Studie: Communties im Wandel der Zeit

Immer häufiger kommt die Frage auf, ob sich das Web gravierend ändern wird.

Aus diesem Anlass haben die Marktbeobachter von VM Digital einen Blick in die Glaskugel geworfen und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass der Landschaft der Internet-Portale in den nächsten zwei bis drei Jahren starke Wandlungen bevorstehen. So wird sich nach Aussage der Experten, die bisher gängige Unterteilung in Anzeigenplattformen, Content und Communities mehr auf die sogenannten Special-Interest-Plattformen gewichten. Die Portale der nächsten Generation, werden dann voraussichtlich, die Monetarisierungskonzepte vereinen und sich zunehmend auf immer speziellere Zielgruppen spezialisieren. Was an die ohnehin im Raum stehende Diskussion um die Frage anknüpft, wie man in Zukunft noch im Web mit Angeboten Geld verdienen kann, die nur indirekt dem Handel zugeordnet werden können.

Gemessen am Umsatz, hat der Einzelhandel eher geringe Renditen, was auch der Grund dafür ist, warum sich Marketer und Plattformbetreiber schon seit geraumer Zeit den Kopf über Paid Content und Nischenangebote zerbrechen. An dieser Stelle sind Gesamtkonzepte gefragt, die für Werbetreibende sowie Marken interessant sind, denn allein über Communities lässt sich nur schwer Geld verdienen. Laut den Experten sollte sich der Mittelpunkt des Interesses auf sogenannte One-Stop-Shops verlagern, was sicherlich eine große Herausforderung zu Zeiten in denen sich Kundentreue eher im Abwärtstrend befindet. Laut VM Digital sollte deswegen die Übertragung der zielgruppenspezifischen Printmedien in das Internet größere Bedeutung erlangen. Dabei bleibt allerdings fraglich, ob Nischenportale für Wohnmobile, Pferde, Uhren und Boote im Netz genauso erfolgreich währen wie die Pendants auf Papier.