Social Media Trends 2011

Social Media, das Buzz Word im 2. Halbjahr 2010 und drei Trends, die das Verbraucherverhalten im Internet beeinflussen.

Die Kommunikation über die sozialen Medien im Internet wird nicht mehr nur von jungen Menschen, welche mit dem Internet aufgewachsen sind, genutzt, sondern ist bereits eine neue Kulturtechnik. Das Web 2.0 mit allen Social Networks, Blogs, Microblogs, Portalen und allen anderen sozialen Medien sind bereits zum Mainstream in der Kommunikation geworden. Der aktuellen Studie „The Digital Day“ von Tomorrow Focus Media zu folge, ist das Internet das Medium Nr. 1 in Deutschland. 96,2 % nutzen das Internet, 83,5 % TV und 67,1% das Radio. Zweieinhalb Stunden nutzt der Deutsche im Schnitt das Internet. Dazu kommen noch ca. zwei Stunden eines Tablet Pc´s und eine Stunde mit dem Smartphone. Dem zu folge steigt auch immer mehr das Angebot an Anwendungen und Plattformen im Social Web.

Viele Werbetreibende verteilen ihre Aktivitäten durch das Wachstum von Facebook, Youtube und Twitter ausschließlich in Social Networks, Portalen und ggf. auch in einem eigenen Blog. Dort herrscht zwar der größte Konkurrenzdruck, jedoch trifft man dort auch die meisten Menschen an. Somit ist es eine sehr große Herausforderung, sich dort durchzusetzen.

Nun stellt sich die Frage wie sich das Thema Social Media weiter entwickeln wird, da sich immer mehr Menschen für das Internet begeistern, es jedoch im Gegenzug auch immer mehr Angebote, Anwendungen und Werbung im Web geben wird.

Drei Trends könnten für das Verbraucherverhalten im Internet zuständig sein.
Location based services:

Durch die immer schneller wachsende Verbreitung vom Smartphones, wird das Surfen unterwegs zusehends bequemer. Dies wird noch mit GPS und Augmented Reality aufgewertet, da dadurch spannende Zusatzinformationen aus lokalem und regionalem Umfeld  gewonnen werden können.
Absolut neue Kommunikations- und Vertriebskonzepte lassen sich im  Mobile Payment entwickeln. Dazu arbeiten bereits Vodafone, O2 und die Telekom mit mpass an einem gemeinsamen System zur mobilen Bezahlung.

Social Commerce:

In den USA hat Pampers den ersten kompletten Shop auf Facebook veröffentlicht, welcher mit Amazon verbunden ist. Durch diese Kombination von Shops in Social Networks, oder die Integration von Social Software in Shops , besteht die Möglichkeit jederzeit zu beobachten, was Freunde gekauft haben, kaufen möchten, oder was ihnen gefällt bzw. nicht gefällt. Dazu kommen noch Preisvergleiche, klassische Rezensionen und Recommendations, wie auch schon auf Amazon.

Filtering:
Um einen Überblick bei dieser Informationsflut zu behalten, müssen gezielt persönliche Filter eingesetzt werden. Dazu zählt z.B. der Google Reader, Listenaufbau bei Facebook und auch Anwendungen wie Flipboard. Dadurch wird es einem ermöglicht, seine individuellen Medien zu gestalten. Dies ist eine Herausforderung für das Marketing, jedoch gut für den Verbraucher.