. Um im zweiten Internet zu surfen, müsse der Nutzer zunächst die „Second Web“-Homepage anwählen, dort könne er daraufhin in einem speziellen Browser bestimmte Seiten besuchen, erläutert Zehetmayr. Zusätzlich soll ein Add-On entwickelt werden, dass die Suchfunktion auch direkt in traditionelle Browser einbinde. Auch rechtlich befindet sich „Second Web“ auf der sicheren Seite, da es sich bei den virtuellen Zweit-Domains juristisch gesehen lediglich um Datenbankeinträge handelt. Unternehmen müssen trotzdem nicht um ihren Namen fürchten: Wenn sich eine Firma über eine gleichnamige „Second Web“-Adresse beschwere, würde diese Domain gesperrt und der registrierende User erhielte sein Geld zurück, versichert Zehetmayr.

via: Ecin